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[Arcane Codex] [Erzählt mir von] Arcane Codex
Stahlfaust:
EP kriegt man in AC genauso wenig für Vergewaltigungen wie für niedergemetzelte Gegner. Es gibt eine Lektion für die Kampfschule (ist sowas wie eine Klasse) Plünderer (im vergriffenen Kompendium) mittels der man arkane Kraftpunkte regeneriert, wenn man ein Opfer über eine gewisse Zeitspanne demütigt. Interessant wie daraus "Bei AC gibts XP für Vergewaltigungen" wird. Stille Post und so.
Die Regeln sind vergleichsweise einfach, vielleicht wirklich vergleichbar mit D&D4. Das Ini-System der ersten Edition war arg umständlich, die Regelung der 2nd Edition finde ich hingegen ziemlich geschickt. Ja AC tendiert schon etwas Richtung cinematische "pseudo-coolness".
Einen großen Pluspunkt hat AC für mich durch seine eingängie Spielwelt. Viele mögen die "kopierten" Länder stören, aber ich finde es einfach ungemein praktisch sagen zu können "Veruna ist sehr ähnlich zu Rom" oder "Khem gleicht dem alten Ägypten" und alle Spieler können sich dann sofort etwas darunter vorstellen.
Der Nârr:
Uiuiui, das hört sich ja wirklich alles sehr gut und positiv an. Ich werde das mit meiner DSA-Runde demnächst diskutieren und dann wird weitergeschaut. Vielen Dank für die interessanten und sehr hilfreichen Beiträge :D.
Was Charaktertode angeht, so bin ich bei uns der einzige in dieser Runde, der meint: Wenn ein Charakter in einem Kampf stirbt, dann stirbt er. Der Rest ist eher auf der "nur in dramatischen Situationen" / "nur wenn der Spieler Müll baut" / "der SL 'würfelt' hinterm Schirm" - Schiene. Aber ich denke, bei einem neuen System werden wir zu Beginn auch sowieso ein wenig toleranter mit den Regeln sein, vor allem, wenn der SL sich da verschätzt.
Ach ja. So etwas wie Gummipunkte, Drama Points, Bennies etc. gibt es in AC gar nicht, oder? Sonst irgendwelche ungewöhnlichen Regelkonzepte oder Indie-Elemente, die man so vielleicht nicht unbedingt erwarten würde?
גליטצער:
Wenn ich jetzt wüsste was das alles für Punkte, sind von denen Du da redest, dann könnte ich Dir sagen, ob es die in AC gibt. Prinzipiell hat erstmal (fast) jeder Charakter Kraftpunkte. Das sind Punkte, die man für Magie braucht, aber auch für extreme Manöver von Kampfschulen. Man kann die Dinger aber auch einfach verbrauchen um sie auf einen Wurf zu addieren. Man muss den Einsatz jedoch vor dem Wurf ansagen.
Über Vorteile kommt man an auch mächtigere Methoden das Spiel zu beeinflussen. Der Vorteil Glück bringt Wiederholungswürfe pro Spielabend in Höhe seiner Stufe, der Vorteil "Ewiger Held" bringt einem sogar die Möglichkeit einmal pro Abenteuer einen tödlichen Ausgang zu ignorieren solange man eine bestimmte von Spielleiter vorherbestimmte Heldentat von immensen Ausmass nicht erfüllt hat. Diese Optionen sind aber teuer, und ich finde es ganz gut, dass man die nicht zu oft hat. Die Möglichkeit jeden Moment von einem Küchenjungen mit einem Fleischerbeil erschlagen werden zu können, gibt dem Spiel durchaus mindestens genausoviel düstere Stimmung wie die Weltbeschreibung. Dadurch dass die Charaktere tatsächlich jedesmal ihr Leben riskieren, kommen sie auch besser als Helden 'rüber.
Indie ist an Arcane Codex ziemlich wenig.
Carabas:
Wie wird denn das Thema Homosexualität in Arcane Codex behandelt/dargestellt?
Wird es totgeschwiegen, negativ dargestellt oder positiv dargestellt?
(Für mich ist da immer das wichtigste Indiz wie so Dinge wie Verführen oder gutes Aussehen beschrieben werden. Wenn da z.B. steht "beim anderen Geschlecht" oder "auf das andere Geschlecht", dann wird Homosexualität totgeschwiegen statt sich damit auseinanderzusetzen.)
Callisto:
Das weiß ich nimmer :(
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