Medien & Phantastik > Multimedia - Spiele
Rundenbasiert oder direkte Action
blackris:
Rollenspiele für den PC haben gegenüber klassischen Pen & paper Runden viele Vor- sowie Nachteile. Einerseits geben sie einem im besten Falle eine wunderbare Welt, in die man eintauchen kann, andererseits nehmen sie einem auch die eigene Phantasie sowie die Möglichkeit mit anderen Menschen zu interagieren (ich beziehe mich hier nur auf "richtige" Rollenspiele à la Gothik und nicht auf diesen MMORPG Quatsch).
Vor allem neuere Spiele bieten hier oft anstelle von rundenbasierten Kämpfen eine direkte Steuerung an. Beispiele sind die Gothic Reihe, Vampire: Bloodlines, The Elder Scrolls u.v.m..
Klassische Rollenspiele sind vor allem die guten alten Spiele von Black Isle Studios: Fallout 2, Planescape: Torment, Baldurs Gate etc.
Dann gibt es natürlich auch Mischungen der klassischen Konzepte. Beispiele hierfür sind KotoR, bei dem man die Charaktere im Kampf auch direkt steuern kann, oder Fallout 3, bei dem der V.A.T.S Modus optional aktivierbar ist.
Was findet ihr am besten?
Ich selber finde Echtzeitkämpfe ok, mag aber lieber flottes, rundenbasiertes Spielen wie bei KotoR. Fallout 3 fand ich von der Idee her nicht schlecht, aber nicht perfekt umgesetzt. Spiele, die mir definitiv die Lust an rundenbasierten Kämpfen vermiesen sind z.B. Skies of Arcadia Legends oder Final Fantasy, bei denen meine Gedult spätestens nach 10 unglaublich langsamen Kämpfen am Ende ist.
Ein:
Rundenbasierend. Wenn ich Echtzeit will, spiele ich Zelda, Diablo oder Castlevania.
Warum hier aber MMORPG ausgeklammert werden, erschließt sich mir nicht. Sind doch auch Rollenspiele und haben es sogar sehr gut geschafft, das Genre wiederzubeleben.
Allerdings sind für mich die guten alten Spiele eh Prä-1995. MM7, Fallout oder Baldur's Gate waren zwar noch ganz nett, aber mit den Hochzeiten des CRPGs um 1990 kaum zu vergleichen. Aber gut, als M&M4 rauskam, warst du noch im Kindergarten. ;)
blackris:
Ich wollte mit MMORPGs diese Hack & Slay Orgien ausschließen, die im Vordergrund haben möglichst viele Gegner zu killen und Items zu sammeln. M.E. haben die mit Rollenspiel wirklich nicht viel zu tun. Wenn du aber auch darauf eingehen möchtest, kannst du das gerne tun. Ich klammer sie für mich aber aus.
Zelda find ich klasse, obwohl die Spiele immer absolut linear verlaufen. Diablo ist mir schon wieder zu Hack & Slay lastig, Castlevania hab ich eigentlich immer eher als Jump & Run aufgefasst?!
Ein:
Also ich finde ja, das CRPGs zu einem guten Teil nur aus Hack and Slay bestehen. Nur sind heutzutage die Stimmungs- und Plottexte länger als zu den goldenen Zeiten (aufgrund fehlender Speichereinschränkungen), aber ansonsten fand ich jetzt z.B. nicht den sonderlichen Unterschied zu den besseren Spielen der Neuzeit (Fallout, Planescape etc.).
Gut, sicherlich gibt es jetzt öfters die Möglichkeit auch mal etwas gewaltfrei zu lösen, aber im Grunde ist Rollenspiel immer doch sehr kampflastig. Andersherum wirken für mich die aktuellen Spiele aber zu durchdesignt, zu sehr am Massenmarkt ausgerichtet. Zu den goldenen Zeiten ging es da noch ein ganzes Stück schräger zu (was es heute eigentlich nur noch in asiatischen MMORPGs gibt).
Daher sicherlich auch die stärkere Betonung von Echtzeit-Kampfsystemen. Die Masse will sich einfach nicht rundenweise, wie beim Schach, durch epische Schlachten arbeiten. Mir als alter Hase ist andersherum das wilde Geklicke auf Dauer nichts. Mal einen Dungeon in Diablo leerräumen, ja, aber CRPG würde ich das nicht nennen, eher Actionspiel mit RPG-Elementen.
In 3D kann ich Echtzeit aber gar nicht ab. Das hat mir zu sehr etwas von Egoshooter.
@Castlevania
Es gibt da die sehr schönen Titel Symphony of the Night und Aria of Sorrow, die sehr starke RPG-Elemente haben.
Meister Analion:
Bei Spielen mit Party lieber Rundenbasiert, bei Solospielen Echtzeit
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