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Eine Lanze für die WoD
Holothuroid:
--- Zitat von: Teylen am 15.11.2010 | 14:16 --- * Ich mag variable Schwierigkeitgrade und kann da spontan nichts schlechtes dran erkennen.
Zudem finde ich es einfacher abzuschaetzen wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist einen variablen Schwierigkeitsgrad auf nen W10 zu erreichen als die Auswirkung zusaetzlicher Wuerfel.
--- Ende Zitat ---
Dazu muss man sagen, dass die nWoD gar keine fixen Schwierigkeiten hat. Sie hat nur fixe Mindestaugenzahlen für jeden einzelnen Würfel. Erschwernisse werden nun dadurch eingeführt, dass weniger Würfel gewürfelt werden dürfen. Das ist nicht besser, sondern ggf. eher schlechter.
Wo aber ist denn eigentlich das Problem bzw. welches Kriterium könnte man für die Qualität einer solchen Prozedur anführen? - Das ist ganz einfach das Hin und Her, dass nötig ist, bis ein Ergebnis feststeht. Ein solches Hin und Her ist sowohl in der oWoD als auch in der nWoD nötig. Bei beiden Spielen kann der Spieler sein Würfelergebnis nicht ansagen, bevor er weitere Informationen erhalten hat. In der oWoD ist das die Mindestaugenzahl für einen Erfolg, in der nWoD die Verringerung des Würfelpools.
Die nWoD ist damit im Grunde sogar schlechter aufgestellt, denn ohne die Information über die Erschwernis kann der Spieler nicht nur kein Würfelergebnis ansagen, er kann noch nicht einmal würfeln.
Viel vernünftiger wäre es, Erschwernisse von den Erfolgen abzuziehen. In diesem Fall kann der Spieler seinen Wurf tätigen, seine Erfolge ansagen und erst danach muss man sich um alles weitere Sorgen machen.
Nin:
--- Zitat von: 1of3 am 15.11.2010 | 15:48 ---Die nWoD ist damit im Grunde sogar schlechter aufgestellt, denn ohne die Information über die Erschwernis kann der Spieler nicht nur kein Würfelergebnis ansagen, er kann noch nicht einmal würfeln.
--- Ende Zitat ---
Ich verstehe nicht, wo da ein Unterschied zwischen oWoD und nWoD (außer Schwierigkeit vs. Dicepool) sein soll. Kannst du das bitte noch mal mit anderen Worten formulieren?
Teylen:
Der Unterschied ist das wenn ich 1of3 richtig verstehe, der Schwierigkeitsgrad rauf und runter gehen kann, aber der Dicepool nur abnimmt?
[Wobei ich dachte das der auch durch "Aspekte" und sowas zunehmen kann?]
D. M_Athair:
Kann es sein, dass die nWoD, das, was die oWoD groß gemacht hat, einfach deutlich schelchter kann?
--- Zitat ---Alphabetische, wertungsfreie Reihenfolge:
Date-Rape. Drama. Erotik. Elitär. Frauen beim Rollenspiel. Herrenrasse spielen. Homoerotik. Monster in der Opferrolle. Pool-Würfelsystem (haptisches Element). Powergaming. Sadomasochismus/Dominanz und Unterwerfung. Superkräfte.
--- Ende Zitat ---
(Quelle: Blutschwerter)
--- Zitat von: The Man Who Laughs am 15.11.2010 | 15:17 ---[...] es gibt Systeme, die ihren jeweiligen Zeilsetzungen besser entsprechen,[...]
--- Ende Zitat ---
Und in je mehr Bereichen ein Spiel es schafft, seinen Zielsetzungen gerecht zu werden ... unter Berücksichtigung von Kohärenz und Stringenz, desto besser ist es. Ich weiß nicht, wie du dazu kommst allgemeingültige Qualitätskriterien nicht anzuerkennen.
Ich würde Labyrinth Lord/cD&D auch nie als ein gutes Rollenspiel im Sinne von "genial designed" loben.
Es ist ein Spiel, das mir viel Freude bereitet. Es hat seine coolen Elemente und einen verlässlichen Regelkern.
Das war's.
Nin:
--- Zitat von: Teylen am 15.11.2010 | 15:57 ---Der Unterschied ist das wenn ich 1of3 richtig verstehe, der Schwierigkeitsgrad rauf und runter gehen kann, aber der Dicepool nur abnimmt?
[Wobei ich dachte das der auch durch "Aspekte" und sowas zunehmen kann?]
--- Ende Zitat ---
Das würde aber nicht stimmen, denn es gibt sowohl Boni als auch Mali in der nWoD. Und wenn ich weiß, wie der Bonus für bestimmte Aktionen aussieht, kann ich sogar ziemlich wahrscheinlich nicht nur den Würfelpool abschätzen, sondern auch meine Erfolgschancen.
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