Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
D&D / D20 - Rüstungen
Feuersänger:
Ja, schon klar, aber "vorhalten" bei laufenden Zielen ist doch auch nicht leicht, erst recht nicht mit den relativ langsam fliegenden Projektilen, die man da halt so hat.
Selganor [n/a]:
Willst du die reale Welt simulieren oder D&D spielen?
Nochmal die Fakten zusammengefasst:
Ein unbewegtes/-unbelebtes Ziel hat Dex 0 (AC-5 durch Dex-Modifikator)
Ein Ziel das sich normal bewegt hat den Dex-Modifikator (mehr als -5)
Ein Ziel das sich in keinster Weise auf die Umgebung kuemmert und rennt was geht verliert einen eventuellen Dex-Bonus (behaelt aber einen Dex-Malus) im Austausch gegen mindestens doppelte Geschwindigkeit.
Wird das noch was laengeres (dann trenne ich die "bewegtes Ziel"-Diskussion hier raus) oder ist der Exkurs damit durch?
Falke359:
--- Zitat von: Skírnir am 2.10.2010 | 00:02 ---@Naldantis: Vorschriften? Welcher Gott macht denn seinen Klerikern _Vorschriften_, welche Waffen sie benutzen dürfen?
Mir ist da ehrlich gesagt keiner geläufig.
--- Ende Zitat ---
du argumentierst streng regeltechnisch, geht man rollenspielerisch ran, müsste es doch klar sein, dass der Priester seinem Gott dient. Das eben unterscheidet ihn vom Magier, der eine höhere Macht (Magie) für seine Zwecke nutzt.
Ein Priester, der die von seinem Gott verliehene Macht also missbraucht oder nicht im Sinne seines Gottes handelt, bekommt auch nicht dessen Macht verliehen.
Das kann natürlich variieren von der Nichtgewährung täglicher Zauber bis zum völligen Entzug göttlichen Beistandes.
Das Ganze ist mMn regeltechnisch als Balancing-Mechanismus zu verstehen, um auszugleichen, dass Priester eine größere Zauberauswahl haben, kein Zauberbuch und die Möglichkeit, Rüstungen zu tragen (etc.).
*edit* um noch beim Thema zu landen: Warum jeder Priester jede Rüstung tragen darf, will mir bei meiner obigen Argumentation aber auch nicht wirklich in den Sinn...
Skele-Surtur:
Nein, es geht darum, dass keiner der bekannten Götter seinen Klerikern vorschreibt, welche Waffen und Rüstungen er zu verwenden hat. Natürlich ist jeder SL frei, seinen Spielern einen Gott vorzusetzen, der die Anforderung an seine Kleriker stellt, keine Klingenwaffen zu benutzen und kein Leder zu tragen, aber bisher gibt es das eben noch nicht.
Insofern gibt es auch noch keine Handhabe für Waffen- und Rüstungsregeln von Klerikern.
Was es gibt, ist das Verbot von Gift für Paladine und das Verbot von Metallrüstungen von Druiden, das wars aber auch. Allein Götter, die allgemein sagen: Verhallte dich Ritterlich-Ehrenhaft würden wohl auch die Benutzung von Gift nicht tolerieren. Das ist aber auch das einzige, was mir spontan einfällt.
Insofern ist die Frage des Threaderstellers
--- Zitat von: Gummibär am 1.10.2010 | 19:43 ---3. In D&D dürfen Kleriker nur bestimmte Waffen tragen (Rüstungen beliebig?). Wird irgendwo erklärt, warum das so ist? (Ist das noch so?)
--- Ende Zitat ---
Zu beantworten: Nein, bei 3.5 ist das nicht mehr so. Kleriker dürfen alle Waffen und alle Rüstungen tragen, sie sind lediglich nur mit Einfachen Waffen (Simple Weapons) geschult.
Feuersänger:
@Selganor: passt schon, ist durch. Ich kann auch mit dieser Regelung leben. Hab mir nur gedacht, dass das vielleicht Gummibärchen als Realismusfetischist interessieren könnte. ^^
@Wolf, nein, Falke359:
Crunch und Fluff ist bei D&D oft verknüpft, insbesondere bei der Religion. Und da ist eben eindeutig die Rede von "Favoured Weapon" und nicht von "Mandatory weapon", und nochmal, viele Gottheiten haben eine FW, mit der der Cleric gar nicht umgehen kann. Wenn es in einem D&D-Setting Gottheiten gibt, die ihren Klerikern ausschließlich Bludgeoning Weapons gestatten, dann steht das auch so im Regelwerk, ganz einfach. Wie du ja sagst, geht es darum, seinem Gott zu dienen -- der Gottheit ist es in den meisten Fällen egal, ob ihr Diener zu diesem Zweck nun einen Streitkolben oder ein Langschwert verwendet.
Aus der Frage der verwendeten Waffe ein "Machtmißbrauchsdelikt" zu machen, zu ahnden durch Anathema bis hin zum Kraftentzug, halte ich für geradezu kiesowschen Unsinn, um es mal klipp und klar zu sagen. Machtmißbrauch ist, wenn ich als Kleriker des Pelor einem Kaufmann drohe, ihm ein Slay Living zu verabreichen wenn er mir nicht sein Geld rausrückt, damit ich mir ein neues Shiny kaufen kann.
Kleriker sind verdammt mächtig, das ist schon richtig. Ob man nun den Kleriker oder Magier für besser hält, ist sicher auch eine Frage der persönlichen Spielweise. Auf hohen Stufen ist der Magier aber ziemlich konkurrenzlos.
Wie gesagt, der D&D-Kleriker ist an diverse historische Figuren wie z.B. Bischof Ulrich von Augsburg angelehnt, der seine Stadt 955 gegen die Ungarn verteidigt hat. Damals gab es freilich noch keine Vollplatte, Panzerhemd war Standardrüstung. Aber durchs ganze Mittelalter hindurch gibt es "kämpfende Bischöfe", die sich aber beim näheren Hinsehen zumeist als prinzipiell weltliche Herrscher entpuppen, nur halt dass sie (Erz-)Bischof statt Herzog hießen.
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