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Filme und Serien - Smalltalk

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Lyonesse:

--- Zitat von: Sashael am  5.08.2017 | 17:39 ---Du meinst mehr in gleich mehrfacher Hinsicht sinnlose Brutalität, die diese eh schon fragwürdigen Filme endgültig ins cineastische Aus beförderten. ;D

--- Ende Zitat ---

Gibson hat mit diesen beiden Filmen Diskussionen losgetreten, die wir viel zu selten haben, weil der Film (oder die Industrie)
sich fast gar nicht mehr traut fragwürdige (künstlerische) Entscheidungen zu treffen, hauptsächlich aus Angst kein Publikum
zu finden. Insofern fand ich diese beiden Gibson Filme (Passion Christi, aber vor allem Apocalypto) recht mutig.
Im Gegensatz dazu war Hacksaw Ridge eigentlich ein eher konventioneller Biopic, der vor allem wegen der hyperexzessiven
Gewaltszenen oben auf dem Plateau in Erinnerung bleibt. Allerdings wurde er für einen Gibson Film sehr freundlich von der Kritik aufgenommen.
Selbst der hier fand Hacksaw gut - Die Filmanalyse zu Hacksaw Ridge

Ludovico:

--- Zitat von: Sashael am  5.08.2017 | 17:39 ---Du meinst mehr in gleich mehrfacher Hinsicht sinnlose Brutalität, die diese eh schon fragwürdigen Filme endgültig ins cineastische Aus beförderten. ;D

--- Ende Zitat ---

Passion Christi hab ich nicht gesehen, aber was war an Apocalyptico fragwürdig oder überhaupt sinnlos brutal (vor allem im Vergleich zu anderen hochgelobten Firmen wie Private Ryan oder Mad Max Fury Road)?

YY:

--- Zitat von: Lyonesse am  7.08.2017 | 17:34 ---Selbst der hier fand Hacksaw gut - Die Filmanalyse zu Hacksaw Ridge

--- Ende Zitat ---

Den kann ich mir nicht angucken.

KWÜTEG GRÄÜWÖLF:

--- Zitat von: Ludovico am  7.08.2017 | 17:45 ---Passion Christi hab ich nicht gesehen, aber was war an Apocalyptico fragwürdig oder überhaupt sinnlos brutal (vor allem im Vergleich zu anderen hochgelobten Firmen wie Private Ryan oder Mad Max Fury Road)?

--- Ende Zitat ---

Ich fand Apocalypto als reinen Actionfilm recht gut inszeniert. Aaaaber man soll ja nicht glauben, daß man hier irgendetwas über die Mayazivilisation lernt, aus der Perspektive ist der Film nämlich insgesamt großer Schmonzes. Alles, was es so an Mittelamerika-Indianer-Klischees gibt, mal so eben zusammengeschmissen und irgendwie leicht andeuten, dass es diese Kultur ja doch vielleicht verdient hat, den Bach runterzugehen, brrrr.

Hätte man den Film als Fantasyfilm propagiert, wäre alles okay. Ich betrachte ihn so als DSA-Lehrfilm über Mohas.  ^-^


Ach ja, Private Ryan ist nach der ersten Viertelstunde auch ein recht flacher Hurrafilm, sorry. Mad Max Fury Road hingegen ist für mich das Lehrstück von George Miller, wie man ein reines Actionspektakel inszenieren sollte. Das können die wenigsten.

YY:

--- Zitat von: KWÜTEG GRÄÜWÖLF am  7.08.2017 | 18:53 ---Ach ja, Private Ryan ist nach der ersten Viertelstunde auch ein recht flacher Hurrafilm, sorry.

--- Ende Zitat ---

Wo du grad das Stichwort Lehrstück gegeben hast:
Saving Private Ryan hat mein Lieblingsbeispiel, wie man eine Szene schlechtestmöglich übersetzt, ohne inhaltliche Fehler zu machen... ;D

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