Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20

D&D 3. SL Manipulation Selbstbetrug?

<< < (10/71) > >>

Freierfall:
Ich habe lieber einen unparteiischen Würfel, dessen Ergebnisse ich durch geschicktes Skillen beeinflussen kann, als einen SL der sowas aus dem Bauch heraus / aus Dramaturgischen Erwägungen heraus entscheidet.
Diese Diskussion ist aber müßg, die gab es hier und in allen anderen Foren schon dutzende von malen...

Edwin:

--- Zitat ---Natürlich könnte man jetzt auch die Würfel zugunsten des SLs aufgeben, das macht aber zumindest mir keinen Spaß.
Warum nicht?
--- Ende Zitat ---

--- Zitat ---welches anderes Ziel gibt es denn, das das einer coolen Geschichte so übersteigt? Mir fällt keines ein.
--- Ende Zitat ---

Diese zwei Postings stellen für mich einen Spielstil dar, den ich (!) nicht mag.
Coole Geschichte ist schön und gut- aber da lese ich einen Roman, dessen Autor meist begabter als der durchschnittliche SL ist.

Rollenspiel ist für mich wie ein Fußballspiel im Fernsehen. Manchmal gewinnen die bösen, manchmal ist es ein höhepunktloses Gebolze, aber es macht Spaß.
Ein Actionfilm der einem Script folgt mag auch Spaß machen, aber auf eine andere Art und Weise.

Und nach wie vor bin ich der Meinung, dass ein Mensch sicherlich kein Zufallselement ist, außer es handelt sich um einen schwer psychische Gestörten.

Eulenspiegel:
@ Freierfall
Das Ergebnis des Würfels kann man nicht durch skillen beeinflussen.
Die einzige Möglichkeit, das Ergebnis des Würfels zu beeinflussen, nennt sich zinken.

Das, was du meinst, ist die Interpretation des Ergebnisses.
Wenn der Würfel zum Beispiel eine 10 zeigt, dann hängt es von der Höhe des Talentes ab, ob das ein Erfolg oder ein Misserfolg ist.

Aber genau das gleiche passiert dir auch beim SL: Wenn der SL sich dazu entschließt, anstatt des eigentlichen Würfelwurfes eine 10 zu verkünden, dann hängt es ebenfalls von deinem Talentwert ab, ob das ein Erfolg ist oder nichrt.

Fazit:
- Das Ergebnis selber lässt sich auf normalen Wege weder beim SL noch beim Würfel beeinflussen.
- Die Interpretation des Ergebnisses lässt sich sowohl beim Würfel als auch beim SL durch die Höhe des Talentwertes beeinflussen.


--- Zitat von: Edwin am 21.06.2009 | 13:59 ---Rollenspiel ist für mich wie ein Fußballspiel im Fernsehen.
--- Ende Zitat ---
Rollenspiel ist eher wie ein Fußballspiel, wo kurz vor dem Tor das Spiel unterbrochen wird und die Spieler auswürfeln, ob der Ball ins Tor geht oder nicht.

Bei einem "normalen" Fußballspiel entscheidet die Fähigkeit des Spielers, ob es ein Tor wird oder nicht.
Bei einem "normalen" Pen&Paper Rollenspiel entscheidet der Würfel, ob es ein Erfolg ist oder nicht.

Fußball ist eher wie LARP: Vollkommen würfellos.
Pen&Paper ist dagegen eher wie Fußball, wo bei den interessanten Torchancen "STOP" gerufen wird und der Stürmer das Ergebnis auswürfelt, anstatt es selber zu probieren.

Und ja: Ob der Stürmer nun auswürfelt, ob er ein Tor schießt, oder ob der Schiedsrichter willkürlich entscheidet, ob es ein Tor wird oder nicht: Beides entwertet die Fähigkeiten des Stürmers gleichermaßen.

Disclaimer: Bevor sich jemand wieder über das unpassende Beispiel beschwert:
Beschwerden bitte an Edwin richten: Er hat das Fußballbeispiel eingeführt.


--- Zitat ---Und nach wie vor bin ich der Meinung, dass ein Mensch sicherlich kein Zufallselement ist, außer es handelt sich um einen schwer psychische Gestörten.
--- Ende Zitat ---
Du kannst die Entscheidung der Menschen vorhersagen?  :o

Das können noch nichtmal Psychologen. Diese sind darauf angewiesen, mit statistischen Modellen zu arbeiten.

Freierfall:
Ein Würfel ist immer unparteiisch und unbeeinflusst von irgendwelchen dramaturgischen Überlegungen im Hinterkopf.
Bei einem SL kann ich das zwar vorher so aushandeln, dass es aber tatsächlich auch so ist, darauf kann ich mich nicht 100% verlassen.

Funktionalist:
@Edwin
Wo habe ich denn etwas davon gesagt, dass ich nciht würfeln ließe?
Huch, da ist aber etwas falsch rübergekommen...Würfel drehen ist irgendwie auch komisch. Dann lieber die Stakes entsprechend setzen, dass ein Scheitern nur die Folgen hat, die noch eine spannende Geschichte ergeben, ja sie sogar dramatischer werden lassen.

Du ziehst es also vor eine schnöde Geschichte auszuwürfeln? *scnr*

Der Unterschied zum Roman ist der, dass beim Rollenspiel alle Spieler und der SL an der Geschichte aktiv und gestalterisch mitwirken und den Prozess gemeinsam erleben. das ist nicht mit einem Buch zu vergleichen...

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln