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Heinlein
Feuersänger:
Ich musste erst nachschauen, weil mir "Die Tramps von Luna" nichts sagte. Dahinter verbirgt sich "The Rolling Stones", und damit ist dies auch meine Empfehlung zum Heinlein-Einstieg. Das ist eine sehr schöne und typische Heinlein-Geschichte, mit ordentlich Hard-SF Elementen, und macht einfach Spaß zu lesen. Schwachpunkt ist der Schluss: sie hat keinen.
Stranger in a Strange Land kenne ich selber nicht.
Farmer in the Sky ist durchaus eine Pfadfindergeschichte (Heinlein hat damals eine Reihe von Geschichten für ein Pfadfindermagazin geschrieben), aber es geht nicht _primär_ um Pfadfinder, sondern um "Homesteading", was mehr so an den ganz frühen Wilden Westen erinnert.
gunware:
Ich stimme Pyromancer und Feuersänger zu. Fange mit den Tramps an. Falls mich mein altersschwaches Gedächtnis nicht täuscht, haben die Tramps noch in einem anderen Werk einen kurzen Auftritt.
Greifenklaue:
Super! Danke schonmal. Morgen fällt die endgültige Entscheidung!
gunware:
Wobei - falls ich wirklich beraten soll, würde ich als zuallererst mit "The Past Through Tomorrow" oder mit "The Green Hills Of Earth" anfangen. Das sind Kurzgeschichtensammlungen, die sich am besten für den Einstieg eignen. Wobei mein persönlicher Favorit ist "The Door Into Summer", aber das würde ich dann nach den Kurzgeschichten empfehlen. ;)
dx1:
Ich hab von Heinlein Starship Troopers, dann Stranger in a Strange Land und schließlich noch The Cat who walks through Walls gelesen.
Jedes war anders — ST militaristisch, faschistisch, die Charaktere haben keinerlei Entwicklung durchlebt und Heinlein schreibt all das, was er wegen Tuberkulose leider nicht selbst im Militär erleben konnte. ST ist dann auch laut wikipedia das erste SciFi-Werk, das Pflichtlektüre beim US-Militär geworden ist.
In Stranger gab's dann diese Hippy-Einflüsse, bzw. hat das Buch soweit ich das in dazu veröffentlichten Artikeln gelesen habe die Hippies beeinflusst, und es gab auch ein paar stärkere weibliche Charaktere: Die drei "Nymphen" von Jubal, diese Krankenschwester, die Mike raus bringt …
The Cat war dann schon fast eine romantische Komödie mit tödlichen Waffen. Ich hab manchmal Tränen gelacht, wenn sich Colin und Gwen — frisch verheiratet, und wie! — mal wieder in der Wolle hatten.
Heinlein ist vielleicht der misverstandenste Autor aller Zeiten? Jedenfalls der einzige tote, berühmte Mensch, mit dem ich gerne einen Abend im Gespräch verbringen würde, wenn das noch möglich wäre.
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