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GURPS - Smalltalk

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gunware:

--- Zitat von: OldSam am 31.03.2012 | 23:52 ---Sehr bedauerlich, dass SJG keine Einsteiger-Box mit Lite-Regeln und Ausrichtung auf die Dungeon Fantasy-Reihe anbietet, das wäre wirklich der Knaller!

--- Ende Zitat ---
Wo Du recht hast, da hast Du recht!

Waldgeist:

--- Zitat von: OldSam am 31.03.2012 | 23:52 ---Entgegen meiner Annahme sind die Würfelmechanismen auch gar nicht komplett konsistent auf overroll / hochwürfeln ausgelegt, sondern die Attributsproben werden unterwürfelt (niedrig), was für einige Leute am Tisch auch ein paar Verwirrungen mit sich gebracht hat.

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Das ist mir neu oder total entgangen! Kannst du mir bitte einen Hinweis geben, wo ich das nachlesen kann (Grundregelwerk oder SRD - egal).


--- Zitat von: OldSam am 31.03.2012 | 23:52 ---Es scheint, dass (abgesehen von der Verbreitung) der entscheidende Vorteil wirklich nur darin liegt, dass die Auswahloptionen innerhalb einer Klasse recht überschaubar ist (zumindest in der Grundversion), während bei GURPS im Basic Set natürlich riesige Freiheitsgrade vorherrschen, die offensichtlich viele Leute überfordern. Wird wohl eindeutig Zeit, dass viel mehr Leute Dungeon Fantasy kennenlernen, wo ja die Vorteile der einfacheren Klassen-Auswahl wie bei D&D & co, mit dem besseren System zusammenkommen :)

--- Ende Zitat ---

Ich weiß nicht, ob "überfordern" das richtige Wort ist, vielmehr scheint es, dass viele Leute es gerne haben, wenn klare Grenzen gezogen sind. Auch im SJGames-Forum fällt mir immer wieder auf, dass nach konkreten Werten/Builds für dieses und jenes gefragt wird, statt es mit den vorhandenen Mitteln selbst zu bauen. Offensichtlich haben für viele Spieler Eigenschöpfungen weniger Gewicht als von einem RPG-Autor nach dessen Vorstellungen geschaffene Fakten. :shrug:
Selbst im Rahmen von DF wird ja immer wieder mal nach diesem oder jenem Detail geschrien (besonders von einem gewissen B-Hund).


--- Zitat von: OldSam am 31.03.2012 | 23:52 ---Sehr bedauerlich, dass SJG keine Einsteiger-Box mit Lite-Regeln und Ausrichtung auf die Dungeon Fantasy-Reihe anbietet, das wäre wirklich der Knaller!

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+1

OldSam:

--- Zitat von: Waldgeist am  1.04.2012 | 13:12 ---Das ist mir neu oder total entgangen! Kannst du mir bitte einen Hinweis geben, wo ich das nachlesen kann (Grundregelwerk oder SRD - egal).
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Leider nicht, mir wurde auch nur am Spieltisch mitgeteilt, dass es so sei, ohne das ich da irgendwas nachgelesen hätte und ich selbst hab auch ziemlich wenig Erfahrung mit D&D. Ist möglich, dass es doch nur eine Variante und nicht die Standardlösung ist, ich dachte zunächst auch, dass immer hochgewürfelt wird, es hieß jedenfalls, dass es "so ist" und nichts von wegen Hausregel, also keine Ahnung...


--- Zitat von: Waldgeist am  1.04.2012 | 13:12 ---Ich weiß nicht, ob "überfordern" das richtige Wort ist, vielmehr scheint es, dass viele Leute es gerne haben, wenn klare Grenzen gezogen sind. [...] Offensichtlich haben für viele Spieler Eigenschöpfungen weniger Gewicht als von einem RPG-Autor nach dessen Vorstellungen geschaffene Fakten.
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Ja, es scheint in der Tat viel damit zu tun zu haben, dass ein Build schon im Ansatz "abgesegnet" ist, die Spieler also kein eigenes Urteil fällen müssen, sondern einfach die Arbeit bzw. die Aussagen von anderen aufgreifen können.
Aus meiner Erfahrung mit DF ist mir aufgefallen, dass viele Spieler - wenn ich beim Bauen dabei bin - sehr gerne etwas ausgefallenere Char-Builds mit cross-classes usw. wählen - und dabei auch mal die Template-Grenzen sprengen - statt ganz simple, eindeutige Klassen zu nehmen was ja der These der Leute entsprechen würden, die stets nach den einfachsten Regeln schreien.
Wenn die Leute sich selbstständig ransetzen beobachte ich dagegen häufiger die Tendenz eine einfache Lösung zu wählen. Ist allerdings auch ganz klar abhängig vom Spielertypus, ich hatte/habe auch 2-3 Spieler, die sich sofort daran probieren selbstständig komplexe Builds umzusetzen und da auch richtig Spaß dran haben.
In der Gesamtzahl scheint es mir jedenfalls so zu sein, dass die meisten Spieler, die auf sich selbst gestellt sind, lieber klare und sehr überschaubare Vorgaben haben möchten, also nicht zuviele Optionen und natürlich auch einen möglichst direkten "Weg" beim Charbuild.

Brakiri:

--- Zitat von: OldSam am  1.04.2012 | 14:47 ---Leider nicht, mir wurde auch nur am Spieltisch mitgeteilt, dass es so sei, ohne das ich da irgendwas nachgelesen hätte und ich selbst hab auch ziemlich wenig Erfahrung mit D&D. Ist möglich, dass es doch nur eine Variante und nicht die Standardlösung ist, ich dachte zunächst auch, dass immer hochgewürfelt wird, es hieß jedenfalls, dass es "so ist" und nichts von wegen Hausregel, also keine Ahnung...

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Entweder ist das eine Hausregel oder es ist schlichtweg falsch.
Der Ability Check z.B. um eine Tür einzurennen mit einem DC von 18 errechnet sich genauso wie ein Skillcheck, nur ohne Ränge.
Ability-Bonus + 1w20 muss grösser gleich 18 sein.

Diese Bsp. kann man z.B. im PF-SRD nachlesen.

Waldgeist:

--- Zitat von: OldSam am  1.04.2012 | 14:47 ---Leider nicht, mir wurde auch nur am Spieltisch mitgeteilt, dass es so sei, ohne das ich da irgendwas nachgelesen hätte und ich selbst hab auch ziemlich wenig Erfahrung mit D&D. Ist möglich, dass es doch nur eine Variante und nicht die Standardlösung ist, ich dachte zunächst auch, dass immer hochgewürfelt wird, es hieß jedenfalls, dass es "so ist" und nichts von wegen Hausregel, also keine Ahnung...

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Hab jetzt nochmal nachgeforscht: Ability Checks laufen wie Skill Checks, haben also einen DC und es muss hoch gewürfelt werden (also Modi gibt's den Ability Mod und Situationsmodi). Beispiel: Das Aufbrechen von Türen. Deine Runde hat da wohl was eigenes erfunden oder aber die Regeln nicht richtig gelesen.

EDIT: Ninja'ed - Brakiri war schneller. :-)

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