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Filme und Serien - Smalltalk
ghoul:
--- Zitat von: Raven Nash am 16.01.2024 | 08:43 ---Demnach der Typ davor einen Kumpel von ihm ermordet hat und ein kleines Mädchen kaltblütig erschießen wollte: So what?
--- Ende Zitat ---
Der Kontext ist mir klar. Ich habe die Folge gesehen und alle davor.
Zum Meta-Kontext gehören für mich aber auch Abu Ghraib und Guantanamo.
tartex:
Saltburn gesehen und für gut befunden.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ein Twist mehr im Finale hätte nicht geschadet,
aber mochte denn Film generell sowieso eher wegen der Wohlfühlatmosphäre. Da werden wohl mal wieder die wenigsten mitkönnen, aber in meiner Kindheit wirkte auf mich Verwandtenbesuche so. Das macht mich nostalgisch und so ein exzentrisches Umfeld mit viel Platz zum Beineausstrecken ist Wellness für meine irgendwie in den Körperkoffer rein gequetschte Seele.
Flamebeard:
--- Zitat von: ghoul am 16.01.2024 | 13:00 ---Der Kontext ist mir klar. Ich habe die Folge gesehen und alle davor.
Zum Meta-Kontext gehören für mich aber auch Abu Ghraib und Guantanamo.
--- Ende Zitat ---
Sehe ich sehr ähnlich, auch wenn es auf der emotionalen Ebene nachvollziehbar sein kann. Was mich viel mehr störte, war der 'Den habe ich rekrutiert, der kann nicht zu den Bösen gewechselt sein'-Argumentationsstrang.
Lyonesse:
The Beekeeper (2024) ist ein Actionfilm mit Jason Statham. Soll ich noch mehr schreiben?
Ok, der Film nimmt sich keine Sekunde ernst, ist natürlich over the top und hat so
schräge Dialoge, dass selbst die alte Berliner Synchrontruppe stellenweise mit den
Ohren schlackern würde. Die Dialoge kommen übrigens von anderen Leuten, denn
Statham sagt hier wirklich nur das absolut nötigste, und ergeht sich höchstens in dem
einen oder anderen Bienengleichnis. Ganz witzig, wenn man sich darauf einlässt. Und
der Film hat weiter hinten auch noch einen netten kleinen, aus dem Nichts kommenden Twist.
Marlowe (2022) mit Liam Neeson in der Titelrolle ist ein klassischer hard-boiled Detektivfilm, der
mit guten Schauspielern und einer sehr guten Ausstattung aufwartet. Die Kritiken bei
Rotten Tomatoes schwanken zwischen geht so bis unter aller Sau, aber das hängt imo
mit der vielleicht etwas übertrieben altmodischen Erzählweise zusammen. Ich fand ihn
ganz in Ordnung, auch wenn Neeson vielleicht schon eine Spur zu alt für die Rolle ist, und
das Drehbuch ganz sicher den einen oder anderen Hänger hatte. Aber hey, es ist 1939, wir
sind in Hollywood und eine mysteriöse Schönheit (Diane Kruger) betritt ein Detektivbüro,
um den Inhaber mit der Suche nach ihrem vermissten Liebhaber zu beauftragen - was will
man mehr?
Raven Nash:
--- Zitat von: Flamebeard am 16.01.2024 | 16:52 ---Was mich viel mehr störte, war der 'Den habe ich rekrutiert, der kann nicht zu den Bösen gewechselt sein'-Argumentationsstrang.
--- Ende Zitat ---
Ist eben kein "Argumentationsstrang", sondern ein Hadern damit, dass er sich so dermaßen in dem Mann getäuscht haben könnte. Er will's nicht wahr haben - und wie es aussieht, könnte er auch Recht haben.
Und ansonsten: Warum muss man in einer fiktiven Serie unbedingt Dinge aus der Realität "einblenden"? Ihr glaubt doch hoffentlich auch nicht, dass man in den USA in dieser Art und Weise vorgehen könnte, ohne dafür belangt zu werden, oder? Oder dass irgendein Polizist mit der Truppe zusammen arbeiten würde (und keinerlei Konsequenzen zu erwarten hätte).
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