Medien & Phantastik > Sehen

[Kino] True Grit

<< < (7/8) > >>

Lyonesse:
Würde auch sagen, daß John Wayne sich in erster Linie selber gespielt hat, das konnte er mit seiner enormen Präsenz jedoch auch ziemlich gut. Bei Clint Eastwood ist der Fall ähnlich gelagert, im Vergleich zu Clint kam der Duke aber jovialer rüber.

KlickKlack:
Dies `sich selbst spielen` muss ja auch nicht schlecht sein, solange es in die Rolle passt und Wayne hatte eine großartige, beeindruckende Präsenz. Eastwood macht es tatsächlich ähnlich, konnte aber grade in seinen jüngeren Filmen sehr eindruckvoll vermitteln, wie man die eigene Rolle sehr subtil, aber wirkungsvoll ausbauen kann. Erbarmungslos ist da zu recht ein Paradebeispiel.

Chaosdada:
Ich finde John Wayne ja so spannend wie Kartoffelbrei. Jeff Bridges übertrumpft den jederzeit.

Lyonesse:
Ich mag Jeff Bridges, würde aber nicht sagen, dass er eine raumnehmende Präsenz hat. Die gibt es einfach selten. John Wayne hatte sie, aber auch Steve McQueen und sogar Curt Jürgens (zB. in 'Des Teufels General) kamen so stark rüber, daß es streckenweise schwer war gegen diese Jungs anzuspielen.

Crimson King:

--- Zitat von: Teylen am 27.06.2011 | 18:36 ---John Wayne ist auch weniger aufgrund seines Schauspielerischen Talent geschaetzt, sondern weil er einen gewissen Archetypus personifiziert.

--- Ende Zitat ---

Wayne ist ein sehr guter Schauspieler, der neben dem supersmarten Cowboy auch ganz andere Rollen verkörpern konnte. Im Marshall bricht er hervoragend mit den Klischees, die er über seine eigenen Filme mit aufgebaut hat. Aber auch in Die Meuterei auf der Bounty sieht man, dass er mehr kann als den Cowboy mimen. Schade, dass man das oft ignoriert.


--- Zitat von: KlickKlack am 27.06.2011 | 20:38 ---Dies `sich selbst spielen` muss ja auch nicht schlecht sein, solange es in die Rolle passt und Wayne hatte eine großartige, beeindruckende Präsenz. Eastwood macht es tatsächlich ähnlich, konnte aber grade in seinen jüngeren Filmen sehr eindruckvoll vermitteln, wie man die eigene Rolle sehr subtil, aber wirkungsvoll ausbauen kann. Erbarmungslos ist da zu recht ein Paradebeispiel.

--- Ende Zitat ---

Eastwood hat sich vermutlich in seiner Persönlichkeit stark gewandelt. Die Filme, die er inzwischen produziert (Die ,Brücken am Fluss, Mystic River, Letters from Ivo Jima) deuten auf einen sehr nachdenklichen, tiefgründigen Menschen hin, nicht auf den Actionhelden dder 70er und 80er.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln