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Sekundärliteratur zu Filmen - Unnötig oder Interessant?
Kurna:
--- Zitat von: Jiba am 12.08.2010 | 15:47 ---Da mein Studienschwerpunkt ohnehin "Germanistische Medienwissenschaft" ist, gibt es die kurze Antwort:
Ja, sehr sinnvoll. Ja, sehr interessant.
--- Ende Zitat ---
Obwohl ich als Physiker nicht vom Fach bin, kann ich dem nur zustimmen. Ich habe Dutzende Bücher, die sich mit Fernsehserien oder Filmen befassen, und noch viel mehr gelesen. Das geht von Episodenführern (Buffy, Xena, Startrek, The Prisoner, The Avengers...) über Filmlexika und Genrebeschreibungen (Das Westernlexikon, Das Lexikon des Sciencefictionfilms, Cinema of Obsession ...) bis hin zu Büchern, die sich inhaltlich-analysierend mit Filmen/Serien befassen, aber auch zu eher technisch-künstlerischen Aspekten des Filmens (z.B. Bücher über Regisseure, Produktionsdesign, Drehbuchschreiben, Filmschnitt ...).
Viele Film-/Serienklassiker hätte ich nie entdeckt, wenn ich nicht darüber gelesen hätte. Z.B. Filme wie "The List of Adrian Messenger" oder Serien wie "The Prisoner" oder die frühen Staffeln der Avengers.
Kann aber auch daran liegen, dass das Buch trotz allem mein Hauptmedium ist.
Das Internet sehe ich aber durchaus auch noch als nette Ergänzung. Zum Beispiel habe ich Spaß am "IMDB-Surfing". Von irgendeinen Eintrag, den ich aus irgendeinem Grund gezielt nachgeschaut hatte, lasse ich mich von interessanten Stichworten quer durch die Datenbank treiben, bis ich zu mir vorher völlig unbekannten Werken komme. Und manchmal besorge ich mir die sogar.
Tschuess,
Kurna
Teylen:
--- Zitat von: Kurna am 12.08.2010 | 19:49 ---Gibt es doch heutzutage oft. Ob Star Wars oder Underworld, zu fast jedem Actionfilm wird doch ein Buch rausgebracht.
--- Ende Zitat ---
Ich meinte welche die sinnvoll und interessant sind.
[..Da ich die meisten Film / Serien bezogenen Bücher für Schmonzenz halte..]
Kurna:
--- Zitat von: Teylen am 12.08.2010 | 20:09 ---Ich meinte welche die sinnvoll und interessant sind.
[..Da ich die meisten Film / Serien bezogenen Bücher für Schmonzenz halte..]
--- Ende Zitat ---
Na, da fand ich zum Beispiel den Roman zu "Ultraviolett" sinnvoll, da er den Hintergrund der Welt deutlich besser erklärte als der Film. Der Roman zu "Underworld" war da auch hilfreich, obwohl der Unterschied nicht ganz so groß war. War aber flott geschrieben und daher auch gut zu lesen.
(Und dass ich Sekundärliteratur fast immer sinnvoll finde, hatte ich im anderen Posting ja erwähnt.)
Tschuess,
Kurna
carthoz:
Kurzer Hinweis: Ein "Buch zum Film" ist für mich KEINE Sekundärliteratur. Sekundärliteratur ist alles, was über den Film hinausgeht.
--- Zitat von: Teylen am 12.08.2010 | 15:48 ---Beispiele von Film + Buch Kombis wo letzteres nicht die Film Vorlage ist?
--- Ende Zitat ---
Die Bibel - bisher hat keine Verfilmung das auch nur annähernd überzeugend dargestellt. ;)
Obwohl ich ja durchaus halb-ernsthaft erwartet hatte, dass bei Gibsons "Passion Christi" irgendwann die Bibel mit Filmcover in der "das Buch zum Film"-Fassung auftaucht. >;D
Teylen:
Ich schloss ja auch Buch zum Film und Buch vom Film zum Buch in dem vorherigen Post aus.
Deswegen zählt die Bibel auch nicht. ;) Nun und Buch zum Film der auf einem Film zum Buch basiert gibt es schon ^^;
Also bitte nur "echte" Sekundärliteratur.
Episodenlisten kriegt man in der Regel schon per DVD Booklet oder bei Wikipedia.
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