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[Film] In brightest day...( Green Lantern )
Phantar:
Der Hal Jordan in den Comics war vielleicht ein Draufgänger, aber allem voran diszipliniert und verantwortungsbewusst - kein Hallodri wie Ryan Reynolds ihn darstellt.
Ich frage mich sowieso, warum sie sich für den Film für Hal Jordan entschieden haben - Kyle Rayner wäre mindestens genausogut gegangen (ohnd wäre IMO auch zugänglicher fürs Publikum).
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)außerdem ändert deine Antwort nichts an der Tatsache, dass der gesamte Trip nach Oa und zurück vollkommen überflüssig war. Überhaupt, der ganze Aspekt mit der Willenskraft, der ja die Kraft der Green Lanterns ist, geht total unter. Sinestro, ihr vorzüglichster Krieger, ist so Willensschwach dass er nicht auf den gelben Ring verzichten kann - das sagt ja wohl schon alles. Klar, es ist ein Setup um ihn für ein Sequel zum Bösewicht machen zu können, aber es ist so dermaßen hanebüchen.
alexandro:
In den Comics (zumindest den aktuellen, auf denen der Film basiert) ist Hal am Anfang auch ein Draufgänger.
Sinestro ist halt arrogant: er ist das Beste was das Green Lantern Corps zu bieten hat - wenn jemand
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)den gelben Ring kontrollieren kann,dann er. Das hat nichts mit Willensschwäche zu tun, sondern im Gegenteil mit einem Übermaß an Selbstvertrauen und dem völligen Fehlen von Angst.
Vash the stampede:
--- Zitat von: alexandro am 29.07.2011 | 13:26 ---... und dem völligen Fehlen von Angst.
--- Ende Zitat ---
Und wer hat jetzt den Endkampf bestritten?
Ranor:
In einem Punkt gebe ich alexandro recht: Der Film ist nur was für Fans des Charakters.
Da ich keine Lust habe auf alle Einzelheiten des Films einzugehen nur so viel: Die Geschichte ist, nun ja, vorhanden. Schnell werden alle üblichen Stationen abgehandelt (Auswahl, Training, Resignation, unnötiger Heldenmonolog, spannungsfreier Endkampf), der Film hält sich nicht lange mit einer Charakterisierung auf. Einige der Handlungselemente sind völlig unnötig (Wofür war Dr. Buckelfips jetzt nochmal im Film?) und nicht viel ergibt irgendwie Sinn. Damit könnte ich ja auch ganz gut leben, wenn denn wenigstens die Action gut inszeniert gewesen wäre. War sie aber nicht. Die Actionszenen waren durch die Bank weg völlig spannungsarm und es haben auch Wow-Momente gefehlt. Das der Oberbösewicht leider auch nicht funktioniert hat (als hätte man nicht durch FF4 Teil 2 gelernt, dass große, körperlose Wolken in Filmen eher nicht wirken) kommt noch dazu.
Am schlimmsten ist aber der gespaltene Look des Films: Die Szenen auf dem Planten des Corps (und alle Szenen, die Reynolds im Kostüm zeigen) wirken unheimlich künstlich. Die Szenen auf der Erde sehen aus, nun ja, wie Szenen auf der Erde (wenn auch massiv weichgezeichnet). Sobald es zu einer Kombination beider Elemente kommt ist das Endergebnis... ernüchternd bis lächerlich. Dem Look des Films hätte es gut getan wenn man ihn als kompletten Animationsfilm veröffentlich hätte. So, wie er jetzt aussieht, ist er weder Fisch noch Fleisch.
Mag sein, das Green Lantern als Comic ganz großartig ist. Als Film funktioniert er, in der Form zumindest, nicht. 1/5
Plagiator:
@Ranor: Hast du den Film in 3D oder 2D geschaut?
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