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Attributswirrwarr

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Maarzan:

--- Zitat von: ArneBab am 18.12.2010 | 19:01 ---Die kannst du durch einen aktuellen Wert und einen Maximalwert von Eigenschaften abbilden.

--- Ende Zitat ---

Nein, das habe ich nicht so gemeint. Das sind für mich entsprechend konzeptionell "Energien" (mit halt einem Maximum und einem ständig wechselnden aktuellen Stand)  und ihre Erwähnung sollte nur dazu dienen zu erläutern, warum nicht alle Eigenschaften, welche jeder Mensch hat, Attribute sind.

Entsprechend habe ich auch einige Fälle wie Gläubigkeit, Wohlstand, Einfluss, Bildung etc erst gar nicht erwähnt, weil sie für mich definitiv - in der beschriebenen Verwendungsform des Wortes - keine Attribute sind.

Tudor the Traveller:

--- Zitat von: Yvo am 18.12.2010 | 18:47 ---Sowas wie "Rhytmusgefühl" hat sicher auch jeder, wenn bei manchen auch sehr schwer ausgeprägt... ...aber auch grenzdebile Senioren können den 4/4tel-Takt von Volksmusik mitklatschen. Vielleicht wäre das nach vielen Definitionen ein Attribut/Eigenschaft... ...aber braucht man das in einem (normalen) Rollenspiel?

--- Ende Zitat ---

Schöne Vorlage  ;)

Genau DAS würde ich nämlich nicht als Attribut auffassen. "Rhythmusgefühl" ist imo keine eigenständige Eigenschaft sondern ein Zusammenspiel von Wahrnehmung / Gehör und Reaktionsvermögen / Timing. Das Ohr/Gehirn erkennt das Tempo der Musik und versucht, die Bewegung darauf abgestimmt erfolgen zu lassen.

Abgesehen davon ist das Klatschen solcher Senioren meiner Erfahrung nach alles andere als rhythmisch. Die erkennen den Takt nur, weil er überdeutlich herausgestellt wird.

Terrorbeagle:
Die Verteilung von EIgenschaften ist weitgehend eine Konvention, und stellt immer eine relativ grobe Abstraktion dar; letztendlich gibt es nur relativ wenig Maßstäbe für gute Eigenschaften: Fehlt etwas, wenn ich es weglasse? Kann ich klar erklären, was es umfasst und welchen Zweck es erfüllt? Steht es in einem angemessenen Verhältnis zu den anderen entsprechenden Eigenschaften?

ArneBab:

--- Zitat von: Yvo am 18.12.2010 | 18:47 ---Theoretisch müsste es eine unendliche Anzahl von Attributen geben. Alleine wenn man Verstand, Logik, Konzentration, Bauernschläue, Intelligenz, Klugheit, Weisheit, Wissen, Cleverness, Gedächtnis, Lebenserfahrung, Empathie, Menschenkenntnis, Kreativität, Lernfähigkeit, Aufmerksamkeit u.s.w. ansieht... ...da gibt es teilweise Zusammenhänge, Überschneidungen, Abgrenzungen und theoretisch müsste jedes davon ein einzelnes Attribut sein.

--- Ende Zitat ---

Das ist genau der Ansatz, den wir verfolgen – mit dem Zusatz, dass nur das aufgeschrieben wird, in dem der Charakter vom Durchschnitt abweicht.

Das Ergebnis ist, dass ein alter Sack mit super-Rhythmusgefühl aber null Erinnerungsvermögen genau diese Eigenschaften hat: sehr gutes Rhythmusgefühl (15) und armseliges Erinnerungsvermögen (3). Durchschnitt ist 12.

Wer ein Rollenspiel mit vorgegebenen Eigenschaften schreiben will, muss sich halt überlegen, welche Eigenschaften in seiner Spielrealität die wichtigsten sein sollen.

ArneBab:

--- Zitat von: Maarzan am 18.12.2010 | 19:06 ---Nein, das habe ich nicht so gemeint. Das sind für mich entsprechend konzeptionell "Energien" (mit halt einem Maximum und einem ständig wechselnden aktuellen Stand)  und ihre Erwähnung sollte nur dazu dienen zu erläutern, warum nicht alle Eigenschaften, welche jeder Mensch hat, Attribute sind.

--- Ende Zitat ---

Jetzt haben wir ein sprachliches Problem: Attribut = Eigenschaft auf Englisch. Nach Konvention in nicht-DSA Spielen ist Attribut ≠ Eigenschaft, sprachlich gibt es aber keinen relevanten Unterschied.

Was ist für dich ein Attribut, und was ist der Unterschied zu einer Eigenschaft?

Meist werden die Maximalwerte von Energien aus Eigenschaften berechnet, was die Abgrenzung von Eigenschaft und Energie nochmal schwerer macht.

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