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Eine Lanze für die WoD

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Teylen:
Es geht nicht darum eine Parade zu verteidigen als das der Gedanke das nur eine Seite schaden wuerfelt es die andere Seite in der Verteidigung doch stark benachteiligt respektive der Gegenseite das eigene Spielelement nimmt.
Sowohl in dramatischer als auch gamistischer Hinsicht.

Terrorbeagle:



--- Zitat von: Boba Fett ---...Dir ist klar, dass Du Dich anhörst, wie ein DSA Spieler, der zwanghaft das endlose AT/PA Gewürfel verteidigt und nicht anerkennen möchte, dass es viele Systeme gibt, die das anders und auch besser geregelt haben, in dem sie auf die Parade verzichten.
--- Ende Zitat ---

...Dir ist klar, dass du den Begriff "DSA Spieler" als derrogativen Begriff verwendest (hey, was haben diese Leute auch den Nerv an einem System Spaß zu haben, dass grundlegende Elemente der eigenen Regeln seit 20 Jahren beibehalten hat?) und dass anders eben nicht zwangsläufig auch besser heißt?

Es gibt eben an sich Keine Mechanismen die für sich genommen besser oder schlechter sind; es gibt Systeme, die ihren jeweiligen Zeilsetzungen besser entsprechen, oder einen speziellen Geschmack besser treffen. Und genau das ist das was mich an dieser Diskussion immer wieder auffällt. Persönlicher Geschmack, Erwartungen und Vorlieben sind kein Maßstab für allgemeine Qualität. Es ist ein ganz hervorgander Maßstab dafür, woran man selber Spaß hat, und was einem selbst gefällt. Prima Sache, das.
Nur wenn man den eigenen Geschmack als Maßstab anlegt, und ihn so für andere mehr oder weniger verbindlich zu machen, überschätzt man doch sehr wie einflussreich der eigene Geschmack geht. Im schlimmsten Fall wirkt man dadurch nämlich herrlich borniert (was ich jetzt wirklich keinem unterstellen will, aber das Risiko ist halt da).

Ich behaupte ja gar nicht, dass die OWoD dass einzig wahre System und die nWoD nur ein billiger Abklatsch ist; sprich dass das eine System dem anderen überlegen ist. Das wäre nämlich der gleiche Unsinn. 
Ich persönlich kann passive Verteidigung nicht ausstehen, daher habe ich das mal als Beispiel gewählt. Ich kann darüber auch lang ausschweifende Erklärungen über Erlernte Hilflosigkeit, Vorausschaubarkeit und dergleichen halten, und das ganze sogar etwas küchenpsychologisch untermauern, aber im Endeffekt läuft es auf einen einzigen Punkt hinaus: Ich mag es nicht. Ich finde es doof. Es entspricht nicht meinem persönlichen Geschmack. Heißt dass, das diese Art Mechanismus deswegen blöd ist? Subjektiv ja, aber eben nicht allgemeingültig. Andere Leute finden's prima, aus der gleichen Motivation heraus, warum ich es nicht ausstehen kann - es entspricht den persönlichen Präferenzen und Erwartungen, und diese Vorleibe ist dadurch genauso legitim wie meine Abneigung.

Humpty Dumpty:
Verfolge den Thread mit kaum mehr überschwelligem Interesse. Aber das da klingt spannend:
--- Zitat von: The Man Who Laughs am 15.11.2010 | 15:17 ---Ich persönlich kann passive Verteidigung nicht ausstehen, daher habe ich das mal als Beispiel gewählt. Ich kann darüber auch lang ausschweifende Erklärungen über Erlernte Hilflosigkeit, Vorausschaubarkeit und dergleichen halten, und das ganze sogar etwas küchenpsychologisch untermauern
--- Ende Zitat ---
Ja bitte! Würde ich gerne lesen. Insbesondere den Zusammenhang zwischen passiver Verteidigung und erlernter Hilflosigkeit würde mich interessieren! Und: was bedeutet Vorausschaubarkeit und dergleichen? Klingt ebenso vielversprechend wie mysteriös. Vielleicht in einem neuen Thread?

alexandro:

--- Zitat von: The Man Who Laughs am 15.11.2010 | 15:17 ---Es gibt eben an sich Keine Mechanismen die für sich genommen besser oder schlechter sind; es gibt Systeme, die ihren jeweiligen Zeilsetzungen besser entsprechen, oder einen speziellen Geschmack besser treffen. Und genau das ist das was mich an dieser Diskussion immer wieder auffällt. Persönlicher Geschmack, Erwartungen und Vorlieben sind kein Maßstab für allgemeine Qualität. Es ist ein ganz hervorgander Maßstab dafür, woran man selber Spaß hat, und was einem selbst gefällt.
--- Ende Zitat ---
Dieser Absatz, nachdem du bestimmte Systeme der nWoD (unter dem - sehr dünnen - Deckmäntelchen der eigenen Meinung) als "mentale Arschgeburt" bezeichnet hast,. hat schon etwas von Realsatire.

@Topic: erstmal ein paar Sachen die schonmal (u.a. von mir) über das Thema geschrieben wurden. Mehr folgt später...
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Etwas von René Lopez

ErikErikson:

--- Zitat von: Fairy Tale am 15.11.2010 | 15:39 ---Der Bitte schließe ich mich an. Und ja, bitte in einem neuen Thread.

--- Ende Zitat ---
Ja, bitte! Wir hatten das schonmal angerissen, und da hab ich das so verstanden, das man durch den Würfelwurf das Gefühl der Einflussnahme hat, auch wenn praktisch rein der Zufall entscheidet. Das hab ich ehrlich gesagt nie wirklich kapiert. Denn genauso könnte man ja auch den Wurf des Spielleiters "verfluchen", bzw. müsste es sogar in D&D etwa, das tut aber keiner.

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