Das Tanelorn spielt > [LL] Die Larm-Chroniken

Das Abenteuer beginnt...

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Khouni:
Währenddessen sitzt Tunnelender im Trinkhaus, schreibt fleißig Hetzschriften gegen Konkurrenten und versucht, von den Einheimischen Gerüchte aufzuschnappen, die auf merkwürdige, alte Plätze, Ruinen und ehemalige Bewohner des Landstriches hindeuten und erkundigt sich nach Volkshelden oder -sagen. Für nützliche Informationen lässt er ein paar Kupfermünzen springen.

Glgnfz:
Er kommt ins Gespräch mit einer Gruppe extrem junger, unerfahrener und denzufolge aufgeregter Abeneurer, die für den nächsten Tag einen Schlag gegen das Goblin-Lager planen. Sie wissen nur, dass es sich Nordöstlich direkt in der Nähe der Straße in einem kleinen Wäldchen befindet.

Den ganzen Vormittag hockt Jebediah Haarfuß, der Besitzer der Granzlandtaverne in einer Nische und gibt, umringt von potentiellen Abenteurern, so manche Geschichte aus seinem Leben zum besten. Man sollte gar nicht denken, dass es jier früher dermaßen viele Riesen gab, die alle von einem einzigen Halbling erschlagen worden sind. Kein Wunder, dass man in der Region um Larm herum heute nur noch sehr selten Riesen antrift.

Khouni:
Eiko hat ein gutes Gefühl bei der Geschichte mit den Riesen und dem Halbling. Er erkundigt sich, wann Haarfuß denn die Geschichte das erste Mal gehört habe, wie bekannt sie sei und ob er mehr Details habe, zum Beispiel irgendwelche Namen oder Orte. Was ist, zum Beispiel, aus dem Halbling geworden?

Von den Abenteurern will er nur wissen, wie es denn hier generell mit den Goblins so aussieht. Wen sie überfallen, wie organisiert sie sind und ob man vermutet, dass sie bestimmte Dinge suchen. Ansonsten gibt er ihnen einige Ratschläge bezüglich goblinischer Anatomie und bringt ihnen einige Wortfetzen von deren Sprache bei, man weiß ja nie. Für den Fall, dass sie interessante Dinge finden oder Hinweise auf Übernatürliches, bietet er ihnen an, kleine Summen zu zahlen.

Glgnfz:
"WAS AUS DIESEM HALBLING GEWORDEN IST?!?!", brüllt Jebediah schockiert! "Er sitzt hier vor euch und klimpert fröhlich mit den Zehen, junger Zwerg! Und ich schwöre, dass alle diese Geschichten sich ganz genau so zugetragen haben, wie ich sie erzählt habe." Langsam beruhigt er sich wieder und nimmt einen tiefen Zug aus seiner Pfeife, um fortzufahren: "... nun denn, da war ich also ganz schön in der Klemme. In dem alten Tempel war ein Raum, in dem standen 12 Skelette. Und gerade, als ich mir das Schwert eines der Skelette ausborgen wollte, begann es auf einmal sich zu bewegen..."

Die jungen Abenteurer haben keine genaueren Informationen. Sie sind gerade erst angekommen und waren bei Kommandant McMillan. Dem war zwar nicht wohl dabei, ihnen gerade diesen Auftrag zu geben, aber sie wollten es unbedingt mit den Goblins aufnehmen.

Khouni:
Tunnelender hört nicht mehr auf, den armen Halbling mit Fragen zu löchern. Als Ex-Abenteurer sei er ja so viel herumgekommen, was war das zum Beispiel für ein Tempel -der verschlossene Tempel, von dem auf dem Aushang die Rede ist? Welche Gottheiten? Gab es irgenwelche Symbole, bewachten die Skelette etwas, was hat sich dort zugetragen, gibt es noch irgendwelche Fundstücke und, und, und...
Jedenfalls betrachtet der Zwerg den Halbling  wie ein interessantes Forschungsobjekt, auf die Art, wie ein Magier ein untotes Äffchen mustern würde; legt ihm Pergament und Feder vor, bittet ihn um Skizzen, Erinnerungen, Zahlen und verliert sich vollends in Spekulationen.

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