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D&D / D20 - Rüstungen
Gummibär:
@ Skirnir
Bogenschützen haben ohne Magieeinsatz 5 Schüsse in 6 Sekunden? Also das sind 3-4 zuviel…
--- Zitat ---Aber wie gesagt, D20 ist keine hyperrealistische Simulation. Am nächsten kommen da vielleicht die "Grim and Gritty" Regeln ran (Google hilft), die aber ihrem Namen wirklich alle Ehre machen, und sich daher m.E. maximal für Oneshots eignen.
--- Ende Zitat ---
Hier treffe ich z.B. gerne die Annahme, dass normale Treffer im Kampf eher Streiftreffer sind oder entsprechende Stellen treffen, die den Kampf nicht sofort beenden. Das ist nicht der realistischste Kampf, weil man natürlich einige Möglichkeiten, die realistisch möglich wären, unwahrscheinlich macht oder verbietet (und z.B. nur über Manöver oder kritische Treffer erlaubt), allerdings erklärt es, warum Treffer – insbesondere in Rüstung – überlebt werden können. Je nachdem, wie es geregelt wäre, würde sich wohl kaum jemand über etwas unrealistisches beschweren – wodurch es dann mMn sogar die Auszeichnung „realistisch“ verdient hätte.
Spaß machen muss ein System auf jeden Fall – wenn das bei mehr Realismus nicht gegeben ist, dann lieber darauf verzichten. Aber wieso es nötig ist, dass Bogenschützen 5 Schüsse in 6 Sekunden machen, kann ich nicht nachvollziehen. Das würde doch auch anders gehen. (Z.B.: Kampfrunde dauert 30s, auf Stufe 1 hat man 2 Schüsse, maximal hat man 4 Schüsse. Und in Nahkämpfe reinschießen ist eh doof, also braucht Fernkampf auch nicht im Nahkampf genau so gut sein.)
@ Selganor
Also Magie muss nicht realistisch sein. Ich spiele sehr gerne Magier. Allerdings mag ich nicht so wirklich dieses „Pferd reicht nicht, ich brauche eine Kutsche für den ganzen Krempel“, außerdem finde ich allgemein die Abhängigkeit von Gegenständen nicht so toll.
@ Der Gamorreaner
--- Zitat ---Hmm, wie jemand schon schrien, D&D ist gamistisch - das ist sozusagen ein Segen und ein Fluch. Wenn man Realismus will, wohl eher letzteres.
--- Ende Zitat ---
Das ist ja das Problem. Ich will beides. Leider scheint D&D / D20 den Realismus nicht zu beachten – während z.B. DSA die Spielbalance ja angeblich zumindest beachten wollte, allerdings die Sache äußerst dämlich in den Sand gesetzt hat.
Samael:
--- Zitat von: Gummibär am 4.10.2010 | 21:37 ---@ Skirnir
Bogenschützen haben ohne Magieeinsatz 5 Schüsse in 6 Sekunden? Also das sind 3-4 zuviel…
--- Ende Zitat ---
D&D hat niemals den Anspruch gestellt in irgendeiner Weise die Realität zu simulieren. 5 Schüsse in 6 Sekunden (es gehen sogar mehr mit denrrichtigen Feats oder Prestigeklassen) sind also nicht zuviel, sondern gerade richtig viel... ;)
Selganor [n/a]:
D&D (die 4. teils sogar noch mehr als vorherige Editionen) WILL gar nicht die normale Realitaet abbilden (auch wenn sich die 3. Edition versucht hat in die Richtung zu verbiegen) sondern einfach nur ein Regelwerk liefern mit dem man die Abenteurer einer Gruppe von "filmreifen" Helden abbilden/spielen kann.
Wenn du Realismus suchst dann geh zu einem anderen System... D&D kann und will dir das nicht liefern.
Samael:
--- Zitat von: Selganor (n/a) am 4.10.2010 | 21:40 ---(auch wenn sich die 3. Edition versucht hat in die Richtung zu verbiegen)
--- Ende Zitat ---
-?
Woran machst du das denn fest?
Feuersänger:
Ich find Kampfrunden von ca. 6 Sekunden Dauer gut. Länger sollten sie jedenfalls nicht sein. Schon 6 Sekunden sind eine ziemlich lange Zeit, wenn es heiß hergeht. Kampfrunden von 30 oder gar 60 Sekunden Dauer fände ich völlig inakzeptabel.
Unter anderem wegen der Bewegung. Wie weit kann man in einer Minute laufen? Ohne zu rennen, locker 150 Meter. Das ist mit einem Initiativesystem, in dem jeder seine komplette Aktion auf einmal abwickelt, nicht zu vereinbaren. Und umgekehrt wäre es ja total unrealistisch, wenn man sich in 30 Sekunden nur 10 Meter weit bewegen dürfte.
(übrigens: wenn man sich mehr als 5 Fuß weit bewegt, darf man in der Runde nur 1mal angreifen.)
Was die Zahl der Angriffe angeht, nunja, siehe Selganor. Im Nahkampf ist nur 1 Angriff pro 6 Sekunden unrealistisch. Trotzdem ist das auf niedrigen Leveln der Fall. Wird halt rationalisiert durch ein paar Zeilen Geschwafel, dass man ja nicht nur einmal zuhaut, sondern der Kampf ein flüssiger Schlagabtausch ist, blablabla. Aber der Fernkampf verbraucht halt immer genau so viele Pfeile, wie man Angriffe verwendet.
Wie gesagt, D&D stellt nicht den Anspruch, realistisch zu sein.
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