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Avatar (nicht der "Last Airbender")
Heinzelgaenger:
--- Zitat von: Falcon am 31.01.2010 | 19:05 ---ach, man kann sich jetzt streiten, was alles unter Story fällt aber lies dir beispielhaft diesen Post durch.
Ich muss immer schmunzeln, wenn ich lese, wie "deep" Avatar doch ist. Das hat ein bisschen etwas von Twilight Kiddies.
Diese Pocahontasvariante beschränkt sich zu tunnelblickartig auf den einfach gestrickten Plot. Es gibt quasi keine Nebenschauplätze, die die altbekannte Story irgendwie am laufen halten (ausser das mit dem biologischen Hochladen vielleicht), denn einen Plot zu verfolgen, den man schon kennt, ist ja irgendwie ermüdend. Die meisten anderen Filme, die alte Varianten wieder aufgreifen und nicht so tolle Computereffekte haben, wissen das. Siehe zahlreiche gute Robin Hood Revivals.
oder anders ausgedrückt: Denn mehr gibt es zu Avatar eigentlich wirklich nicht zu sagen. ;)
Ist mir zu wenig für ein Jahrhundertwerk.
--- Ende Zitat ---
Keine Ahnung was du dir damit zusammenreimen willst.
Ich weiss nicht, was du mit "deep" meinst, tiefgründig vielleicht?
Das ist der Film sicher nicht, ich hoffe, dass du nicht etwa diese Erwartungshaltung an den Tag legtest.
Ich habe ehrlich gesagt, auch keine Ahnung was ein Vergleich mit "Twilight-Kiddies" erhellendes bringen soll, ausser, dass mir die Lust vergeht, in diesem Forum zu posten oder auf deinen Posts intelligent schreibend zu reagieren.
Was wäre denn für dich ein guter Action Film? und vor allem: gute Charaktere?
Was war für dich ein Action Jahrhunderwerk?
Erklär doch mal ernsthaft, warum Dutzende von Robin Hood Filmen nicht abgeschmackt sind, Avatar aber auf einer alten Idee rumreitet?
Dabei ist der Plot der Robin Hoods jedes Mal ähnlicher als Avatar im Vergleich zu Pocahontas! (Bis jetzt , auf jeden Fall, ich bezweifele allerdings, dass der neue Film vom Schema F abweicht)
Ich wäre neugierig.
Falcon:
:shrug: Deine Ansätze lasen sich halt etwas hochgestochen. Das passte meiner Meinung nach nicht zu diesem lauen Unterhaltungsstreichen. Aber du bist ja nicht der einzige.
Tschuldigung, falls dir das irgendwas bedeutet.
Das Robin Hood Verfilmungen ähnlicher seien als Avatar zu Pocahontas grenzt ja schon an Polemik :)
Wenn ich da einen Errol Flynn mit einem Kevin Costner vergleiche liegen dazwischen schon Welten (und ich meine nicht nur die Filmtechnik). Beim letzten z.b. sind so viele Elemente des Plots verdreht, daß es damals viele Leute geärgert hat (mich auch), aber aus dramatischen Gesichtspunkten waren sie Schlussendlich ganz gut.
Ein anderes Beispiel wäre vielleicht die drei Musketiere. da gibts auch so viele Verfilmungen, zugegeben ähnlicher, aber trotzdem viele eigenständig.
Jetzt könnte man sagen, he, Avatar ist ja noch viel unkenntlicher. Aber bis auf den Zeitsprung und die vielen bunten Farben eigentlich nicht. Also ich hatte wirklich Pocahontas Flashbacks.
Ich kann wirklich nicht nachvollziehen, was die Leute da alles gesehen haben wollen (vielleicht sieht man das nur in 3D?), aber möchte es natürlich, daher interessiert mich der Film. Ich habe die ganze Zeit das Gefühl irgendwas verpasst zu haben, weil ich die große erzählerische Leistung nicht erkennen kann.
Die ganzen Kritiken im Netz landen im Mittel alle bei
"Boah, geile Effekte. Und die Geschichte ist halt nur der Grund für die Effekte". Da fällt natürlich jeder User auf, der aus der Reihe tanzt ;D
http://www.rottentomatoes.com/m/avatar/
...a big, dumb movie built to make money but hardly worthy of serious examination. Avatar isn't only critic-proof, it resists serious criticism. You might as well analyze a beach ball.
p.s.
Ja, deep heisst natürlich tiefgründig, klar. Aber Neudeutsch ist ja angesagt.
