Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[3.5] Gesinnung der SC testen
Benjamin:
Bloß weil jemand neutral ist, ist es ihm doch nicht scheißegal, ob andere Wesen durch seine Handlungen beeinträchtigt werden. Das wäre meiner Meinung nach - und so wie ich die Beschreibungen im PHB interpretiere - vielmehr (chaotisch/neutral) böse.
Von daher würde ich da gar nichts ändern.
Funktionalist:
Ich habe die Gesinnungen so verstanden, dass der erste Teil mehr die persönlichekeit wiederspiegelt und der zweite das bevorzugte Geselschaftsbild.
Chaotic: Egozentrik, Selbsverwirklichung, Emotionalität, Freiheit, Spontanität und alles bis zum Extrem
neutral: gesundes menshcliches Verhalten
lawful: Mitläufer/Anführer, Prinzipientreue, Missionsgedanken, Respekt
Good: The greater good, leiden für das Wohl anderer, Einsatz für das Wohl anderer(nun gut, nicht auf celestia)
neutral: keine Ansprüche
Evil: Sozialdarwinismus, egoistisch
Wenn der Schutz des Dorfes etwas ist, mit dem sich die Chars selbst ausdrücken wollen, geht das wohl in Ordnung. Man könnte aber daraufhinweinweisen, dass dieses Dorf schon so langsam eine Bürde wird, eine Fessel und die Dörfler sich selbst helfen sollen.
Es könnte aber auch sedin, dass sie versuchen das Dorf zu verändern und ihre SIchtweise durchzusetzen...vielleicht wollen sie ja (jetzt noch nicht, aber wenn sie die Möglichkeit kriegen) dieses Dorf von Mount Celestia in die Beastlands führen?
sers,
Alex
Edit:
Oh, stimmt ja, ist j akein PS. Sorry.
Selganor [n/a]:
Da D&D 3.x keinerlei Nachteile fuer "falsche" Gesinnungen hatte sind Gesinnungen wirklich nur dann relevant wenn Sprueche/Gegenstaende/Faehigkeiten/... eine bestimmte Gesinnung erfordern. (Ausser fuer bestimmte Klassen, aber deren "Verhaltenscodices" sorgen sowieso meistens dafuer, dass sich der Charakter "richtig" verhaelt)
In meinen 3.x Runden habe ich meistens auf eine niedergeschriebene Gesinnung verzichtet und erst nach ein paar Sitzungen (wenn ueberhaupt noetig) mal nachzuschauen, welche Gesinnung der Charakter tatsaechlich hat (bzw. spielt)
Hast du mit den Spielern mit der "falschen" Gesinnung schonmal deswegen darueber geredet?
WeeMad:
Für die ideologische Achse könnte man vielleicht was machen, dass auf den Konflikt traditionelle, konservative Regeln und Sitten vs. persönliche Freiheit abzielt. Wir hatten mal ne klassische Prinzessinen-Geschichte, deren Vater sie verheiraten wollte, weil das eben so Sitte ist und ja auch politische Stabilität bringt und eben die althergebrachte Verwantwortung der Herrschenden ist. Die Prinzession wollte aber eben lieber ihre eigene Freiheit auskosten und ihr Leben leben. Wichtig hierbei war nur, dass der Herrscher nicht böse ist, sondern selbst mindestens moralisch neutral besser noch gut ist. Weiß natürlich nicht ob so ein soapiges Thema euch gefällt.
Evtl. würd ich auch die moralische und ideologische Achse getrennt in zwei verschiedenen ""Encountern"" einbauen.
Tudor the Traveller:
--- Zitat ---People who are neutral with respect to good and evil have compunctions against killing the innocent but lack the commitment to make sacrifices to protect or help others. Neutral people are committed to others by personal relationships.
--- Ende Zitat ---
Mit anderen Worten: Wenn es Mühe für sie bedeutet und nichst dabei für sie heraus springt, dürfte ihnen das Schicksal fremder einigermaßen egal sein.
--- Zitat ---A chaotic neutral character ... values his own liberty but doesn’t strive to protect others’ freedom.
--- Ende Zitat ---
Mit anderen Worten: andere sind ihm ziemlich egal.
EDIT: Wollte Selganor noch antworten!
Ich hab noch nicht mit ihnen drüber geredet. Wollte erstmal testen, ob meine Beobachtung überhaupt stimmt. Vorher tu ich mir keine Gesinnungsdiskussion an ;)
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