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Your Own Game Concepts
Bluerps:
Ja, solche Details sind immer schön, aber man muss auch aufpassen nicht zuviel davon mit reinzunehmen. Sonst hat man am Ende eine komplette Lebenssimulation erschaffen, die keinen Spaß macht, weil die eigene Spielfigur viel zu sehr mit ihrem Alltag beschäftigt ist, um sich mal einem der Götter widmen zu können. :D
Bluerps
OwenJackson:
Und genau deshalb sollten die Simulationssachen nur Nebensache und nicht notwendig sein.
Sprich, man kann, muss aber nicht.
Wie bei GTA, niemand wird gezwungen Bowling zu spielen, man kann es aber.
Das Können ist ja das schöne.
Mir kam eben übrigens nochmal ne Idee.
Die div. Götter können Teile ihrer Kräfte ja auch auf andere Menschen übertragen. So könnte der Held (oder Feind wenn man böse ist) auch mit Handlangern konfrontiert werden.
Wäre schon lustig gegen einen starken Wikinger mit Thor's kräften zu kämpfen.
Und danach ein Attentäter mit den Kräften eines Donnergottes.
Ich fände das wäre einfach mal klasse. Ständig wird für solche großen Games moderne Areale benutzt. Red Dead Redemption war schonmal klasse, aber es wäre schön wenn es Open-World/Half-Open-World-Games in noch mehr Settings gäbe. Halt Steinzeit, Bronzezeit, Frühe Antike, Spätantike, Frühes Mittelalter, Spätes Mittelalter, Renaissance, Hansezeit und dazu noch an verschiedenen Orten.
Zu dem Game könnte man beispielweise einen Nachfolger machen der ebenfalls vor der Entdeckung Asiens (13. Jahrhundert) spielt aber diesmal in Asien oder dem amerikanischen Kontinent.
Ich verstehe die Entwickler nicht. So ne Idee ist doch eigentlich offensichtlich, aber irgendwie kommt niemand auf die Idee.
Wie dem auch sei. Niemand sonst Ideen? Wäre schade wenn ich der einzige bin der welche postet. ^^
Seth:
Da es schon sechs Antworten zu deiner Idee gibt hier nur kurz meine Meinung dazu: prinzipiell finde ich ohnehin, dass es viel zu wenige Spiele gibt, die sich mit der Antike auseinandersetzen. Vor Allem im Rollenspielbereich. Allerdings gefällt mir die Vermischung der verschiedenen Göttersysteme- und Kulturen nicht. Aber das ist Geschmackssache ;)
Interessanterweise habe ich seit Gestern eine fixe Idee im Kopf, die ein mögliches Spielkonzept betrifft. Die Idee kam bei Dragon Age: Origins auf. Das Spiel an sich macht Spaß, aber warum unbedingt immer Monster, Dämonen und Orks? Die dunkle Brut gut und schön, aber ich hab mir während dem Spiel oft gewünscht, ich könnte die Origins mehrere Dutzend Stunden zocken und nicht die eigentliche Hauptquest.
Da ich auch prinzipiell mehr der Freund von Actionrollenspielen und Echtzeitkämpfen bin, dachte ich an eine Mischung aus Mount & Blade und Spielen wie Oblivion, mit der Prise Story, die die Bioware-Titel so interessant macht.
Man stelle sich eine - von mir aus fiktive - Landkarte mit mittelalterlichem Ambiente vor. Es gibt womöglich mehrere Länder mit unterschiedlichen, von mir aus an reale angelehnte, Kulturen (Mitteleuropa, Nordeuropa, Nordafrika, Anatolien etc.). Darin befinden sich Fürstentümer, Baronien, Städte, Dörfer, Wälder, Täler usw. Wir hätten eine richtig schöne, offene Welt, die man - um es nicht allzu utopisch zu machen - vielleicht dadurch entschärfen könnte, das die Städte und die entsprechenden Länder instanziert, also durch einen Ladebildschirm miteinander verbunden sind.
Der Spieler schlüpft, ähnlich wie bei dir, OwenJackson, in die Rolle eines selbst erstellten Helden aus einem dieser Länder, bekommt ein paar Präferenzen im täglichen Umgang (Waffentechnisch, einen ordentlichen Hintergrund (a la Dragon Age vielleicht) und wird in seiner Heimat in die Welt geworfen.
Hier kommt Mount & Blade mit ins Spiel - die Entscheidung, was man tut bleibt dabei völlig offen. Man könnte Vasall eines lokalen Barons werden, dementsprechend die Laufbahn vom Knecht bis zum Ritter durchspielen und vielleicht irgendwann eine eigene Baronie abstauben. Oder man verdingt sich als Bandit, Tagelöhner oder bezahlter Söldner, hält die Straßen frei von Gesindel etc.
Ganz wichtig wäre mir dabei, dass die Kämpfe ähnlich wie bei Mount & Blade in Echtzeit stattfinden und das auch Kämpfe vom Pferd aus möglich sind. Dabei denke ich an das Kommandieren von kleineren Truppen bis zu 10 Männern, die einem als Reiter, Banditen oder Diebe folgen und mit denen man entsprechende Quests von Baronen, Banditenanführern, Dörflern etc. erfüllen darf.
Der Clou an dem Weltdesign ist, dass es keine highfantasy gibt. Keine Elfen, keine Drachen. Einfach verschiedene Fürstenhäuser, Baronien und Adelsfamilien, die untereinander Fehden und Krieg führen, einen großen Krieg der als Hauptplot herhalten darf und Bioware-technisch viele, kleine Subplots um Welt und Bewohner derselbigen Leben ein zu hauchen.
Von mir aus könnte man noch ne Onlinefunktion für Schlachten unter Spielern, in denen jeder seinen kleinen Trupp anführt, reingeworfen werden. Die Befehlfunktionen des Trupps müssten akkurat sein und leicht von der Hand gehen, die Begleiter sollten ein Mindestmaß an Persönlichkeit bekommen.
Ja, das wäre ein Spiel, das ich gerne spielen und entwerfen würde ;D
OwenJackson:
Klingt interessant, allerdings würden mir hier die ganzen Fabelwesen fehlen. In Fantasy sind Elfen, Drachen etc. genau das was mich begeistert. Ansonsten Götter (in der Antike) und Magie (im Rest).
Aber ich würde es sicher spielen wenn es das gäbe (da ich eh fast jedes RPG spiele ^^).
Jiba:
Eine Idee die mir kam, nachdem ich mich mit "Sweeny Todd" und "From Hell" beschäftigt habe: Ein Horror-Mystery-Actionadventure mit großen Anteilen "Thief" oder "Assassins Creed". Setting ist das victorianische London mit Horror- und surealen Elementen. Vom Flair her könnte das funktionieren.
@Seth: Für mich wär dein Spiel schon mal nix... ich mag dieses ganze Bohei um "offene Welt" nicht so sehr. Da ist mir eine linear erzählte Story mit fesselnden Charakteren (inklusive des eigenen) wesentlich lieber. :)
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