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Filme und Serien - Smalltalk

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Alexandro:

--- Zitat ---Anscheinend hat zu Superhelden-Filmen keiner mehr was zu sagen.
--- Ende Zitat ---

Dasselbe gilt für Top Gun:Maverick, John Wick 2-4, Super Mario, Ninja Turtles, die neuesten Teile von Fast&Furious oder Mission Impossible (von Actionfilmen abseits großer Franchises, wie Red Notice, Heart of Stone oder dem exzellenten "Gunpowder Milkshake" gar nicht erst zu reden) ... sind halt Unterhaltungs-Actioner, da muss man nicht seitenlang Threads mit möglichen Bedeutungen durchexerzieren - da reicht ein kurzer Kommentar im Smalltalk darüber, wie einem der Film gefallen hat.


--- Zitat von: Uebelator am 26.08.2023 | 14:54 ---- Die Story ums Flashpoint Paradox mag in Comicform eine der interessantesten im DC-Universum sein, und Zeitreise und Multiversen sind ja sowieso schwer in Mode, aber hier wurde wirklich nur das absolute Minimum vom Potenzial der Geschichte ausgereizt.
[...]
Offenbar ist der Film ja hart gefloppt. Von mir aus hätte er auch wegen Ezra Millers Kapriolen gern in Warners Giftschrank bleiben können.

--- Ende Zitat ---

Flashpoint war auch als Comic eine ziemliche Fehlzündung volle fragwürdiger Charakterisierungen und Logiklöchern, der nur dazu diente den x-ten Reboot bei DC zu ermöglichen. Stand lange Zeit ganz oben auf der Liste der schlechten DC-Events (wurde dort erst kürzlich von "Heroes in Crisis" verdrängt), Eventcomics waren bei DC das letzte Mal vor 15 Jahren gut...

Die Story als Basis für einen Film zu nutzen ist natürlich noch dümmer, weil das Filmuniversum gerade mal 10 Jahre existiert, der Abstand zwischen den Filmen ziemlich groß war, und auch die Kontinuität in den letzten Jahren keine große Rolle gespielt hat - wenn die meißten Zuschauer nichtmal wissen wie das Hauptuniversum aussieht, dann sollte man wahrscheinlich nicht auch noch eine alternative Zeitlinie aufmachen.

Und die Handlung war wieder das erzkonservative "du darfst nichts am Status Quo ändern"... das hat ja bei "Wonder Woman 84" schon so gut funktioniert.  >;D

tartex:

--- Zitat von: Alexandro am 26.08.2023 | 20:44 ---Dasselbe gilt für Top Gun:Maverick, John Wick 2-4, Super Mario, Ninja Turtles, die neuesten Teile von Fast&Furious oder Mission Impossible (von Actionfilmen abseits großer Franchises, wie Red Notice, Heart of Stone oder dem exzellenten "Gunpowder Milkshake" gar nicht erst zu reden) ... sind halt Unterhaltungs-Actioner, da muss man nicht seitenlang Threads mit möglichen Bedeutungen durchexerzieren - da reicht ein kurzer Kommentar im Smalltalk darüber, wie einem der Film gefallen hat.
--- Ende Zitat ---

Vor 2 oder 3 Jahren hat jeder Superhelden-Film es im Tanelorn noch zu einem langseitigen Thread geschafft. Ich persönlich hätte sicher auch was zu sagen, wenn ich die Filme nicht auf später verschoben hätte. Und ich bin sicher nicht der einzige damit. Ist schwer zu diskutieren, was fast keiner gesehen hat.


--- Zitat von: Alexandro am 26.08.2023 | 20:44 --- kleiner Rädchen innerhalb einer Franchises wahrgenommen werden
Die Story als Basis für einen Film zu nutzen ist natürlich noch dümmer, weil das Filmuniversum gerade mal 10 Jahre existiert, der Abstand zwischen den Filmen ziemlich groß war, und auch die Kontinuität in den letzten Jahren keine große Rolle gespielt hat - wenn die meißten Zuschauer nichtmal wissen wie das Hauptuniversum aussieht, dann sollte man wahrscheinlich nicht auch noch eine alternative Zeitlinie aufmachen.
--- Ende Zitat ---

Nachdem das DCU aber scheinbar tatsächlich ganz rebootet wird, wäre das gar nicht so unpassend gewesen. Und das ist wohl auch einer der Gründe, warum die Zuschauer wegbleiben: schon bevor der Film in Kino war, war die neue James-Gunn-Führung installiert und klar, dass dieser Film eine Sackgasse ist und kein Neuanfang.

