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D&D / D20 - Rüstungen

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Skele-Surtur:
Fürstbischof ist da auch so ein beliebter Titel. Finde ich recht interessant.  ;)

Falke359:

--- Zitat von: Skírnir am  2.10.2010 | 12:50 ---Wie du ja sagst, geht es darum, seinem Gott zu dienen -- der Gottheit ist es in den meisten Fällen egal, ob ihr Diener zu diesem Zweck nun einen Streitkolben oder ein Langschwert verwendet.

--- Ende Zitat ---

der Gottheit ist es aber sicherlich nicht egal, ob ihre Kleriker in ihrem Sinne handeln oder nicht. Dass die Diener eines Kriegsgottes draufschlagen, ist klar, aber was soll z.B. bitte ein Kleriker eines Gottes mit den Domänen "Leben" und "Heilung" mit nem Langschwert?


--- Zitat ---Aus der Frage der verwendeten Waffe ein "Machtmißbrauchsdelikt" zu machen, zu ahnden durch Anathema bis hin zum Kraftentzug, halte ich für geradezu kiesowschen Unsinn, um es mal klipp und klar zu sagen. Machtmißbrauch ist, wenn ich als Kleriker des Pelor einem Kaufmann drohe, ihm ein Slay Living zu verabreichen wenn er mir nicht sein Geld rausrückt, damit ich mir ein neues Shiny kaufen kann.

--- Ende Zitat ---

Gutes Beispiel, deswegen würde Pelor seinem Priester den Zauber "slay living" vielleicht gar nicht gestatten. Und wozu sollte besagter Priester ein Langschwert tragen? Um den Händler damit zu bedrohen?
Es geht auch nicht darum, Spielern pauschal und willkürlich alles zu verbieten, sondern im Gegenteil darauf zu achten, dass Kleriker ihre Gottheiten nach Lust und Laune missbrauchen und ausplündern. Um das zu verhindern, ist mMn der SL zuständig.
Ich stimme aber ebenso zu, dass das von eigenen Vorlieben und bestimmten Spielweisen abhängt.


--- Zitat ---Wie gesagt, der D&D-Kleriker ist an diverse historische Figuren wie z.B. Bischof Ulrich von Augsburg angelehnt, der seine Stadt 955 gegen die Ungarn verteidigt hat. Damals gab es freilich noch keine Vollplatte, Panzerhemd war Standardrüstung. Aber durchs ganze Mittelalter hindurch gibt es "kämpfende Bischöfe", die sich aber beim näheren Hinsehen zumeist als prinzipiell weltliche Herrscher entpuppen, nur halt dass sie (Erz-)Bischof statt Herzog hießen.

--- Ende Zitat ---

Ein sehr guter Punkt, Danke.
Aber um meinen Ansatz deutlich zu machen, Götter im D&D (zumindest in meinen Kampagnen) sind um einiges präsenter und haben sichtbare, messbare und direkte Auswirkungen auf die Spielwelt. Sie interessieren sich dafür, inwiefern ihr "Name missbraucht" wird. Aber, wie bereits gesagt, das hängt von individuellen Spielweisen ab.

Feuersänger:
Gegenfrage, was macht ein Kleriker mit den Domänen Heilung und Leben mit einem Streitkolben?

Greifenklaue:

--- Zitat ---der Gottheit ist es aber sicherlich nicht egal, ob ihre Kleriker in ihrem Sinne handeln oder nicht. Dass die Diener eines Kriegsgottes draufschlagen, ist klar, aber was soll z.B. bitte ein Kleriker eines Gottes mit den Domänen "Leben" und "Heilung" mit nem Langschwert?
--- Ende Zitat ---
Z.B. um Leben zu schützen. Untote Zombies stürmen ein Kinderheim und nur der Kleriker steht zwischen ihnen ... und potentiellen Babyzombies ... Vielleicht ein wenig zu plakativ?

Feuersänger:
Heh, gutes Beispiel.

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