Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Pathfinder: Polymorph
Tudor the Traveller:
Siehe Edit. Sorry, warst zu schnell ;)
diogenes:
Zu voreilig...
Ich mein ja nur, wenn man die Regeln bösartig lesen will, dann kann man schon ein paar Sachen finden, die schwachsinnig wären. Ich denke auch, die Zauberdauer ist ein bisschen mau, aber den Rest halte ich für tragbar. Wenn was heftig stört, kurz GMV anschalten, und schon bekommt man die +2 Stärke nur, wenn man eine entsprechende Figur nimmt. Wenn man so richtig hausregeln will, mein Vorschlag wäre zu sagen, man kann einen +2 Bonus auf ein körperliches Attribut bekommen, wenn man sich in eine entsprechende Figur verwandelt. Wär dann Verhandlungssache.
Arldwulf:
Das es prinzipiell sinnvolle Wege gibt um einen Zauber wie Alter Self oder Polymorph zu formulieren und anzuwenden steht ja ausser Frage. Insofern ist es auch klar das man derlei Probleme immer per Hausregeln lösen kann.
Aber Samael hat ja ganz oben das ganze als eine vorbildliche Regelung gepriesen. Und ich denke so ein klein wenig Kritik muss an dieser Darstellung schon erlaubt sein...das ganze zählt eher zu den schlechteren Umsetzungen aus meiner Sicht.
Tudor the Traveller:
Es ist auf jeden Fall nicht so richtig eindeutig formuliert.
Dennoch sehe ich keinen Logik-Fehler:
Polymorph-Definition: Keine Individuen möglich -> keine Anwendung bei der Disguise-Variante "impersonate someone" (= Individuum) -> kein +20 Bonus auf Disguise bei "impersonate someone".
Die Polymorph-Definition beschränkt somit m.E. die Nutzung bei Verkleidungen in eine bestimmte Richtung.
Arldwulf:
Ja, so scheint mir auch die angedachte Anwendung.
Logikbrüche...ich würde dieses Wort dafür dann nicht verwenden. Aber ich bin mir auch noch nicht sicher ob deine Interpretation das ganze besser macht. Wenn ich dich richtig verstehe würdest du einem Charakter der sich zum Beispiel beim hineinschleichen in die Orkhöhle selbst in einen Ork verwandelt den +20 Bonus geben sich als durchschnittlichen Ork darzustellen.Aber nicht die +20 wenn er sich in einen spezifischen Ork verwandelt.
Nun sieht er einen anderen Ork in der Höhle, der ihm nun evtl. sogar ähnlich sieht. Das "durchschnittlich" kommt ja nicht von ungefähr, es ist ja nicht so als ob in solchen Höhlen nur die exoten ihres Volks rumlaufen. Aber sich als dieser spezifischen Ork zu verkleiden wäre für den Charakter um einen DC 20 schwerer wenn man deine Interpretation verwendet. Und - weil Disguise für eine fremde Rasse nur +2 auf den DC gibt - Wenn er dies in seinem normalem Aussehen versucht ist es nicht einmal deutlich schwerer.
So richtig ideal ist diese Interpretation also auch nicht.
Und letztlich ist das von dir beschriebene halt auch nicht wirklich Bestandteil der Regeln so wie sie dastehen. Dort steht man bekommt einen Bonus auf Disguise Checks. Wie und wozu dieser verwendet werden soll wird nicht näher ausgeführt, es steht nicht einmal ein "to act as the generic member of this creature type" da.
Natürlich hilft hier der GMV immer ein wenig. Doch schon wenn es anfängt mit Details scheitert auch dies und das ganze wird zum reinem Spielleiter Entscheid. Kann ich mich z.B. in ein bestimmtes Menschenvolk verwandeln? Jemand exotisches darstellen? Narben oder Tätowierungen nachstellen?
Möglich. Um ehrlich zu sein, wenn ich die Zauber lese weiss ich es einfach nicht, und wäre gespannt darauf wie mein SL dies auslegen würde.
Ein Verwandlungszauber der mir ermöglicht mich tatsächlich in jemanden zu verwandeln wäre mir viel lieber gewesen, selbst wenn der dann (vielleicht ausser für disguise) keine sonstigen Boni gibt.
Pathfinder RPG geht da letztlich den anderen Weg...die Boni sind in den Vordergrund geschoben worden, der Verwandlungsaspekt nach hinten gerückt.
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