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Railroading im Computerspiel [war: Gruppe scheitert am offenen Spiel ohne RR Aufhänger]

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Teylen:

--- Zitat von: Bluerps am 22.07.2010 | 21:20 ---Hehehe, ja, aber die kümmern sich meisstens nicht darum was im Spiel passiert, sondern schreiben lieber Geschichten darüber. :D
--- Ende Zitat ---
Klar, aber das hält sie nicht davon ab zu beschreiben wie sie bei der Szene extra lange gezögert haben, bevor sie ich an das unvermeidliche gaben und um das Ende zu sehen den Kerl in's Jenseits prügelten :D


--- Zitat ---Aaah richtig, da war auch was mit Städten! Da hat man allerdings nicht wirklich bestimmen können wie die Städte dann aussehen. Es hatte nur jede Stadt ein paar Nebenquests die zu ihrer Entwicklung beigetragen haben, und je mehr man davon gemacht hat, desto größer wurde die Stadt.
--- Ende Zitat ---
Nun wenn man die nicht gemacht hat, wurde die Stadt wohl auch nicht größer.
Und man konnte sowas entscheiden wie wer Bürgermeister wird, zumindest in einer Stadt. In dem man Stimmen sammelte und ich glaube man konnte noch nach seinem eigenem Willen zinken. Fand ich klasse ^.^

Bluerps:

--- Zitat von: Teylen am 22.07.2010 | 21:45 ---Nun wenn man die nicht gemacht hat, wurde die Stadt wohl auch nicht größer.
--- Ende Zitat ---
Genau, das war dann die Questbelohnung.


--- Zitat ---Und man konnte sowas entscheiden wie wer Bürgermeister wird, zumindest in einer Stadt. In dem man Stimmen sammelte und ich glaube man konnte noch nach seinem eigenem Willen zinken. Fand ich klasse ^.^
--- Ende Zitat ---
Jain. Es gibt eine Wahl, ich glaub sogar in der ersten Stadt in die man kommt, nachdem man die Welt wiedererweckt hat. Da hat man dann die entscheidende Stimme und darf sich zwischen dem konservativen und dem fortschrittlichen Kandidaten entscheiden. Wenn man sich für den konservativen entscheidet, dann bleibt die Stadt für immer so wie sie ist, selbst wenn man die Nebenquests macht.


Bluerps

Jiba:

--- Zitat von: Glgnfz am 22.07.2010 | 16:19 ---Hmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm...

POOL OF RADIANCE!!!!! Eine freies Setting von Anfang an! Nur dadurch begrenzt, dass in manchen Gegenden die Monster einfach zu schwer waren. Aber sobald man die Slums und Sokol Keep befreit hatte, stand einem die ganze nördliche Mondsee-Region frei!

Herrrrrlich!

--- Ende Zitat ---

Hmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm...

SUIKODEN 2!!!!! Ein fester linearer Plotablauf! Umfassende Geschichte, tolle Charakterentwicklung! Starke persönliche Momente und einige sehr schöne unerwartete Wendungen! Besonders großartig, wenn man den Vorgänger gespielt hat und alte Mitstreiter aus Teil 1 wiedererkennt! Und wenn man nicht alle 108 Charaktere in seiner Burg versammelt bekommt man, wie sich das für Suikoden gehört, auch nur einen Pyrussieg zum Ende.

Epppppisch!   ~;D

Nein, ernsthaft. Ich habe überhaupt nichts gegen RR (wenn man es so nennen will) in Videogames. Tatsächlich stehe ich überhaupt nicht auf diesen ganzen OpenWorld-Kram: Besonders frühe Spiele dieser Art haben stundenlanges Laufen durch leere Umgebungen mit ein paar Monsterencountern hier und da und ein paar absolut unpersönlichen Quests á la "Rette uns, o du charakterloser Fremder aus dem Avatar-Editor". "Oblivion" war das langweiligste Spiel, bei dem ich jemals zusehen durfte.

