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Was lest ihr gerade?
rollsomedice:
Schwerttänzer-Zyklus von Jennifer Roberson
Talwyn:
--- Zitat von: Rhylthar am 8.01.2019 | 15:04 ---Das erinnert mich daran, dass damals einer meiner BWL-Professoren ein Forschungsfreisemester genommen hat für "Die Geschichte des Walfangs im 19. Jahrhundert anhand des Buches Moby Dick".
Hatte er sich ja das richtige Werk ausgesucht. :)
--- Ende Zitat ---
Definitiv, die Akribie, mit der Melville dieses Geschäft beschreibt ist gleichzeitig faszinierend und enervierend. Ein Kapitel lang wird beschrieben wie der Ausguck eines Pottwal-Walfängers beschaffen ist, und wie er sich von dem eines Grönland-Walfängers unterscheidet. Ein anderes widmet sich dem Seil (!), mit dem der Mann gesichert wird, dessen Aufgabe es ist, auf dem im Wasser treibenden Walkadaver stehend die Werkzeuge zu dirigieren, mit denen die Speckschicht vom Körper des Wals getrennt wird. Wohl gemerkt: Es gibt ein Kapitel, in dem diese Prozedur einschließlich des Walfängerspatens und Blubberhakens zum "Schälen" des Wals beschrieben wird, ein anderes, in dem es um das blöde Seil geht. Ähnlich gibt es Kapitel über die hölzerne Gabel in der auf den Fangbooten die Harpunen gelagert werden, oder über die Fangleine, die an der Harpune befestigt wird, und die exakte Methode nach welcher selbige im Rumpf des Boots ausgelegt wird.
Vielleicht besteht die Leistung des Buchs tatsächlich darin, dass man es trotzdem lesen kann.
Huhn:
Ja, wenn man sich erstmal durch die tausend Seiten Lanzenpflege gequält hat, nimmt der Ritter Hempel richtig Fahrt auf, hm? ~;D
Ich hab Moby Dick auch grad hier liegen und weil die deutsche Ausgabe ausgeliehen war auf englisch (ein Vokabular ist hinten beigefügt, offenbar ist das so osbkur, dass es auch Menschen mit Muttersprache Englisch noch erläutert werden muss). Bin mir ehrlich gesagt aber nicht sicher, ob ichs derzeit schaffe, das zu lesen.
Hier stapeln sich die angefangenen Bücher, die ich mal zuende lesen wollte. Und Lektüre für so nen Arbeitskreis an der Uni, die ich mir aufgehalst habe (Christine de Pizan lobpreist im zweiten Abschnitt ihres Buches auf 200 Seiten weibliche Heilige, die heilige Dinge taten und dabei fromm und jungräulich blieben. Die meiste Zeit recht schnarchig, aber manchmal sind heitere Spitzen drin. Und eigentlich warte ich nur auf die im Vorwort von der Übersetzerin angepriesene Episode, in der irgendeine als Hexe angeklagte Heilige das ihr ausgestochene Auge so auf den Richter schmeißt, dass dieser prompt erblindet... ;D)
Das aktuellste derzeit angelesene Buch ist die Stadt der Heiligen und Verrückten von Vandermeer. Das amüsiert mich hochgradigst, aber erfordert leider auch eine gewisse Konzentration beim Lesen, die ich nicht immer aufbringen kann.
Maischen:
Kerstin Ekman, Der Wald
Das könnte sehr zäh werden. Mal schauen.
Infernal Teddy:
Tageslektüre:
China Miéville - The City & The City
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