Smendrik:
Avatar - How it should have ended ~;D
Yerho:
--- Zitat von: Smendrik am 1.02.2010 | 23:24 ---Avatar - How it should have ended ~;D
--- Ende Zitat ---
Stimmt schon, der Film krankt echt daran, dass ab einem bestimmten Punkt eigentlich mal 'ne Ansage fällig gewesen wäre, worin eigentlich die jeweiligen Interessen bestehen, zumal der Kontakt ja hergestellt war. Aber das hätte natürlich die Optionen beschnitten, noch mal tüchtig CGI-Gerummse einzubauen. :D
Aber Momente der Sorte "Arghh, das wäre doch jetzt der offensichtliche Moment, mal die verfügbaren Informationen in einen Topf zu werfen, ihr Hirnis!" hat man andererseits in zahlreichen Filmen. Da eiern Leute, die sämtliche nötigen Informationsfetzen besitzen, stundenlang zusammen durch die Gegend, entwickeln neue Trendsportarten, bekämpfen Scharen von Gegnern, poppen, retten die Welt und planen schon das gemeinsame Leben danach ... kommen aber trotz etlicher Momente, wo man eigentlich eine Gedankenaustausch zum zentralen Konflikt der Geschichte unterstellen darf, nicht dazu, diesen Gedankenaustausch auch durchzuführen. In diesem Fall ist das besonders doof, weil gedankliche Vereinigung ein zentrales Element der Story ist. ::)
Heinzelgaenger:
Vielen Dank für deine höflichen Zeilen.
Es ist wohl offenkundig; wir sehen Avatar mit extrem unterschiedlichen Augen.
Errol Flynn mag einige Klassiker gedreht haben, aber die Art und der Ausdruck des Action Kinos haben sich so verändert, ich sehe zu wenige Vergleichsansätze zu einem Film aus den Dreissigern- ich hoffte auf Beispiele mitreissender, moderner Actionfilme.
Flynn kann ich schauen ohne das mein Adrenalin irgendetwas macht ausser langsam wegzusickern.
Bei Avatar ist mir das unmöglich. Obgleich die meisten Action Filme mich langweilen.
Entweder ich gucke ich Trashkino mit Vorsatz, oder halt andere Genres.
Ich müsste fast so weit gehen und behaupten, wen
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)die Rede vor dem Stamm und der anschliessenden Aufbruch nicht mittreisst, der ist meiner Ansicht unmöglich ein Fantasy Fan.
Der einfache aber umso passendere Wortlaut der Rede, die Musik und die Bilder sowie die vermittelte Stimmung (das technische vollkommen aussen vor) - welche Filme bringen das so geil rüber? Muss ein Film da nicht CGI einsetzen? Das letzte Mal gabs für mich so eine Stimmung, als die Reiter aus Helms Klamm den Orks engegenritten.
Der D&D Kinofilm, dessen Domäne das eigntlich gewesen wäre, wusste als Beipiel dagegen nichts mit seinen Effekten anzufangen. Absolut blutleere Kacke.
Vergleiche ihn doch mit Star Wars. Tiefsinnig? nein -Bombastisch -aber klar!
Deine Kritik trifft doch viel eher auf zwanghaft familienfreundliche Kost wie Pirates of the Caribbean zu, wo der Zuschauer nach amtlichem Bruckenheimer Schema genau soundsoviele Twists und Witze pro Minute über sich ergehen lassen muss, um das wackelige Glücksgefühl einer Achterbahnfahrt und die Zufriedenheit, für sein Geld adäquate Unterhaltung getauscht bekommen zu haben, mit nach Hause nimmt.
Ich habe vom Film nix erwartet, ausser, dass ich meiner Freundin mal einen 3D Film zeigen konnte und erstklassige CGEffects sehe.
Umso positiver überraschter war ich.
Roger Ebert, der nicht gerade meinen Geschmack teilt (er hat Hana Bi nicht verstanden!) ist einer der wenigern remoierten Feuilletonisten, dem ich zugestehen kann, das er als klassischer Cineast auch das moderne Actionkino versteht - das klingt vielleicht albern, aber in Deutschland gibts das nicht. Und er gab Avatar 4/4 Sternen.
Ein anonymer Internetkommentar sagt dagegen wenig aus.
Gefällt dir nicht, das der Film sich ernst nimmt? (Dein zweites Beispiel sind die Musketiere, die ja in den meisten Filmen so einen Asterix & Obelix Charme aufbieten)
Was ist mit dem Herrn der Ringe, wie fandst du die?
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