Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[Pathfinder] Buch und elektronische Version?
Roland:
--- Zitat von: Felix R am 13.02.2011 | 12:41 ---Guten Morgen,
@Guennar:
Ich kenne den ein oder anderen ITler, deren Meinung nach ist es nicht so schwer einen "Webshop" mit "Accounts" und an die jeweiligen Accounts gebundenen
Downloads zu erstellen.
--- Ende Zitat ---
Das ist sicher nicht besonders schwer, müßte aber zu einem vertretbaren Preis in vorhandene Software eingepasst werden. Da liegt wohl eher das Problem. Die Alternative wäre ein kompletter, teurer Systemwechsel.
--- Zitat von: Felix R am 13.02.2011 | 12:41 ---@Roland:
Zum US Dollar und Kurs hab ich ja schon geschrieben.
Das mit den Gutscheinen ist aber dann nur im Buchhandel so? Denn in dem Teil wo ich arbeite, haben wir 4x im Jahr Gutscheine. Ist halt aber auch nur dummes
Systemgastro.
Was die niederen Kosten angeht - Paizo hat einen extrem großen Stab an fest angestellten Mitarbeiter & druckt in China.
Ich glaube da ist nicht der Kostenpunkt das Problem sondern eher, dass Paizo einfach ne größere Absatzmenge hat.
--- Ende Zitat ---
Ich vermute, Zugabe sind in allen Bereichen beschränkt, in denen es eine Preisbindung gibt.
Die größeren Auflagen reduzieren ja vor auch die Kosten. Deutsche Verlage lassen in Deutschland oder allenfalls in Polen drucken, das kostet mehr. Ich meinte aber mit den niedrigeren vor allem den Umstand, dass Paizo eben keine Lizenzkosten oder Einkaufspreise zahlen muß wie Lizenz-Verlage oder Händler mit denen sie konkurrieren, von denen sie andererseits aber auch profitieren.
Zoidberg:
Was ich gerne am deutschen Pathfinder mag, ist mittlerweile die Aufmerksamkeit die Ulisses dem Netz widmet. Die offizielle Site ist ordentlich gemacht und hat sogar regelmässige Blogs usw.
Nat. noch immer nichts im Vergleich zu Paizo, trotzdem merkt man, daß sich Ulisses höchstwahrscheinlich die Kritik in den Foren zu Herzens genommen hat und was versucht.
Guennarr:
Hi zusammen,
hier ein paar Ergänzungen, da das meiste eh schon erwähnt wurde:
Es ist immer schwierig, einen zusätzlichen Mehrwert gegenüber etwas zu bringen, das "nur" übersetzt wird. Aber hier sind ein paar Punkte (nicht dass das irgendjemanden, der die englische Version bevorzugt, zum Wechseln bewegen würde ;) ):
* Errata werden durchgehend berücksichtigt, auch manche offiziell nicht mehr unterstützte Paizo-Produkte, für die es niemals offizelle Errata von Paizo gab, erhielten so einen neuen Schliff. Bsp.: Almanach zum Finstermondtal, dessen Regionalkarte deutlich mehr Einträge als im Original aufweist und v.a. in direkter Abstimmung mit Paizo fehlerbereinigt wurde!
* Enger Kontakt zu den Übersetzern. Das war bei Vorgängerversionen des Spiels nicht immer so, aber über das Ulissesforum (oder halt z.B. hier in diesem Thread) besteht die Möglichkeit, Fragen direkt mit den Machern der deutschen Auflage zu klären. Und wir antworten gerade im Ulissesforum sehr zeitnah auf Fragen.
