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Fringe - Grenzfälle des FBI

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Haukrinn:
Das Charakterspiel wird im Laufe der Zeit noch besser, und nach und nach entfaltet sich eine sehr solide und durchdachte SF-Story, die sich sehen lassen kann. Mit dem Crapscience-Zeugs muss man aber durchweg leben, das nimmt erst in Staffel 2 ab, und das auch nur bedingt. Wobei ich aber sagen muss, dass mich das kaum stört. Ich habe mir da auch zu Beginn gedacht "Nein, was für ein hanebüchener Unsinn", aber es ist immerhin absolut offensichtlicher (und oft genug auch mit einem überdeutlichen Augenzwinkern dargestellter) Quatsch. Andere Serien, die sich wirklich pseudo-wissenschaftlich geben (siehe CSI, Navy CIS), finde ich da erheblich schlimmer.

Visionär:
Ja, ich schätze ich bin einfach mit einer gewissen Erwartungshaltung rangegangen und die Serie ist vom Setting her eben fantastischer und ferner von der Realität als ich es gerne hätte.

Bei den X-Files ging es ja meistens noch, da waren die meisten Folgen erträglich, hier wird ständig nur der wissenschaftliche McGyver gespielt.

Das mit dem Schema hat natürlich so eine magische Anziehungskraft...

Vash the stampede:

--- Zitat von: Darth Vader am 18.09.2010 | 09:43 ---Wird das später noch besser, ...?
--- Ende Zitat ---

Nein. Das bleibt im großen und ganzen gleich.



--- Zitat von: Darth Vader am 18.09.2010 | 09:43 ---Taugt die Serie insgesamt was?
--- Ende Zitat ---

Für mich schon, auch wenn ich nicht ganz abschätzen kann, wohin der Weg noch führt und ob die Macher wirklich schon ein Finale im Auge haben. Einen groben Plan haben sie auf jeden Fall, das ist schon mal sehr gut und macht sie hierbei auch besser als Akte X.



--- Zitat von: Darth Vader am 18.09.2010 | 09:43 ---Sind wenigstens die Verschwörungen gut?
--- Ende Zitat ---

Es geht. Später ist es nicht mehr so ganz mit Akte X zu vergleichen. Aber es ist in meinen Augen noch OK.



--- Zitat von: Darth Vader am 18.09.2010 | 09:43 ---Wird das Charakterspiel besser?
--- Ende Zitat ---

Definitiv. Im Grunde liegt hier auch die Stärke der Serie gegenüber Akte X. Die Charaktere haben Geschichten, die über die Staffeln hinweg vorbereitet, entwickelt und aufgelöst werden.

Selganor [n/a]:
Um es mal in Mage: the Ascension-Terminologie zu sagen. Walter ist ein Son of Ether, der keinerlei Skrupel hat seine Moeglichkeiten die jenseits aller Sachen die "technisch moeglich" (oder: "von der Technokratie akzeptiert") sind vollstens auszunutzen.

Einfach den wissenschaftlichen Teil des Hirns ausschalten ("Ist halt so..." ;D ) und den Rest geniessen.

ego:
Hmm, also ich bin kein Fan der Serie aber den Pilot habe ich mir bei der Erstaustrahlung auf Pro7 mal gegeben...konnte mich leider nicht begeister (warum dazu gleich) aber ich muss sagen das mir das ganze pseudowissenscaftliche nicht wirklich übler aufgefallen ist als bei anderen Serien (etwa Akte X). Da würde ich Selganor zustimmen: "Einfach den wissenschaftlichen Teil des Hirns ausschalten..."

Naja, warum mich die Serie aber dennoch nciht so wirklich begeistern konnte, tja...irgendwie habe ich wohl so etwas wie Akte X erwartet aber das war es dann doch nicht. Mag Subjektiv sein aber ich hatte den Eindruck das man mir einfach immer zuviel Kram präsentiert oder besser direkt gezeigt hat (klar Akte X hatte auch eine Menge an pseudowissenschaftlichen Blödsinnskram und schrecklichen Monstern). Irgendwie hätte ich es wohl besser gefunden wenn man nicht direkt zu viele Antworten auf alles hätte. Denn wo Bei Akte X Mulder und Scully (am Anfang) alleine gegen Alle standen und erst ihren Chef immer mühselig überzeugen mussten hatte ich hier doch den Eindruck von "CSI: Supernatural". Möglich das der Metaplot besser durchdacht ist und sich wahrscheinlich auch stringenter entwicklet als bei AKte X (der war teilweise wirklich sehr verwurstet) aber ich glaube nicht das mich die Serie noch groß begeistern kann.

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