Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
D&D 3. SL Manipulation Selbstbetrug?
pharyon:
--- Zitat von: bobibob bobsen am 15.06.2009 | 15:01 ---Müßte man aus Realitätsgründen dann nicht sagen man fängt wieder als 1. Level an? betrügt man sich da nicht irgendwie selbst?
--- Ende Zitat ---
Zur Realität in Rollenspielen wurde ja schon was gesagt. Wenn ein Spieler partout von einem Konzept nicht ablassen kann und die 742. Interpretation "seiner" Idee wieder einbringt, kann das störend sein (v.a. wenn er/sie immer wieder sich selbst spielt). Andererseits muss es aber keinesfalls ausbleiben, dass der Spieler nach dem Ableben seines SCs, einen äquivalenten SC erschafft und spielen will. Kommt halt drauf an, worauf du Wert legst. Und "dramaturgisch/plausibel" gesehen ist es tatsächlich sinnvoll für eine Gruppe ab einem gewissen Zeitpunkt keine Anfänger mehr ins Boot zu holen (wobei auch solche Unterschiede gelegentlich interessant sind).
p^^
Ninkasi:
Ich spiele auch lieber Helden von der 1.Stufe an durch, aber wenn der Tod im Wege stand, sollte der neue Charakter an dem Schnitt in der Gruppe angepasst sein, wegen der Spielbalance.
Clone gestorbener Charaktere finde ich albern, dies werte ich als Selbstbetrug. Dann doch lieber eine DnD-Wiederbelebung oder eine Vereinbarung nicht zu leicht zu sterben.
8t88:
Allgemein: Ich würde hier "Realismus" mit "Glaubwürdigkeit" im Sinne des Settings, oder Spielbarkeit etc. ersetzen!
Gibt weniger Missverständnisse.
Silent:
Ich seh den Charakter eines Spielers als ein Werkzeug an, um an einer Geschichte werkeln zu können. Wenn man ein Werkstück zusammenbaut braucht es verschiedene Werkzeuge und so ist es nicht unlich mal den Hammer wegzulegen und mit der Feile etwas nachzuarbeiten.
Wenn also die persönliche Geschichte eines Charakters endet, dann wird der Spieler ja nicht ausgestoßen "Ha, du Versager!", sondern soll weiterhin Teil der Runde sein. Ob man nun das enden eines Charakters bestrafen muss oder nicht, liegt im Ermessen der Runde und sorgt dafür das man mehr oder minder vorsichtig mit dem Leben eines Zwergen umgeht ;)
Ich gehöre eher zu der "Nimm die Punkte deines Alten Chars" Fraktion an, aber "Neues Spiel, neues Glück!" hat die gleichen Daseinsberechtigungen.
Wolf Sturmklinge:
--- Zitat von: bobibob bobsen am 15.06.2009 | 15:01 ---Hallo,
ich lese immer wieder das es gar nicht geht als Spielleiter das Spiel durch verdecktes Würfelwürfe in bestimmte Bahnen zu lenken und damit den Tod eines oder mehrer Speiler zu verhindern. In den Runden in denen ich mitspiele gibt es auch keine verdeckten Würfelergebnisse und es kommt durchaus auch mal vor das ein SC stirbt, was ja auch total realistisch ist.
Doch wenn dies passiert taucht schwups ein neuer SC der selben Stufe auf und nimmt die Stelle des gerade gestorbenen Kamaraden ein. Im schlimmsten Fall fängt er eine Stufe niedriger an; normalerweise aber auf gleicher Stufe.
Der Tot soll zum Spiel dazu gehören tut es aber irgend wie doch nicht.
Im Extrem Fall stirbt der zwergenkrieger der 8 Stufe und der Spieler erschafft sich einen Zwergenkieger (dank Pointbuy) mit den selben Werten (am besten noch mit dem gleichen Namen) und spielt einfach weiter.
Müßte man aus Realitätsgründen dann nicht sagen man fängt wieder als 1. Level an? betrügt man sich da nicht irgendwie selbst?
--- Ende Zitat ---
Zuerst einmal ist es immer besser die komplette Gruppe abzuknallen, dann funzt Deine Idee mit dem Level 1 auch sehr gut.
Ich hatte mal das Vergnügen als Level 1 Charakter in einer Stufe 12 Gruppe mitzuspielen. Hör mir auf!
Aber stell Dir einfach selbst die Frage. Dein Stufe 8 Zwergenkrieger beißt ins Gras und dann spielst Du seinen aus dem Arschpickel gewachsenen Klon, nur eben in Stufe 1. Würde Dir das gefallen?
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