* Es ist trotzdem ein Fanprojekt. Im Übersetzerteam arbeiten allesamt Fans des Spiels, keine Vollzeitbeschäftigten. Als Fanprojekt machen wir uns für einige Goodies stark, die im Extras-Bereich von www.pathfinder-rpg.de herunterzuladen sind. Mit der Seite www.pathfinder-ogl.de haben wir dank der Großzügigkeit des Verlags Transparenz nach außen und Hilfsmittel für deutsche Pathfinder-Spieler geschaffen, die es so zu deutschen D&D-Zeiten niemals gab. Wir veröffentlichen fast wöchentlich Blogbeiträge bei Ulisses und wir ermutigen Spieler dazu, eigene deutschsprachige Fanprojekte zu Pathfinder zu starten. Jüngster Lohn ist der Start eines Übersetzungsprojekts für ein deutschsprachiges PRD.
* Wir sind fleißig. Gab es jemals eine Zeit, in der zu D&D-Zeiten monatlich zwei neue Produkte erschienen? Und das dazu nach den ersten Startschwierigkeiten inzwischen durchgehend in vernünftiger Qualität? Jeder von uns bringt sich deutlich stärker in die Übersetzungen ein und tut mehr für seine symbolische Bezahlung, als ein Verlag normalerweise bezahlen könnte. (das ist kein bloßes Eigenlob, sondern das Feedback, das wir inzwischen schon mehrfach aus der Verlagszene erhalten haben).
*
Zum Thema Buchpreisbindung: Laut fester Überzeugung des Verlags ist es so.
In Deutschland dürfen Bücher auch nur dann unterhalb der Buchpreisbindung verkauft werden, wenn sie beschädigt sind (die berühmten mit schwarzem Edding an der Seite "gekennzeichneten" Bände in den Wühlkisten der Filialisten).
PDF-Shop: Wie schon gesagt scheint die Komplexität eher im Zusammenspiel verschiedener IT-Systeme zu liegen. Und scheinbar werden bei Ulisses im Maschinenraum ein paar größere Umbauten durchgeführt - der PDF-Shop ist da nur eine Änderung unter vielen.
LG
G.
Humpty Dumpty:
Ja, nachdem ich anfangs sehr aktiv Pathfinderzeugs gelesen habe, war meine diesbezügliche Neigung zwischenzeitlich zwar eingeschlafen, wurde aber durch die tolle Arbeit der Ulisses-Crew neu entfacht. Vielen Dank! Weiter so!!! Hoffentlich hat die deutsche PF-Version den Erfolg, den sie verdient!!!
Felix R:
--- Zitat von: Guennarr am 19.02.2011 | 16:46 ---
* Errata werden durchgehend berücksichtigt, auch manche offiziell nicht mehr unterstützte Paizo-Produkte, für die es niemals offizelle Errata von Paizo gab, erhielten so einen neuen Schliff. Bsp.: Almanach zum Finstermondtal, dessen Regionalkarte deutlich mehr Einträge als im Original aufweist und v.a. in direkter Abstimmung mit Paizo fehlerbereinigt wurde!
--- Ende Zitat ---
Errata bekomm ich bei Paizo als PDF. Schnell. Und bei neueren Prints sind die auch drin. Was so Dinge wie die Karte angeht weiss ich es allerdings nicht.
--- Zitat ---
* Enger Kontakt zu den Übersetzern. Das war bei Vorgängerversionen des Spiels nicht immer so, aber über das Ulissesforum (oder halt z.B. hier in diesem Thread) besteht die Möglichkeit, Fragen direkt mit den Machern der deutschen Auflage zu klären. Und wir antworten gerade im Ulissesforum sehr zeitnah auf Fragen.
* Es ist trotzdem ein Fanprojekt. Im Übersetzerteam arbeiten allesamt Fans des Spiels, keine Vollzeitbeschäftigten. Als Fanprojekt machen wir uns für einige Goodies stark, die im Extras-Bereich von www.pathfinder-rpg.de herunterzuladen sind. Mit der Seite www.pathfinder-ogl.de haben wir dank der Großzügigkeit des Verlags Transparenz nach außen und Hilfsmittel für deutsche Pathfinder-Spieler geschaffen, die es so zu deutschen D&D-Zeiten niemals gab. Wir veröffentlichen fast wöchentlich Blogbeiträge bei Ulisses und wir ermutigen Spieler dazu, eigene deutschsprachige Fanprojekte zu Pathfinder zu starten. Jüngster Lohn ist der Start eines Übersetzungsprojekts für ein deutschsprachiges PRD.
