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[Film] Robin Hood - 2010
Niniane:
--- Zitat von: Yerho am 16.12.2009 | 13:02 ---Das Ambiente und die Bildästhetik von "Robin Hood - König der Diebe", aber ohne Kevin Costner. Ich sehe durchaus Potential. ;)
--- Ende Zitat ---
Dem kann ich mich anschliessen, auch wenn "König der Diebe" einer meiner Lieblingsfilme ist :)
Scheint noch ein bißchen düsterer zu werden (oder lag das an meinem Bildschirm? :D), ich bin gespannt!
Lyonesse:
Na, wurde ja auch langsam Zeit für eine Neuauflage - hatte schon Sorge, der Stoff sei inzwischen so ausgelutscht, daß er quasi nicht mehr vorhanden ist.
Merke: nicht Costner ist der Maßstab an dem sich Crowe messen lassen muß, sondern Flynn.
Ein:
Er muss schwule Strumpfhosen tragen?
carthoz:
--- Zitat von: Lyonesse am 16.12.2009 | 23:43 ---Merke: nicht Costner ist der Maßstab an dem sich Crowe messen lassen muß, sondern Flynn.
--- Ende Zitat ---
Für einen Film, der "the story behind the legend" behandelt, ist King Arthur das Negativ-Beispiel, das auf keinen Fall unterboten werden darf. Daher ahne ich Schreckliches.
Da wäre mir Flynn wirklich lieber. :-\
Hieß es nicht mal ursprünlich, dass Crowe sowohl Hood als auch den Sheriff spielen sollte? So als Doppelleben? Hätte ich spannender gefunden als den x-ten Aufguß, der jetzt auch noch möglichst "gritty, grim, dark" sein muss.
Yerho:
--- Zitat von: Lyonesse am 16.12.2009 | 23:43 ---Merke: nicht Costner ist der Maßstab an dem sich Crowe messen lassen muß, sondern Flynn.
--- Ende Zitat ---
Meine Aussage ging eher in die Richtung, dass selbst ein 100%iger Aufguss besagten Films, bei dem nur die Besetzung der Hauptrolle ausgetauscht würde, durchaus ein Gewinn wäre. Ich halte Kevin Costner als Darsteller für überschätzt und darüber hinaus ist er mir als Person unsympathisch. ;)
Und falls Du Errol Flynn meinen solltest, muss ich widersprechen: Erstens muss sich ein heutiger Film eher mit zeitnahen Genre-Vertretern messen und zweitens sind "The Adventures of Robin Hood" und "Prince of Thieves" trotz gewisser Ähnlichkeiten, mit denen der Stoff leichtgängig und spielerisch angegangen wird, auch in ihrer Machart doch grundverschieden. Bei Ridley Scott rechne ich mit noch weniger mit der Unbeschwertheit der 1938-Verfilmung und sogar noch stärkerer Orientierung am Motiv der persönlichen Vendetta als in der 1991-Verfilmung mit Costner. Und wenn überhaupt, dann mit eher sparsamen spaßhaften Momenten.
Es könnte in Richtung der 1991-Verfilmung von John Irvin gehen, die trotz unbestreitbarer Qualitäten neben dem Blockbuster mit Costner - sehr zu Unrecht, wie ich finde - unterging. Wie auch immer, in dem Film war die Sonne, wenn ich mich recht erinnere, kein einziges Mal klar am Himmel zu sehen und abgesehen von einigen ironischen Momenten lag das Gewicht doch eher auf Drama. Und auch dort war Robin Hood mit Patrick Bergin weniger auf handsome, als auf handfest besetzt - kurz, als eher kantiger Charakter.
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