Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
3.x Fighter zu schwach ?
Feuersänger:
Ahja, das ist ja gar nicht mal so blöd.
Tudor the Traveller:
--- Zitat von: Felix R am 9.09.2010 | 04:35 ---Und schon sind wir bei dem Punkt, wo Leute die es nicht schaffen mit ihrem Krieger etwas anderes zu tun als zu kämpfen, schlecht spielen / nicht spielen können oder ihre Eigenschaften nur auf Str / Con tun.
--- Ende Zitat ---
Sorry, ich wollte dich nicht angreifen. Wenn es so klang, tut es mir leid. Es war auch gar nicht auf dich bezogen, sondern allgemein eine Beonbachtung, dass Fighter oft INT, WIS und CHA als dumpstats benutzen. Bei solchen Builds muss man sich halt nicht wundern, wenn der im sozialen Bereich nix reißt.
Nur ist der Fighter in meinen Augen eben genau das - eine auf Kampf fokussierte Klasse. Wer mehr Breite möchte, soll kombinieren, dafür ist das nämlich imo gedacht. Leider mangelt es der 3.x an einer Coreclass für Kriegerkonzepte in Richtung "Offizier" o.ä. (kämpfen + führen = social Skill(s)), wenn man nicht gleich die Paladin-Schiene will. DAS hätte man anbieten sollen statt diesen dämlichen Mönch (von dem die Hälfte aller D&D-Spieler, die ich kenne, ohnehin sagt, dass so etwas nicht in deren Kampagne passt), finde ich.
PS: Ich spiele in meiner Runde auch mit niedrigen Werten (15 Point Buy). Und nochmal @Felix: Ich wollte dir echt nicht an den Karren pinkeln. Ich hatte nur den Eindruck, dass du meinen Beitrag mit falscher "Betonung" gelesen hast.
EDIT: Wahrnehmung allgemein an WISDOM zu koppeln ist auch so ein Klops, den sich (A)D&D geleistet hat. Das ergibt nur sehr eingeschränkt Sinn. Leider gibt es einfach kein passendes Attribut dafür, weshalb man es imo besser nicht als Skill umgesetzt hätte. Wäre etwas anderes, wenn das Gefälle zwischen den einzelnen Attributen nicht so groß wäre.
Robert:
@Tudor:
Core D&D ist auch eine Baustelle, daher die ganzen Completes und sonstigen Erweiterungen.
Barde/ Fighter sorgt allerdings für Offizierskapazitäten(CHA-Skills, Bardenmusik, bisserl Heilung/Buffs). Dummerweise gibt es keine wirklich synergetische Prestigeklasse, bzw. ist der Barbar meist der bessere Partner für den Barden.
Der Marshal(Miniatures Handbook) darf als Vorgänger des D&D 4 Warlord gelten und war mit seinen Auren nicht schlecht.
Drachenlanze hatte den Noble, IMHO eine natürliche Wahl als Offizier(auch in unserer realen Welt waren lange Zeit 90% der Offiziere Adlige).
Es fehlt einfach ein Anreiz, den Fighter zu benutzen. Andere Klassen verkörpern den Offizier einfach besser.
Und das CHA noch der beste Nicht-Dumpstat ist liegt an der generellen Vielseitigkeit(Fear-Taktik, Inspirieren eigener Truppen, soziale Skills, Herausfordern von Gegnern, sogar magische Gegenstände benutzen. Kann der Fighter alles lernen, nur muss er dazu Multi-/Prestigeklassen und ist eben kein reiner Fighter 20 mehr).
Wer jetzt Int als besser erkennt: Mit Int nehm ich keinen Fighter, sondern den Swashbuckler als Basis und gehe nicht auf Anführer, sondern auf Berater des Anführers als Funktion innerhalb der Gruppe.
SeelenJägerTee:
@ Tudor
Auf der einen Seite haben wir einen Krieger eines Afrikanischen Jäger und Sammlervolkes, die heute noch so leben wie vor 500 Jahren (Krieger)
Auf der anderen Seite haben wir einen futuristischen Infanteristen (Zauberer). Mit Schutzschild (Mage's Armour u.A. Zauber), Handgranaten (Feuerball), Flammenwerfer (Frostcone u.A). Er kann Soldate/Kampffahrzeuge als Unterstüzung anfordern (Kreaturen beschwören). Er hat eine Railgun (Todeszauber), ein Gerät mit dem er den Zeitfluss stoppen kann (Timestop), ...
Außerdem hatte er eine fundierte moderne Schulbildung und hat deswegen von ziemlich viel Zeugs ne Ahnung.
Jetzt fällt jemandem in der Redaktion auf, dass das doch etwas schlecht gebalanced ist. Also gibt man dem futuristischen Krieger weniger Hitpoints und drückt dem Stammeskrieger eine Körperschutzweste in die Hand. Später darf er dann auch Kettensägen (Schwert +X) und moderne Beschuss hemmende Westen (Rüstung +X) tragen.
Als Sahnehäubchen ist er noch kurzsichtig und hat keine Brille. - Aber hei er kann mit zwei Stöcken Feuer machen, ist doch auch was.
Jetzt sagen hier manche:
Wer mit seinem Krieger nichts anfangen kann hat halt rollenspielerische Schwächen und ist ein Dump-Stater. Außerdem hat er ja auch Vorteile, der Kettensäge geht der Sprit nicht aus weil das im System nicht implementiert ist (Muskelkater anyone?) der Infanterist hat dafür nur ein popliges Kampfmesser. Und außerdem kann der Infanterist nur eine begrenzte Anzahl an Granaten und Munition mitnehmen weil die schwer ist.
Und das Nahkampftraining vom Zukunftsheini ist auch nicht so pralle, weil er sich darauf verlässt dass er die Gegner schon geröstet hat, bevor sie dran sind.
Klar kann der Krieger auch versuchen sozial zu interagieren. Aber er wird tendenziell eher hinter dem Technokerl mit seinem Hochschulabschluss zurückbleiben.
Dass im obigen Beispiel der Krieger voll für die Tonne ist, wenn man ihn mit dem Zukunftsheini mit seinen technoschwurbeligen Geräten vergleicht wird jedem sofort klar. Aber beim Krieger und beim Sorcerer ist das OK weil auf dem Zeitstopper "Magie" statt "Technik" gedruckt ist.
Tudor the Traveller:
Abgesehen davon, dass ich finde, dass deine Vergleiche nicht nur an einer Stelle hinken:
Bei Avatar haben am Ende die "Stammeskrieger" (mit Pfeil und Bogen) die Sache deutlich für sich entschieden ;)
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