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[Film] Inception - der neue von Christopher Nolan (The Dark Knight)
Falcon:
Die Geschichte muss man aber schon mit der Lupe suchen.
Die Welt wird noch verdrehter. Ich stimme Batzmann (natürlich nur dieses eine Mal) zu:
http://www.fuenf-filmfreunde.de/2010/07/30/inception-review/
Ranor:
Ja, die Batzman-Kritik ist schon nicht schlecht und zu großen Teilen auch nachvollziehbar. Aber subjektiv fand ich den Film trotzdem deutlich stärker.
Crimson King:
Die Kritik ergeht sich ja vornehmlich darin, dem Film vorzuwerfen, dass er nichts weiter ist als ein Heist-Thriller. Die Möglichkeit, dass er garnicht mehr sein will, wird dabei außen vor gelassen, und als Heist-Thriller funktioniert er, wie die vielen positiven Feedbacks zu erkennen geben.
Das Problem hatte Matrix bereits. Nur scheint es da keinen gestört zu haben, dass es sich um nicht mehr als einen Actionfilm gehandelt hat.
Ranor:
Sicherlich ist die Erwartungshaltung bei Inception ein großes Problem. Und an diesem sind auch die Trailer nicht ganz unschuldig... Ich habe von Anfang an einen Nolan-Film erwartet und ihn am Ende auch bekommen. Wenn man sich nämlich etwas mit Nolans Filmen beschäftigt hat, weiß man, dass ein abgedrehter Traum-Film sicherlich nicht unter seiner Regie entstehen würde.
Falcon:
Nein, als Heistthriller funktioniert er eben nicht, weil es keine Charaktere gibt, die ihn tragen. Es fehlt die sympathische Bande.
Das hat er doch auch geschrieben.
Mit einem Wort würde ich den Film "schleppend" bezeichnen. Er braucht unendlich lange um das zu tun und zu sagen, was sowieso jeder weiss und erwartet.
Mich haben ja am meisten die Logikbrüche gestört. Warum baut Nolan den Schmuh auf, wenn es ihn nicht interessiert, wie es funktioniert, wenn es darauf ankommt?
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