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Mass Effect 2
Bluerps:
Ok, dann wars das, das dacht ich mir schon fast.
Ich find Vergleiche in der Art immer ein wenig an den Haaren herbeigezogen, weil man nur oberflächliche Details abgleicht. Da kannst du auch sagen, Bioware hätte von J. K. Rowling abgeschrieben, weil da auch der Protagonist Harry aus seinem normalen Leben gerissen wird, um die aufkommende Bedrohung Voldemort zu bekämpfen, wofür er einem Bund Hogwarts beitreten muss, wobei er von diversen Leuten verraten wird.
Aber eigentlich ist es ganz anders ein Spectre zu sein, als ein Grey Warden, die Geth sind nicht so hirnlos-monströs wie die Darkspawn und Loghains Verrat hat eine völlig andere Motivation als der von Saren.
Bluerps
Yerho:
--- Zitat von: Bluerps am 21.01.2010 | 12:31 ---Ich find Vergleiche in der Art immer ein wenig an den Haaren herbeigezogen, weil man nur oberflächliche Details abgleicht. Da kannst du auch sagen, Bioware hätte von J. K. Rowling abgeschrieben, weil da auch der Protagonist Harry aus seinem normalen Leben gerissen wird, um die aufkommende Bedrohung Voldemort zu bekämpfen, wofür er einem Bund Hogwarts beitreten muss, wobei er von diversen Leuten verraten wird.
--- Ende Zitat ---
Klar, wenn es einzelne Plotelemente sind, die irgendwie mal irgendwo wieder auftauchen, ist es okay. Hier aber treffen noch weitere Indikatoren zu: Die verglichenen Beispiele stammen aus dem selben Haus, die Ereignisse haben ein identisches Timing und die Steigerung des Problemfelds (Herkunft -> scheinbar reguläres Problem -> größerer Hintergrund - rette die Welt/Galaxie) sind ebenfalls deckungsgleich ... So man könnte fast meinen, Handlung wird bei Bioware per Lückentext generiert. ;)
--- Zitat ---Aber eigentlich ist es ganz anders ein Spectre zu sein, als ein Grey Warden, die Geth sind nicht so hirnlos-monströs wie die Darkspawn
--- Ende Zitat ---
Das sehe ich nun ganz und gar nicht so wie Du, zumal die geringfügigen Abweichungen eher dem Unterschied von SciFi und Fantasy zuzuschreiben sind, aber ...
--- Zitat ---und Loghains Verrat hat eine völlig andere Motivation als der von Saren.
--- Ende Zitat ---
... hier hast Du recht. Was allerdings nichts am Plot ändert, denn der Ablauf bleibt trotzdem derselbe. Ich fänd's mal gut, da einen komplett anderen Ansatz zu erleben, das mal von Schema F abgewichen wird. Klar, das ist generell selten, aber bei Bioware scheint es komplett ausgeschlossen zu sein.
MadMalik:
Merkt man bei Dragon Age irgendwann auch, dass es nicht der Verräter ist welcher der Oberbösewicht ist, sondern seine Rüstung und dessen Brüder die anderen bösen Rüstungen die regelmäsig die Fatasywelt abernten? >;D Ne, aber diese Steigerung findet sich wirklich bei fast allen RPG Settings, mit ab un an sehr positiven Ausnahmen.
Bluerps:
--- Zitat von: Yerho am 21.01.2010 | 13:02 ---(Herkunft -> scheinbar reguläres Problem -> größerer Hintergrund - rette die Welt/Galaxie)
--- Ende Zitat ---
Du, sowas ist aber der grobe Plot von zahllosen Spielen, Filmen und Büchern. Das Timing ist auch nicht auf Biowares Mist gewachsen, das wird ebenfalls sehr oft so gemacht. In Deus Ex spielt man einen Geheimagenten, der im Laufe der Handlung aus seiner Organisation ausscheidet, sich mit Terroristen und Verschwörern herumschlägt und zum Schluß feststellt, das er die Welt vor einem durchgeknallten Politker retten muss. In Babylon 5 geht es um eine Raumstation, die sich mit Piratenangriffen und diplomatischen Verwicklungen herumschlägt, bei denen im Laufe der Handlung klar wird, das sie in einen galaktischen Krieg münden, den die Station verhindern muss. In American Gods geht es um einen Mann auf der Flucht vor Verfolgern, die sich mit der Zeit alle als verschiedene Götter erweisen und die er am Schluß davon abhalten muss gegeneinander in den Krieg zu ziehen, weil das vermutlich nicht so schön für die Welt wäre.
Was alles nicht heißt, das ein unkonventioneller Plot nicht schön ist, aber brauchen tut man ihn nicht, solange die gewohnten Elemente gut umgesetzt werden.
Bluerps
Meister Analion:
Naja, ich kenne eigentlich kein CPRG in dem es nicht eine große dunkle Bedrohung gibt und der Held nicht aus seinem vorherigen Leben gerissen wird. Und Verrat kommt auch oft vor. Ist eher ein Problem des Genres als von Bioware.
Warum findet ihr Mass Effect 1 eigentlich alle als so leicht? Ich sterbe öfters auf normal, manche Kämpfe klappen erst nach dem 5. oder 6. Versuch, z.B. die Massen an Kampfdrohnen in der Luna-Basis oder die Kämpfe gegen die Klone Rund um Spezies 37 auf Feros. Und als Vanguard habe ich ja einen kampftauglichen Char gewählt. Und mit dem Panzer gegen "Sandwürmer" antreten haz schon fast nen Frustfaktor.
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