Ich habe bei Rollenspielen gerne ein Ziel und eine dichte Story, die mich mitreißt und mir emotionalen Input liefert. Das heißt nicht, dass ich Sandboxen nicht mag: Ich liebe Tycoon-Spiele und Aufbaustrategie... und die Sims. Aber das ist ein anderes Genre. Und bei "Super Mario" würde ich mich auch nie über die fehlende Freiheit beschweren.

Außerdem sind JRPGs ganz groß darin, einem die Zeit mit zahllosen Nebenquests zu versüßen/zu verderben. Ich kann Final Fantasy X durchspielen ohne alles gesehen, erreicht, gesammelt zu haben (das tu ich meist auch), aber ich habe nicht alle Herausforderungen gemeistert - und "Disgaia" kann man, behaupte ich, ein ganzes Leben spielen, ohne auch nur ansatzweise mit allen Nebenmissionen fertig zu sein. Und dann sind da noch die Minigames... also, bei "Tripel Triad" bei Final Fantasy 8 war mir das eigentliche Spiel irgendwann egal - ich hab viel lieber Karten gezockt.)

Aber klar: Nicht jedes JRPG ist gut ("Suikoden 4" = ein Graus) und nicht jedes westliche RPG ist schlecht ("Albion" war wunderbar, "DSA - Schatten über Riva" auch). Aber grundsätzlich sagt mir die japanische Variante eher zu. ;)

@ Teylen: Es gibt viele Spieler, die später auch solche implementierten Stadtbauszenarien hatten: "Breath of Fire" 3 und 4, "Azure Dreams" auch (+ Heiratsvariante) und "Harvest Moon" ist sozusagen nur Bauszenario ohne viel RPG drin.

Ranor:

--- Zitat von: Jiba am 22.07.2010 | 22:19 ---Aber klar: Fast jedes JRPG ist schlecht
--- Ende Zitat ---
Ich habe es mal passend geändert... >;D

SCNR

Grubentroll:
@Teylen:

Ich sehe ich da eher eine Strecke mit Abstufungen zwischen den beiden Extremen Sandbox und Railroading, und für mich sind die ersten neun Stunden Twilight Princess eher Railroading (es passiert ein definierter Event nach dem anderen), und danach ab Hyrule Field sehe ich eher eine Sandbox.

Ich kann durch den größten Teil der Welt rumlaufen, Höhlen erkunden, Monster bekämpfen die da stehen, und wenn ich bestimmte Sachen mache, passieren halt andere wiederum als Reaktion darauf.

Natürlich gibt es immer noch den größeren Plot, aber es ist mir erstmal selber überlassen, was ich mache, und trotzdem passieren Sachen. Ich kann wenn ich diese Käferprinzessin gefunden habe in der Stadt auch den Rest des Spieles damit verbringen, Käfer zu sammeln. Oder diese Geister jagen. Oder irgendwelchen anderen Nebenplots folgen, die es auch haufenweise gibt. Muss ich aber nicht.

Wenn ich aber am Anfang des Spieles nicht die bestimmten Sachen in genau der Reihenfolge mache, passiert doch erstmal garnix mehr. Dann steht man in dem Dorf rum, und schaut sich die Bäume an.


Wenn du diese Abstufungen nicht sehen willst, dann haben wir da keine Diskussionsgrundlage, wie es mir scheint, und ich finde es müssig, es noch weiter für dich aufzudröseln.


Und ich nehme mal ganz stark an, dass es auch im P&P selten reine Sandboxen oder RR-Spiele geben wird. In Wirklichkeit passiert das Ganze auch irgendwo auf dieser Linie zwischen den beiden Extremen. Man nennt das zwar dann so oder so, aber in Wirklichkeit wird das auch kein pures "Sandboxing" oder "Railroading" sein.


Und nochmal auf den Urthread bezogen, wäre meiner Meinung nach eine Railroadingeinführung a la der ersten neun Stunden bei TP keine schlechte Idee gewesen, und danach betreten die Leute quasi Hyrule Field, und können rumlaufen, Höhlen erkunden, die Stadt besuchen, usw.

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