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Filme und Serien - Smalltalk

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Raven Nash:

--- Zitat von: Jiba am  8.05.2023 | 09:17 ---Da hat Sashael nicht Unrecht. Niemand würde in einem solchen Land wohnen bleiben.
--- Ende Zitat ---
Da würde ich mal einen Blick in andere Weltgegenden wagen. Kolumbien kann ich da empfehlen. Oder Mexiko. Brasilien ist auch toll. Und wenn's etwas harmloser, dafür nicht ganz so weit weg sein soll: Süditalien. Da gibt es zwar keinen Freibrief, dafür aber auch niemanden, der Straftaten verfolgt, solange sie keine Reichen betreffen.
Bei der Purge konzentriert sich alles auf den einen Tag - in der Realität verteilt es sich eben über's Jahr.

Sashael:
Der Vergleich hinkt etwas.
Es gibt in diesen Ländern zwar viele Menschen, die sich über Moral und Gesetz hinwegsetzen, aber wenn sie erwischt würden, müssten sie mit Bestrafung rechnen.
In der Purge ist totale Gesetzlosigkeit angesagt und das in einem Setting, das 364 Tage im Jahr Law & Order verspricht.
Da sind nochmal komplett andere Mechanismen am Start.

Scheidung per Mord ist auch in Brasilien oder Mexiko nicht so angesagt. In einem Land mit einer Purge wäre das wahrscheinlich dann eher die Regel.usw usf

Harry:
Ich gucke gerade die BBC-Variante von The Traitors und bin absolut erstaunt, warum noch keiner vorher auf den Gedanken gekommen ist die Werwölfe von Düsterwald als Realtity-TV-Show zu verwursten. Ich pendle zwischen "grottenschlecht" und "so schlecht, dass es schon wieder gut ist".

Raven Nash:

--- Zitat von: Sashael am  8.05.2023 | 11:32 ---Es gibt in diesen Ländern zwar viele Menschen, die sich über Moral und Gesetz hinwegsetzen, aber wenn sie erwischt würden, müssten sie mit Bestrafung rechnen.
--- Ende Zitat ---
Nope. Zum einen werden diese Leute dort gar nicht erst verfolgt (man verfolgt nicht den, der einen bezahlt), und selbst wenn, dann findet man einen passenden Sündenbock, anstatt den echten Täter. Im Normalfall gehören Leichen in den Gassen, Hafenbecken, usw. aber zum Alltag, mit dem man zu leben gelernt hat.

Und das ist auch der Punkt bei der Purge: Man hat damit zu leben gelernt. Würde man in z.B. Mexiko sowas einführen, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass die Bevölkerung dem gar nicht so negativ gegenüber stehen würde (so man die 364 Tage Law & Order garantiert). Es wäre für genügend Leute ein Verbesserung.

Haukrinn:
Gestern geschaut: The Water Man von David Oyelowo. Schöner, ruhiger, trauriger und zugleich hoffnungsvoller Film, der mich an vielen Stellen doch sehr stark an Stand by me erinnert hat.

Was noch nicht durch ist, aber bis jetzt schon einen sehr, sehr guten Eindruck macht:

* Florida Man (Miniserie): Schräge und sehr böse Gangsterkomödie, die an vielen Stellen die amerikanische Gesellschaft (insb. Florida) wunderbar karikiert.
* Beef (Miniserie): Ebenfalls eine sehr böse Satire. Vor dem Hintergrund des Asian-American-Milieus tauchen wir ein in eskalierende menschliche Abgründe. Wunderbar gespielt und immer wieder für eine Überraschung gut. Und toll und perfekt passend mit kalifornischem Alternative Rock aus den späten 90ern/frühen 00ern hinterlegt

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