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[B&B] Nachbereitung Wintertreffen

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Crimson King:
Ggf. würde ich Verstärkungen Punktetechnisch von den Skills absondern.

Und was den DSA-Effekt bei Kämpfen zwischen stark verwundeten Gegnern angeht: es wäre gut, wenn man bei Verwundung wählen kann, ob Attacke oder Parade gesenkt wird, und zwar vor jeder Runde.

Tequila:

--- Zitat von: 1öf3 am  1.03.2010 | 15:36 ---
Aber ja, das geht bestimmt auch einfacher. Gemäß der Maxime: "Wenn du willst, dass die Spieler deines Spiels etwas tun, dann schreib das bitte auch genau so rein und setz nicht irgendwelche nebulösen Anzeichen."

Also würde ich bei allen Fähigkeiten +3w6 ansetzen und festlegen, dass mindestens die Hälfte der Fähigkeiten ohne Verstärkung bleiben muss.


--- Ende Zitat ---


Meiner Meinung nach ist genau dieses nebulös und Du zwingst deinen Spielern was auf:

WARUM muss die Hälfte der Fähigkeiten ohne Verstärkung sein? Welchen Hintergrund hat das? Schränkt das die Spieler nicht unnötig ein?

Vorher wußte jeder SPieler,worauf er sich einlässt, nun ist es eben nicht mehr klar ersichtlich, warum das so ist...

Holothuroid:

--- Zitat ---Ggf. würde ich Verstärkungen Punktetechnisch von den Skills absondern.
--- Ende Zitat ---

Tut mir Leid. Das versteh ich nicht ganz.

Eine Fähigkeit hat grundsätzlich eine Spezialanwendung (Angriff, Charisma...) und eine Stufe. Die Stufe kauft man 1:1 mit Steigerungen, muss aber die Treppe einhalten, d.h. immer eine Fähigkeit auf Stufe 1 lassen, immer eine auf Stufe 2 usw.

Fähigkeiten können zusätzlich Verstärkungen haben (Multipel, Brennend...). Die funktionieren aber immer nur, wenn eine bestimmte Bedingung erfüllt wird (Ladung ausgeben, einem Angriff ausweichen, einen Gegner ausschalten...).

Mit den Steigerungen, die zum Kauf der Stufe dienen, haben die Verstärkungen an sich nichts zu tun.


Das mit dem Aussuchen versteh ich auch nicht ganz. Wer sucht aus? Der Verletzte?




--- Zitat von: Tequila am  5.03.2010 | 19:52 ---Meiner Meinung nach ist genau dieses nebulös und Du zwingst deinen Spielern was auf:

WARUM muss die Hälfte der Fähigkeiten ohne Verstärkung sein? Welchen Hintergrund hat das? Schränkt das die Spieler nicht unnötig ein?
--- Ende Zitat ---

Spieler zu Dingen zwingen ist doch normales Tagesgeschäft. Warum gibts nur 7 Handkarten? Weil isso. Warum würfelt man mit W6? Weil isso.

Selbstverständlich ist es gut dafür irgendwie Gründe zu haben (W6 hat jeder zu Hause, 7 Handkarten entsprechen der Zauberzahl und haben sich als gut überschaubar herausgestellt...), aber für den Neueinsteiger reicht zu wissen: Isso!

Die Intention in diesem Fall ist auch noch für den erfahrenen Rollenspieler andeutungsweise klar: Wenns nur so und so viele von irgendwas gibt, hat das wohl was mit Balancing zu tun. Wie das genau zu Stande kommt, ist aber auch erstmal egal.

Mit der aktuellen Regelung dagegen muss auch ein Neueinsteiger noch bevor er das erste mal gewürfelt hat, wissen was das en detail bedeutet. Das ist eine zusätzliche Hürde.

Crimson King:

--- Zitat von: 1öf3 am  6.03.2010 | 09:18 ---Das mit dem Aussuchen versteh ich auch nicht ganz. Wer sucht aus? Der Verletzte?

--- Ende Zitat ---

Jap. Dadurch kann er selbst entscheiden, ob er weiterhin einen starken Angriff haben will, auf Kosten der Defensive.


Wie sieht eigentlich die Aufstufung aus? Ggf. wäre es sinnvoll, den Spieler Verstärkungen wie Skills kaufen zu lassen. Dafür muss er dann auch nicht auf den zusätzlichen Würfel verzichten.

Tequila:

--- Zitat von: 1öf3 am  6.03.2010 | 09:18 ---Spieler zu Dingen zwingen ist doch normales Tagesgeschäft. Warum gibts nur 7 Handkarten? Weil isso. Warum würfelt man mit W6? Weil isso.

Selbstverständlich ist es gut dafür irgendwie Gründe zu haben (W6 hat jeder zu Hause, 7 Handkarten entsprechen der Zauberzahl und haben sich als gut überschaubar herausgestellt...), aber für den Neueinsteiger reicht zu wissen: Isso!

Die Intention in diesem Fall ist auch noch für den erfahrenen Rollenspieler andeutungsweise klar: Wenns nur so und so viele von irgendwas gibt, hat das wohl was mit Balancing zu tun. Wie das genau zu Stande kommt, ist aber auch erstmal egal.

Mit der aktuellen Regelung dagegen muss auch ein Neueinsteiger noch bevor er das erste mal gewürfelt hat, wissen was das en detail bedeutet. Das ist eine zusätzliche Hürde.

--- Ende Zitat ---

Ja, W6 zu nutzen und 7 Handkarten sind auch Zwänge, die aber absolute Core-Regel-Konstrukte sind, d.h. sie legen absolute Grundlagen fest, weil man diese Grundlagen auch festlegen muss, man kann einem Spieler schlicht nicht freistellen, welchen Würfel er nutzen kann und er kann halt maximal 7 Handkarten haben, weil es darüber hinaus zu extremen Vorteilen kommen kann und andererseits wird es unhandlich.

Beides trifft aber in dem Fall nicht zu: Du hast mit der alten Methode den Spielern wesentlich mehr Freiheiten gelassen, der Spieler konnte wählen, welchen Weg er gehen wollte. Nun schränkst DU ihn (relativ grundlos) ein. Propagierst DU nicht immer den Grundsatz, das alles einen Sinn haben muss/soll?

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