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[Serie] Sons of Anarchy
Hewisa (gone for good):
--- Zitat von: Niniane am 21.08.2017 | 19:44 ---Wobei die sechste Staffel hart schnarchnasig ist. Da musste der dünne Story Arc ganz schön ausgewälzt werden, hatte ich den Eindruck.
--- Ende Zitat ---
Findest Du? Ich fand die sechste Staffel am härtesten, insbesondere das Finale - ging mir echt an die Nieren. Staffel 7 kostet zwar mehr Leute, aber das ist alles nur die Folge der Aktionen aus Staffel 6 (und auch aus denen davor). Das ist ja das krasse an der Serie - alles hat Konsequenzen, nichts fällt einfach unter den Tisch.
YY:
--- Zitat von: Hewisa am 21.08.2017 | 19:51 ---Findest Du?
--- Ende Zitat ---
Ich habe in der 5. oder 6. Staffel das Handtuch geworfen, weil ich beim Schauen nur noch meine Lebenszeit verrinnen sah und sonst nichts passiert ist außer dem altbekannten Wir-stehen-jetzt-wieder-gut-mit-denen-und-verarschen-die-anderen-Karussell.
Und vorher war es auch schon ein paar Mal knapp davor.
Ich könnte der Serie auch zugute halten, dass ich überhaupt so weit gekommen bin, was bei sehr wenigen "modernen" Serien der Fall.
Aber irgendwann war dann doch die Luft raus und wenn ich jetzt hier und da mal im Vorbeigehen mit reinschaue, habe ich das Gefühl, als hätte ich nicht eine Folge verpasst.
Hewisa (gone for good):
Krass. Genau das Gefühl hatte ich eben nie. Ich hatte immer das Gefühl, dass jede einzelne Aktion, jeder Move, jeder Verrat alles weiter auf das unausweichliche Ende zu treibt. Nicht immer volle Kanne, aber immer vorwärts-
Niniane:
--- Zitat von: Hewisa am 21.08.2017 | 19:51 ---Findest Du? Ich fand die sechste Staffel am härtesten, insbesondere das Finale - ging mir echt an die Nieren. Staffel 7 kostet zwar mehr Leute, aber das ist alles nur die Folge der Aktionen aus Staffel 6 (und auch aus denen davor). Das ist ja das krasse an der Serie - alles hat Konsequenzen, nichts fällt einfach unter den Tisch.
--- Ende Zitat ---
Das Finale war superkrass, vor allen Dingen, weil auch einer meiner Lieblingscharaktere draufging. Aber bis dahin zieht sich beispielsweise die Tara-Geschichte wie Kaugummi. Ich war mehrfach davor, ihr einfach zuzurufen "Jetzt nimm deine Gören und verschwinde endlich". Gut, das Gespräch auf dem Spielplatz war dann echt eine überraschende Wendung.
In der siebten Staffel hat sich das Tempo wieder angezogen.
Diese Krankheit hatte The Shield aber auch in der sechsten oder siebten Staffel, da war dann einfach die Luft raus, weil klar war, noch ein moralisch fragwürdiger Charakter von außen, der versucht, Mackey zu Fall zu bringen, ist einfach nur ein lauer Aufguss.
YY:
--- Zitat von: Hewisa am 21.08.2017 | 23:25 --- Ich hatte immer das Gefühl, dass jede einzelne Aktion, jeder Move, jeder Verrat alles weiter auf das unausweichliche Ende zu treibt. Nicht immer volle Kanne, aber immer vorwärts-
--- Ende Zitat ---
Ja, wie gesagt:
Grad im Vergleich zu The Shield habe ich mich stellenweise richtig geärgert.
Da gibt es z.B. ein unheimlich dringendes Problem, aber man eiert lieber mal 1-2 Folgen auf irgendwelchen Nebenschauplätzen rum.
Oder irgendein Vorgehen ist aus Gründen außen vor, aber nach ein paar Folgen bricht man es dann doch genau so übers Knie, wie es angeblich nicht geht, ohne dass sich die Voraussetzungen geändert hätten - grad bei der ganzen Umbringerei war das immer wieder so.
Ich habe da wohl auch mehr drauf geachtet, weil The Shield in der Beziehung genau meinen Geschmack getroffen hat. Und SoA kommt da für mich bei Weitem nicht dran.
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