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Filme und Serien - Smalltalk
Ludovico:
--- Zitat von: Harry am 25.07.2023 | 09:30 ---Es ist vermutlich bekannt, aber die (von verschiedenen Leuten oft sehr unterschiedlich bewerteten) Froschkönig-Fragmente für Cthulhu waren genau das.
Danke für den Tipp!
--- Ende Zitat ---
Nice! Hab mal geschaut.
Ok, erster Eindruck - Es handelt sich um Märchen als Thema, aber es gibt schon erhebliche Änderungen (wobei ich hier den Vergleich zum Hörspiel ziehe). Ginge aber sicher auch mit Cthulhu.
Jedenfalls klingt es verdammt gut, dass die alte Kampagne wieder neu aufgelegt wird.
Danke!
ghoul:
Ist nur ein langes Szenario, keine ganze Kampagne. :)
Lyonesse:
Kürzlich gesehen und für gut befunden:
Gold mit Zac Efron.
Unbedarfter Reisender stolpert im lebensfeindlichen australischen Outback
der nahen Zukunft über einen zentnerschweren Goldklumpen.
The Sunset Limited mit Samuel L. Jackson und Tommy Lee Jones.
Kammerspiel, in dem ein gläubiger Christ einen zutiefst nihilistischen Atheisten
davon überzeugen will, dass Suizid keine Lösung ist.
Jiba:
--- Zitat von: Vash the stampede am 24.07.2023 | 22:25 ---Barbie
Anders als gedacht. Der Trailer hat es erahnen lassen und dennoch ist der Film selbst nochmal anders. Nicht perfekt. Dafür ist er zu unrund, mit zu wenig Bindung. Aber gut gemacht, gespielt und mit überraschend viel Inhalt zum Nachdenken. Daneben ist Margot Robbie toll. Einzig Ryan Gosling ist noch so viel besser. Er spielt grandios. Ich liebe Ken.
--- Ende Zitat ---
Selbe Einschätzung von mir. Ich würde Barbie am ehesten mit dem Lego Movie vergleichen, und letzterer schlägt ersteren hauptsächlich dadurch, dass er ein wenig stringenter ist. In beiden Filmen spielt Will Ferrel einen Quasi-Bösewicht (sozusagen?) – macht daraus, was ihr wollt.
Aber die Spoof-Szene auf Kubricks "2001" – die man im Teaser damals schon vollständig gesehen hatte – fand ich zum Beispiel grandios. Obwohl es eigentlich, wenn wir ehrlich sind, eine riesige Werbeveranstaltung war, schlägt Greta Gerwigs Stil des introspektivem Feminismus durch. Sie hat Mattel da Einiges abgetrotzt, denke ich. Meinen Lieblingsmoment im Film zum Beispiel...
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)...(in dem Margot Robbies stereotypische Barbie einer alten Dame an einer Bushaltestelle sagt, dass sie unglaublich hübsch ist, und die Dame entgegnet, dass sie das schon wisse) musste Gerwig entgegen der Wünsche der Mattel-Executives durchdrücken.
Am spannendsten fand ich an meinem Kinobesuch aber das, was jenseits der Leinwand passiert ist. Der Saal war voll mit jungen Gen Z- und Millenial-Frauen, ein paar sind auch mit ihren Müttern hin oder mit dem Partner, der womöglich nur ihnen zuliebe den Film anschaute. Viele waren dem Anlass entsprechend gekleidet, will heißen in rosa und pink gehüllt. Wie bei einem Blockbuster üblich gab es viele Zuschauer:innenreaktionen und die fielen zum Teil anders aus, als etwa bei einem neuen "Star Wars"- oder "James Bond"-Film. So viele "oooohhhher"-Mitleidsbekundungen wie für Ken im "Barbie"-Film habe ich bei keinem Film in letzter Zeit gehört. Und dann das Fachsimpeln nach dem Film, wo die Zuschauerinnen (ja, schon eher die Zuschauerinnen) über ihre Barbies philosophiert haben... welche sie hatten und was sie ihnen bedeuteten.
Kurz: Es war ein einziges Rumgenerde, nur eben nicht in einem Setting, in dem die männliche Perspektive überwiegt, wie z.B. bei "Star Wars" oder den ganzen Action-Franchises. Cool.
P.S.: War auch ein deutlich anderer Vibe als beim Film, den ich davor gesehen habe. Ich hatte mir ein "Barbenheimer"-Programm zusammengestellt und "Oppenheimer" vorher gesehen. Da prallten Welten aufeinander. ;D
Vash the stampede:
@Jiba. Und dein Kommentar zu Oppenheimer?
Bei uns gab es nach Oppenheimer eine Gesprächsrunde, wie schon länger nicht mehr. Dennoch: Ich fand den Film nur okay. Er ist grandios fotografiert. Ich feiere Hoyte van Hoytema. Der Film hat eine ebenso grossartige Besetzung inklusive Spiel. Auch sind gewisse Dialoge toll. Doch die Spaltung der Geschichte in Raum und Zeit, ohne eine griffige Fusion zu etwas Neuem, zu etwas Ganzem, hat mir den Genuss etwas verstrahlt, sodass ich den Film schon nach kurzer Halbwertszeit nur noch aus sicherer Distanz anschauen könnte. Ich wurde zum Beobachter, denn selbst wenn der Film zu einer rechten Zeit kommt, mit einer wichtigen Warnung vor dem nuklearen Feuer, welches uns Prometheus hier darreicht, so interessiert mich der Film nur oberflächlich intellektuell, doch durchdringt er mich nicht vollumfänglich.
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