Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
D&D / D20 - Rüstungen
Selganor [n/a]:
3. Edition hat versucht vom Bauern auf dem Feld bis zum fast schon gottgleichen Daemonenlord alle mit ein und demselben Regelwerk abzuhandeln und auf die gleiche Art zu "bauen".
Dazu dann noch der Versuch mit Craft/Profession-Skills "normale" Berufe abzubilden und "spielbar" zu machen...
Kann sein, dass ich mich da taeusche, aber so kommt mir das nunmal vor.
Aber das geht dann doch weg vom Thema. Wer weiter darueber diskutieren will kann gerne einen eigenen Thread aufmachen.
Tudor the Traveller:
Ich fand die Überlegung immer gut, dass ein Angriffswurf nicht für einen konkreten Angriff steht, sondern für die Effizienz des Kombatanten in der Runde. Da macht aber der Geschossverbrauch by the book einen Strich durch die Rechnung. Wenn man das aber leicht hausregelt, läuft es nur darauf hinaus: wieviel Schaden kann man in der Runde anrichten? Auf niedrigen Stufen gibts für Schaden nur einen Versuch, auf höheren eben mehere.
Gummibär:
@ Tudor
Ja, damit ließe sich erklären, warum in 6s nur 1 Nahkampfangriff zur Verfügung steht. Die 5 Schüssen in 6s leider noch nicht.
@ Selganor
D&D betrachte ich als gutes System – das leider nicht meinem Geschmack entspricht.
--- Zitat ---D&D (die 4. teils sogar noch mehr als vorherige Editionen) WILL gar nicht die normale Realitaet abbilden (auch wenn sich die 3. Edition versucht hat in die Richtung zu verbiegen) sondern einfach nur ein Regelwerk liefern mit dem man die Abenteurer einer Gruppe von "filmreifen" Helden abbilden/spielen kann.
--- Ende Zitat ---
5 Pfeile in 6 Sekunden – das hat nichtmal Legolas geschafft, oder?
Ich habe bei D&D eher den Eindruck eines PC-Spiels. Leider hat mir Baldur’s Gate und Neverwinter Night’s nicht gefallen, mag es lieber nur einen Charakter zu haben.
Hingegen hatte ich bei Diablo 2 auch nichts dagegen, mehrere Pfeile gleichzeitig zu schießen, also habe ich nicht grundsätzlich etwas gegen das Spielprinzip. Beim Tischrollenspiel möchte ich aber etwas anderes.
@ Skirnir
Natürlich muss man Bewegung auch berücksichtigen. Im Nahkampf könnte man auch durchaus öfter attackieren als im Fernkampf, insbesondere im Kampf gegen mehrere Gegner. Aber ich vermute, dass D&D da auch die Grenze irgendwann sprengt. Aber egal.
Ich bedanke mich bei allen Threadteilnehmern, dass nicht nur meine thematischen Fragen beantwortet wurden, sondern mir auch bezüglich dem Realismus von D&D weitergeholfen wurde.
Feuersänger:
Sorry wenn ich nochmal nachkartel, ich merke sehr wohl, dass du das als Schlusswort gemeint hast.
Aber noch ein Gedanke zu den Fernangriffen:
Da jeder Iterativangriff immer um 5 Punkte (kumulativ) schwächer wird, verzichtet man als Spieler nicht selten freiwillig darauf, mehr als 1-2 Pfeile pro Runde zu verschießen, selbst wenn man es könnte. Vor allem bei starker und somit teurer Munition, aber auch in Situationen, wo man mit schlicht haushalten muss, damit man nicht auf einmal ohne Pfeile dasteht.
Beispiel: du hast 4 Angriffe pro Runde, +27/+22/+17+12. Dein Gegner hat ca. AC30, und kann nur durch Munition beschädigt werden, die 100GP pro Schuss kostet, oder von der du nur 20 Stück dabei hast. Dann ist es gescheiter, nur 1-2 Pfeile pro Runde zu schießen (die dann auch ziemlich sicher treffen), als auf Teufel komm raus so schnell wie möglich zu schießen und dabei 2/3 der kostbaren Munition in der Heide zu verteilen.
Greifenklaue:
Um in die selbe Kerbe zu schlagen: Im Nahkampf gibt es ja Feats, die unter verzicht weiterer Angriffe den schaden erhöhen. Ich vermute mal, dass es sowas auch im Fernkampf gibt.
Ansonsten viel Glück beim weiteren suchen!
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