--- Ende Zitat ---
Entschuldige, aber als ich das zum ersten mal gelesen hab musste ich lachen.
Es ist ein Kaufargument, dass die Übersetzung nicht durch Vollzeitbeschäftigte sondern durch "motivierte Fans" erfolgt?
Ahm.. Haha?
--- Zitat ---
* Wir sind fleißig. Gab es jemals eine Zeit, in der zu D&D-Zeiten monatlich zwei neue Produkte erschienen? Und das dazu nach den ersten Startschwierigkeiten inzwischen durchgehend in vernünftiger Qualität? Jeder von uns bringt sich deutlich stärker in die Übersetzungen ein und tut mehr für seine symbolische Bezahlung, als ein Verlag normalerweise bezahlen könnte. (das ist kein bloßes Eigenlob, sondern das Feedback, das wir inzwischen schon mehrfach aus der Verlagszene erhalten haben).
*
--- Ende Zitat ---
Naja. Mein Kumpel hat das deutsche Bestiary. Und er flucht.
Gut, mal von so Sachen abgesehn wie den Namen die wohl immer Geschmackssache sein werden.
Stat Blocks sollen ja kurz sein IMO, prägnant, wenig Platz einnehmen.
Wieso übersetzt man dann, natürlich vollkommen korrekt und so, "flat footed" mit "auf dem falschen Fuss erwischt".
Wie.. platzsparend, kurz und prägnant. Überrascht? Oder andere Wörter die Leuten, welche mehr Zeit mit übersetzen
verbringen, sicher einfallen.
Was die Bezahlung angeht - die deutsche Rollenspielszene tut mir mittlerweile wirklich leid.
Und versteht das jetzt bitte nicht als "Flame" an die bösen Verlage die so böse kapitalistisch sind und so weiter.
Ich kenne die wirtschaftlichen Zahlen nicht und will deswegen niemandem was unterstellen, es ist ja durchaus möglich,
dass beim deutschen Rollenspielmarkt die Firmen nur so Geld rausholen können.
Aber für mich ist "wir sind Fans die nicht festangestellt sind und das Ganze neben einem anderen Beruf nebenher für eine eher
symbolische Bezahlung erledigen" kein Verkaufsargument.
Bevor nun, wie bei einem gewissen Spiel wenn man sowas sagte, die große Empörung aufkommt.
Ich finde es toll wenn Fans sich so engagieren, das hat meinen Respekt und ich möchte da auch niemandem "Unfähigkeit" unter-
stellen oder sonstwas.
Meine Sicht hat sich in den letzten Jahren aber einfach stark verändert. Meine Freizeit hat sich stark minimiert, meine finanziellen
Möglichkeiten auch etwas - und ich achte mittlerweile sehr darauf was ich mir kaufe und womit ich meine Freizeit verbringe.
Es gab Zeiten da hab ich praktisch alles von zwei Rollenspielsystemen gekauft weil das "meine Systeme" waren und ich diese unter-
stützen wollte und aus anderen Gründen auch.. Sammlerwut, was weiss ich.
Aber hat sich eben geändert.
--- Zitat ---PDF-Shop: Wie schon gesagt scheint die Komplexität eher im Zusammenspiel verschiedener IT-Systeme zu liegen. Und scheinbar werden bei Ulisses im Maschinenraum ein paar größere Umbauten durchgeführt - der PDF-Shop ist da nur eine Änderung unter vielen.
--- Ende Zitat ---
Dauert mir etwas zu lange - und wenn das für ihre IT Leute so schwert dauert, naja. Ich hab mir ja gestern mal wieder die DSA Homepage angeschaut.
Und da muss ich echt böse sagen - lol. Ich kenn von SozPäds mit Editoren erstellte bessere Seiten. Und aktueller gehaltene.
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