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Fröhliche Savage Worlds Blubberrunde (mit Lästern)

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Zornhau:

--- Zitat von: Markus am 20.06.2010 | 00:34 ---Yo, da bräuchte man halt mal ein "Band of Brothers" Supplement.

--- Ende Zitat ---
Diese Krankheit nennt man "Supplementitis".

Man könnte auch einfach die TV-Serie Band of Brothers anschauen und unter diesem Eindruck seine Spielrundenvorbereitung machen.

Dieses Vorgehen klappt auch bei anders gelagerten Serien-Stoffen wie Firefly oder Babylon 5 bestens.



Problem bei den Spielen, die mechanisch in Bereiche vordringen, die man nicht einmal bei der Endoskopie erreicht: Sie haben dort eigentlich NICHTS zu suchen!

Das ist die Domäne des freien Spielens, welches durch verkünstelte Mechanismen GERADE im sozialen Bereich völlig gekrampftes Handeln der Charaktere hervorbringt.

Regeln müssen NICHT ALLES, was in einer Rollenspielrunde so passieren kann, mit Regelmechanismen abwickeln lassen. - HIER liegt die eigentliche Balance-Frage bei Regelsystemen.

carthoz:

--- Zitat von: Zornhau am 20.06.2010 | 03:28 ---Regeln müssen NICHT ALLES, was in einer Rollenspielrunde so passieren kann, mit Regelmechanismen abwickeln lassen. - HIER liegt die eigentliche Balance-Frage bei Regelsystemen.

--- Ende Zitat ---
Aber warum gilt sowas denn immer nur in die eine Richtung und nicht in die andere?

Oder ausformuliert: Warum "darf" ich soziale und moralische Dinge nicht in Regeln fassen bzw. mit regeltechnischer Unterstützung zum Thema des Spiels machen, bei Kampf, Magie oder sonstigem Gedöns ist das aber erlaubt/erwünscht/ein Muss? Ich versteh das nicht. 

Pyromancer:

--- Zitat von: carthinius am 20.06.2010 | 12:08 ---Aber warum gilt sowas denn immer nur in die eine Richtung und nicht in die andere?

Oder ausformuliert: Warum "darf" ich soziale und moralische Dinge nicht in Regeln fassen bzw. mit regeltechnischer Unterstützung zum Thema des Spiels machen, bei Kampf, Magie oder sonstigem Gedöns ist das aber erlaubt/erwünscht/ein Muss? Ich versteh das nicht. 

--- Ende Zitat ---

Das, was die Spieler machen sollen, das dürfen nicht die Würfel machen.

Wenn die Spieler moralische Entscheidungen treffen sollen, dann darf es keinen Regelmechanismus geben, der es dem Charakter mit einem gelungenen Würfelwurf erlaubt, die richtige moralische Entscheidung zu treffen.

Wenn die Spieler Gegnern mit dem Schwert verkloppen sollen, dann darf es keinen Regelmechanismus geben, der es dem Charakter mit einem gelungenen Würfelwurf erlaubt, den Gegner mit dem Schwert zu treffen.

Das ist doch eigentlich ganz einfach, oder?

Harlan:
Man muss schon unterscheiden zwischen den moralischen (=inneren) und den sozialen (=äußeren) Konflikten.

Was die moralischen Konflikte angeht, stimme ich Pyro und Zornhau zu - es ist Sache der Spieler, inwiefern es ihnen gelingt, ihren Figuren solche Tiefe zu verleihen.

Was die sozialen Konflikte angeht - nun, hierzu gibt es ellenlange threads zum Auswürfeln oder Ausspielen, also gerade zu der Frage, welche Funktion Regeln zu diesen Konflikten überhaupt haben. Geschmackssache?

carthoz:

--- Zitat von: Harlan am 20.06.2010 | 12:46 ---Was die sozialen Konflikte angeht - nun, hierzu gibt es ellenlange threads zum Auswürfeln oder Ausspielen, also gerade zu der Frage, welche Funktion Regeln zu diesen Konflikten überhaupt haben. Geschmackssache?

--- Ende Zitat ---
Stimmt, das ist nicht SW-spezifisch. Ich bitte daher, den Einwurf zu ignorieren.  :D

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