Ist es bescheuert, dass die Filme scheinbar nur als kleiner Rädchen innerhalb einer Franchises wahrgenommen werden und zählen? Ziemlich sicher, aber das liegt halt auch daran, dass ein Film wie Flash schon vom Marketing her (und vom Grundkonzept und Drehbuch auch) ganz darauf ausgerichtet ist Continuity-Porn zu sein und als kleiner Rädchen innerhalb einer Franchises wahrgenommen werden.

BBB:
Ich hab The Flash sogar im Kino gesehen - allerdings einzig und allein aus dem Grund mich innerlich von Keaton nochmal zu verabschieden. Batman Returns war der erste Real Film, den ich als Kind im Kino gesehen habe... und ist der Grund, warum ich auch heute noch ein Batman Fan bin.

Und wenn ich ehrlich bin: Superheldenfilme lassen mich mittlerweile weitgehend kalt. Dem MCU hab ich schon lange den Rücken gekehrt (VOR Civil War war da für mich Schluss), da schau ich nur rein, wenn ich zufällig irgendwo kostenlos drüber stolpere (was seitdem es Disney + gibt faktisch nur dann vorkommt, wenn ich mal auf Dienstreise bin, daher im Hotel übernachte, daher Zugang zu normalem TV habe und einer der Filme zufällig gerade läuft... also nie. Bzw. bei transatlantischen Flügen... also einmal im Jahr oder so :D). Die Into the Siperverse Filme find ich richtig gut, den ersten hab ich bei Netflix gesehen, für den zweiten bin ich ins Kino und den dritten werde ich mir, wenn er denn irgendwann kommt, wahrscheinlich auch irgendwann im Kino sehen.

Aber ansonsten interessiert mich aktuell eigentlich nur noch Batman. So wie früher.

Deswegen werde ich der "The Batman" Reihe die Treue halten. Die fand ich richtig gut gemacht.
Deswegen hab ich The Flash gesehen.
Deswegen hätte ich mir auch Batgirl angesehen, hätten sie ihn nicht abgeschrieben.

Deswegen interessiert mich aber auch der DCU reboot nicht wirklich. Superman Legacy... hm... keine Ahnung. Reizt mich bisher gar nicht. Bat Family? Muss nicht sein... mir reicht der Caped Crusader Solo.

Es ist einfach viel zu viel geworden. Und die Qualität hat auch wahnsinnig gelitten.
Thor Love and Thunder (im Flieger gesehen): Schrecklich.
Morbius hab ich nach 15min ausgemacht (auch im Flieger gesehen).
Spiderman Homecoming und Black Panther hab ich auch irgendwann im Flieger gesehen, aber ich kann den Hype um die Filme nicht verstehen. Waren nicht schlecht, absolut nicht. Aber auch nichts besonderes. Aus meiner Sicht reine Eventfilme.
WW84 war auch nichtssagend.

Mag sein, dass das Kinoerlebnis diese Filme besser gemacht hätte - aber ein Film, der im Kino gesehen werden muss, um seine Wirkung zu entfalten, ist nichts für mich.

Mag auch sein, dass ich das mittlerweile alles zu kritisch sehe. Aber es sagt schon einiges aus, wenn ich diese Filme nur noch sehe, wenn mir wirklich gar keine bessere Alternative mehr einfällt.

tartex:
Vor Disney+ habe ich die Filme auch im Kino geschaut, weil ich keine DVDs mehr kaufte und ich keine Ahnung hatte, wo die mal zum Streamen verfügbar  sein würden.

Jetzt verschieben ich immer auf nächste Woche. Ist ja eh im Abo.

Raven Nash:
Superheldenfilme sind mittlerweile zu Lückenbüßern für mich geworden. Wenn nichts anderes läuft, und grade ein neuer im Streaming ist, seh ich ihn mir an - aber weder warte ich drauf, noch wird er sofort bei Erscheinen angesehen. Ins Kino geh ich sowieso schon lange nicht mehr.
Bei Marvel hatte mich fasziniert, dass sie die Helden aus der hinteren Bank so in Szene setzen konnten (nachdem sie ja ihre Top-Helden alle verkauft hatten), aber mittlerweile holen sie noch Charaktere aus dem Keller raus.
Das DCU ist sowieso verkackt worden. Komplett. Hätte man auf dem Arrowverse aufgebaut, wär's vermutlich gut geworden (ohne den Seifenoper-Teil, der alle Serien kaputt gemacht hat). So hat man das Gefühl, dass eh mit jedem Film alles anders ist.
Shazam ist noch das Beste. Nimmt sich wenigstens nicht so todernst.

Hab mir gestern Ghostbusters: Afterlife angesehen. Im Gegensatz zum verunglückten Frauen-Remake ein wirklich kurzweiliger Film, der die Storyline des ersten Films faktisch abschließt (und den gefloppten zweiten Film außen vor lässt). Nichts Überragendes, aber unterhaltsam.

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