Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[3.5] Gesinnung der SC testen
Grimtooth's Little Sister:
--- Zitat von: Tudor the Deadish am 9.04.2010 | 11:19 ---
Das ist imho weder eine chaotische noch eine moralisch neutrale Sichtweise; einem CN-Gesinnten wäre es m.E. ziemlich egal, was mit dem Dorf passiert, solange es ihn nicht weiter tangiert.
1. Wie seht ihr das?
--- Ende Zitat ---
Ganz anders. Neutral bedeutet bei uns nur, dass das Zünglein an der Waage nach der einen oder anderen Richtung ausschlagen kann. Wenn das Dorf den Sc was bedeutet, und weil nur weil er ihen schon mal geholfen hat, ist das doch vollkommen ok.
LöwenHerz:
Das Spiel definiert die Gesinnungen und nicht die Gesinnungen das Spiel. Seit dieser Erkenntnis gehe ich viel Entspannter mit diesem Thema um und streiche bei Pathfinder das Thema "Gesinnung" in jeder Facette nämlich nicht mehr.
Testen würde ich die Gesinnungen nicht, es sei denn Du möchtest ein besonders denkwürdiges Ereignis (Orakel, etc) stattfinden lassen. Dort könnte man die testende Person (Orakel, Gott, Avatar, wasweißichwer) einen entsprechenden Test vorbereiten lassen.
Ansonsten rate ich Dir davon ab ;)
Koenn:
--- Zitat von: Grimtooth's Little Sister am 9.04.2010 | 18:21 ---Ganz anders. Neutral bedeutet bei uns nur, dass das Zünglein an der Waage nach der einen oder anderen Richtung ausschlagen kann. Wenn das Dorf den Sc was bedeutet, und weil nur weil er ihen schon mal geholfen hat, ist das doch vollkommen ok.
--- Ende Zitat ---
So sehe ich das auch. Chaotisch ist chaotisch, dazu komme ich gleich; aber neutral ist nie ein Tanz auf der Mittellinie zwischen gut und böse, sondern kann immer leicht auf eine Seite schwanken, ohne auf sie zu fallen. Und chaotisch kann man auf viele Art und Weisen auslegen. Chaotisch heißt nicht immer "mir sind andere egal", sondern kann auch einfach freiheitsliebend sein.
Bei der Situation mit dem Dorf würde ich das so auslegen: Der Chaotische hat in diesem Fall ein Interesse daran, dass das Dorf nicht schon wieder unterdrückt wird, dieses Mal eben von einer anderen Gefahr. Wenn diese Gedanken vorherrschend sind, dann stellt sich gar nicht die Frage ob er gut oder böse ist ... oder neutral. Das gut oder böse (oder neutral) kann sich dann z. B. auf den Methoden der Hilfeleistung wiederspiegeln.
Oder: Man kann die Gesinnung nochmals anders auslegen, der chaotisch Neutrale sieht zunächst den Neutralen Aspekt: Das Dorf hat Eigentständigkeit verdient, und dazu muss man die noch vorherrschende Gefahr bekämpfen. Und das chaotische ist dann die Methode des Bekämpfens: "Und damit das Dorf wieder seine Ruhe hat schmeiss ich die Gefahr eigenhändig raus, mir egal, ob jemand etwas anderes sagt."
Das sind jetzt nur zwei der möglichen Beispiele, wie man die chaotisch neutrale Gesinnung auslegen kann, und es gibt sicherlich nochmals ein Dutzend weitere Möglichkeiten. Von daher würde ich mir keine Gedanken machen, ob das Verhalten nicht gesinnungsgerecht ist.
MfG
Toshi:
Auch ein CN-Char will Herausforderungen, Ruhm und ein bischen Spaß.
Da kannman schon auch mal ein Dorf von einem Vampir befreien,
und da wäre es schon auch doof wenn den Dörflern dannach noch was passiert -
man will sich ja nicht umsonst bemüht haben,
und wer soll dann von den eigenen Heldentaten reden?
Ich sehe dass auch so dass ein CN-Char durchaus mal etwas gutes machen darf,
aber dabei a) eher den Eigennutzen im Auge hat oder zumindest immer mit in Blick hat
und b) eben nicht immer gut handelt.
Die Verbündeten des Vampirs auf grausamste Weise niedermetzeln um das Dorf auch wirklich zu retten.
Das hat zB beides - eine böse Tat, eine gute Tat, und Spass/Ruhm/Herausforderung für den SC.
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