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Filme und Serien - Smalltalk
Uebelator:
The Flash...
Erst hab ich mich drüber gewundert, warum es hier keinen eigenen Thread zu dem Film gibt. Jetzt weiss ich, warum niemand drüber reden möchte.
Ich hab den Film erst ungefährt bis zur Hälfte gesehen und bisher gibt es kaum etwas, das mir gefällt.
- Barry Allen wirkt - je nach Zeitlinie - entweder wie ein gestörter creepy Psychopath oder wie ein zurückgebliebener 7-jähriger, der gerade an Papas Likör genascht hat.
- Die Computereffekte sind für einen Film mit einem Budget von über 200 Millionen Dollar teilweise erschreckend schlecht.
- Die Gags funktionieren, zumindest für mich, so gut wie nie.
- Die Story ums Flashpoint Paradox mag in Comicform eine der interessantesten im DC-Universum sein, und Zeitreise und Multiversen sind ja sowieso schwer in Mode, aber hier wurde wirklich nur das absolute Minimum vom Potenzial der Geschichte ausgereizt.
- Ezra Miller klingt im Original sehr oft wie die englische Stimme von Chris Griffin aus Family Guy. :D
Aber hey... Michael Keatons Batman ist dabei. Und das alte Batmobil.
Offenbar ist der Film ja hart gefloppt. Von mir aus hätte er auch wegen Ezra Millers Kapriolen gern in Warners Giftschrank bleiben können.
Lyonesse:
--- Zitat von: Uebelator am 26.08.2023 | 14:54 ---The Flash...
Von mir aus hätte er auch wegen Ezra Millers Kapriolen gern in Warners Giftschrank bleiben können.
--- Ende Zitat ---
Auch wenn's hin und wieder schwer fällt, man sollte die Grillen und Ausfälle eines sich selbst offenbar
für ziemlich wichtig nehmenden Schauspielers von seinem Werk trennen. Was wäre denn gewesen, wenn
der Flash der beste Superheldenfilm aller Zeiten und Welten geworden wäre? Miller's Art und Verhalten
hätte vermutlich nur eine eher untergeordnete Rolle gespielt, oder wäre gar als Extravaganz ''gefeiert'' worden.
Uebelator:
--- Zitat von: Lyonesse am 26.08.2023 | 15:37 ---Auch wenn's hin und wieder schwer fällt, man sollte die Grillen und Ausfälle eines sich selbst offenbar
für ziemlich wichtig nehmenden Schauspielers von seinem Werk trennen. Was wäre denn gewesen, wenn
der Flash der beste Superheldenfilm aller Zeiten und Welten geworden wäre? Miller's Art und Verhalten
hätte vermutlich nur eine eher untergeordnete Rolle gespielt, oder wäre gar als Extravaganz ''gefeiert'' worden.
--- Ende Zitat ---
Die ganze Kontroverse um Miller ging ja schon los, bevor der Film überhaupt im Kino war und wurde deswegen ja schließlich verschoben, weil man einen Film halt schlecht bewerben kann, dessen Star beschuldigt wird, sich nicht nur gewalttätig zu verhalten und bei Nachbarn eingebrochen zu sein, sondern auch noch fragwürdige Kontakte zu 11- und 12-jährigen Kindern gepflegt habe, bei denen auch die Rede von Drogen, Manipulation und Gewalt war. (ob das alles so stimmt, ist eine andere Frage)
Und all das geht halt nicht weg, egal wie gut der Film ist.
Kevin Spacey wurde ja für House of Cards auch gefeiert und war dann weg vom Fenster.
Sollte man Filme oder Serien nicht gucken, weil der Star möglicherweise ein kriminelles Arschloch ist? Ich würde sagen, das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Und wo fängt man da an und wo hört man auf? Guckt man nichts von Roman Polanski, weil er beschuldigt wird minderjährige vergewaltigt zu haben? Oder meidet man alles von Tom Cruise, weil er bei Scientology ist?
Ich hab mir The Flash jedenfalls trotz Ezra Miller angeschaut und komme zu dem Schluss, dass es in diesem Fall nicht besonders schade drum gewesen wäre, wenn der Film nie erschienen wäre.
nikol ogg:
Wurde eigentlich schon mal citadel auf Amazon erwähnt?
Ich schau mir gerade die ersten Folgen an und werde gut unterhalten. Flott runtergefilmt, alles hyperkinetisch, angenehm muntere Dialogduelle - ein feiner Agenten-Actionkracher, wie ich finde.
Wesentlich besser als James Bond in dem Thread nebenan.
Uebelator:
--- Zitat von: nikol ogg am 26.08.2023 | 16:51 ---Wurde eigentlich schon mal citadel auf Amazon erwähnt?
Ich schau mir gerade die ersten Folgen an und werde gut unterhalten. Flott runtergefilmt, alles hyperkinetisch, angenehm muntere Dialogduelle - ein feiner Agenten-Actionkracher, wie ich finde.
Wesentlich besser als James Bond in dem Thread nebenan.
--- Ende Zitat ---
Ja, Citadel war kurzweilig-blöde Over-the-top Agenten-Action. Ich hab schon wieder vergessen, worum es im Kern eigentlich ging, aber ich weiß noch, dass ich ganz gut unterhalten wurde. :D
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