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Filme und Serien - Smalltalk

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Yerho:

--- Zitat von: alexandro am 28.04.2016 | 15:42 ---Ich mochte zwar den Film nicht besonders, aber ich fand die Szene, in der Superman mitten im explodierenden Capitol steht, und sich nicht von der Stelle rührt, visuell ziemlich beeindruckend (auch seine Mimik, der einfach nur Mitleid und Enttäuschung widerspiegelt, war ein ziemlich starkes Statement und hat mehr über den Charakter ausgesagt, als der Rest des Films).
--- Ende Zitat ---

Ja, das war eine der (leider viel zu sehr vom Rest losgelösten) starken Szenen. Und natürlich beschreibt sie auch sehr gut das Konzept: An diesem Punkt war es der Dramaturgie dienlich, dass Superman von der Druckwelle physisch komplett unbeeindruckt bleibt, weil dadurch die Nuancen viel besser zur Geltung kommen, die aufzeigen, dass der Vorgang eine psychische Wirkung auf ihn hat.

Bei anderer Gelegenheit, speziell in Kämpfen, würde die gleiche oder sogar eine deutlich schwächere Explosion ihn taumeln bzw. stürzen lassen oder sogar durch die Gegend schleudern, weil es dann auf physische Dynamik ankommt.

alexandro:
Das kann man ja auf seine vorherige Schwächung durch das Kryptonit schieben, aber generell verstehe ich das Problem.

Chiarina:
Kennt eigentlich jemand Ultraviolet?



Sechs Folgen, eine Staffel. Das ist sogar für meinen Terminplan eventuell noch zu schaffen.
Es ist der einzige Film, von dem Kenneth Hite behauptet, dass er dem Genre, das Night´s Black Agents abbilden will (Vampire Spy Thriller), zugerechnet werden kann.

Yerho:

--- Zitat von: Chiarina am 30.04.2016 | 19:44 ---Kennt eigentlich jemand Ultraviolet?
--- Ende Zitat ---

Nimm dir die Zeit, es lohnt sich.

"Ultraviolet" ist eine der Serien, die in den 90ern ihrer Zeit zu weit voraus waren, um erfolgreich zu sein. Angesichts heutiger Serienformate könnte sogar ein Relaunch gelingen, ich fürchte lediglich, dass inzwischen die Erwartungshaltung an Stoffe, in denen Vampire nicht versteckt, sondern allgemein bekannt unter Menschen leben und Gegenstand sozialer / politischer Konflikte sind, eine etwas andere ist, nachdem diese Konstellation inzwischen durch Hochglanz-Trash wie "Ultraviolet" von Kurt Wimmer und Sex&Gore-Epen wie "True Blood" dominiert wird.

Chiarina:
Habe gestern nacht noch die erste Folge davon gesehen. Was soll ich sagen? Es ist alles drin (Verfolgungsjagden, Kämpfe zwischen Mensch und Vampir, persönliches Drama, Paranoia-Feeling...) und doch so wenig reißerisch, dass mich das insgesamt eher an Tatort als an einen Blockbuster erinnert. Das ist nichts Schlechtes, finde ich. Es ist offenbar ein Film, der Spannung über Inhalte vermitteln will (und nicht über schräge Bilder, groteske Charaktere oder schnelle Schnitte).

Ungewöhnliches, aber interessantes Seherlebnis.

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