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[DnD3.5] Welche Klassen bekommen weniger Spotlight?

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Theron:
Kann ich in diesem Thread schreiben, oder werden auch hier alle beleidigt und niedergemacht, die nicht die selbe Meinung einiger anderer haben? geht ja schon entsprechend los...


Wie auch immer.
Ich bin tatsächlich der Meinung, daß man an manche Klassen mit anderen Ansätzen rangehen muss/kann als and die - ich nenne sie jetzt mal Standardklassen.

Ein Paladin ist einfach das Konzept des Vorbilds, des strahlenden Helden (immer noch nur meine Ansicht) - auch wenn es in der 3.X nicht mehr so extrem ist wie zu AD&D-Zeiten. Das hängt aber extrem von dem angestrebtem Spielstil ab. Mann kann natürlich sagen "Detect evil - Battlemap bitte" (Achtung: Übertreibung), meiner Meinung nach ist ein Paladin aber das weise Idol, der auch mal innehält und überlegt und an den die undurchsichtigen Fälle immer gern weitergereicht werden.
Daher ja - Hier sollte man mit mehr Darstellungsansatz heran.

Das Beispiel des Monks fällt ebenfalls darunter. Zum einen ist er - wieder abhängig vom Spielstil - ja eigentlich der ruhige, weise, überlegte Krieger, der der Weisheit stets den Vorzug gibt (so Zen-Mäßig).
Zum anderen sind viele seiner Fähigkeiten und Kräfte einfach abhängig davon, was der Spieler daraus macht. Bei vielem muss der Spieler improvisieren und mit guten, stylischen Ideen kommen um diese Fähigkeiten einzusetzen. (Bei reinem kartenkampf, ohne beschriebene Handlungen und -Szenen sind seine extrem weiten Sprünge, Bewegungsfaktor, Turnen usw nicht so hilfreich wie die Kampftalente eines Kämpfers zB)

Der Barde lebt eigentlich ausschließlich von Spielern, die auf Darstellung des Charakters stehen. Sonst steht er nur da und gibt anderen seine Boni. Der Barde ist gewöhnlich der ´face´ der Gruppe, der ´Trickster´ und auch der ´Motivator´.


Allgemein hängt die Spotlight-Aufteilung aber stets davon ab, ob das Abenteuer / Setting diesem Charakter Gelegenheiten gibt und ob der Spieler den Charakter einbringt. Das ist eigentlich unabhängig von der Charakterklasse.

Greifenklaue:

--- Zitat von: Heretic am 11.09.2009 | 16:20 ---Die "Coolness" der Darstellung hat nichts mit der Klasse an sich, sondern dem Konzept und dem Spieler dahinter zu tun. Ebenso wenig hat es was mit den Regeln und Regelwerten zu tun, darum finde ich den Vergleich Beguiler vs. Rogue extrem panne.


--- Ende Zitat ---
Das dieser Tag noch kommt... Heretic hat _völlig_ recht!

Heretic:

--- Zitat von: Theron am 11.09.2009 | 16:58 ---Kann ich in diesem Thread schreiben, oder werden auch hier alle beleidigt und niedergemacht, die nicht die selbe Meinung einiger anderer haben? geht ja schon entsprechend los...

--- Ende Zitat ---

Beleidigt und niedergemacht?
Habe ich jemanden angegriffen?
Nein, hab ich nicht, aber kann ich gern tun, wenn du darauf Wert legst, Theron...
 ;)

@Greifenklaue:
Ich hab'n schlechten Tag, sorry... ^^

Ich bin halt der Ansicht, dass auch "Standards" und stereotype Rollen cool dargestellt werden können, indem man z.B. den bekannten Klischees z.B. einen neuen Twist mitgibt. Beispiel: Einen Mönch zu spielen, der zwar "weise" ist, aber nicht Oberlehrermässig, sondern versteht und dementsprechend handelt, dass NICHT jeder den selben Einblick in die Weltsicht und Philosophie hat, und der auch mal Dinge NICHT dogmatisch anpackt, sondern pragmatisch und lebensnah auf andere zugeht. Klar, manche Konzepte kann nicht jeder spielen, aber das hat weniger mit der Charakterklasse des SC zu tun, sondern eher damit, wie die Rolle(!) angelegt ist.

Retronekromant:
Spotlights...Flaggen...Brandin, vielleicht ist D&D nicht das richtige für dich ? Oder ich bin zu alt, für das neue D&D geworden :(

Eran:
Kommen wir mal zum Vergleich Beguiler Rogue zurück.

Es war eine Gruppe in der Rollenspiel nicht groß geschrieben wurde (wie dnd-Gruppen es "manchmal" so an sich haben). In dem Fall kam es schon auf Werte an und der Beguiler hat den Rogue schlicht überflüssig gemacht.

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