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IP-Proofing; CAP, Tiers und anderes

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Feuersänger:
Ich wollte mal auf diesen relativ frischen Artikel auf Brilliantgameologists hinweisen:

http://brilliantgameologists.com/boards/index.php?topic=10935.0

wo der Autor die o.g. kryptischen Kürzel erklärt, die mir in der Form (wohl aber im Konzept) vorher nicht bekannt waren. Ich gebe mal den Inhalt sinngemäß wieder:

IP-Proofing: IP = "Iterative Probability". Kurz gefasst: einen D&D-Charakter so optimieren, dass er bei für seinen Level angemessenen Würfelproben entweder gar nicht (Skills) oder nur auf eine Natural 1 (Angriffe, Saves) vergeigen kann. Abgeleitet von Regel Nummer Eins der Charakteroptimierung: "Luck is the enemy". Weiter gehören zum IP-Proofing Werkzeuge wie Rerolls (senkt das Risiko auf natürliche 1 von 1:20 auf 1:400) oder Immunitäten.

CAP: Cleric-Archer-Phenomenon. Das ist das, was ich umständlich als "Everything you can do, I can do better" bezeichne. "Cleric-Archer" bezieht sich darauf, dass ein X-beliebiger Cleric (mit Bogen-Proficiency) aus dem Stand ein besserer Bogenschütze ist als ein spezialisierter Charakter mit 10 Leveln Arcane Archer. Das ist aber nur beispielhaft gemeint, es gibt noch viele andere CAPs, die nichts mit Klerikern oder Bogenschützen zu tun haben. Angeblich in den englischen Gamer-Jargon bereits in Form von "Haha, you got CAPed" eingegangen.

Welche konkreten Beispiele für CAP kennt ihr noch?

Edit: Da dieser Thread jetzt auch Tiers behandelt, hab ich mal nen Direktlink zum entsprechenden Beitrag gesetzt.

ElfenLied:
Druide>Kämpfer im Nahkampf
Magier>Kämpfer im Nahkampf
Kleriker>Kämpfer im Nahkampf


Benjamin:
Mich würde hier der Stellenwert von Trollmanns und Ks Tomes interessieren. Ich lese da seit kurzem (lies: gestern) rein und weiß nicht, wo ich das einordnen kann. Sonst jemand?

Feuersänger:
Habe mich nicht so tiefgehend damit befasst. Auf jeden Fall hat der Fighter eine massive Aufwertung erfahren. Genauer gesagt ist zumindest der Ranger dadurch komplett überflüssig geworden; ich weiß aber nicht, ob das so sein _soll_, dass eine ganze Grundklasse komplett abgeschafft wird.
Auch werden vermutlich jede Menge PrCs durch T&K obsolet. Kurz, ich würde T&K nur für Gruppen empfehlen, in denen Splatbooks wenig oder keine Verwendung finden.
Ein ähnliches "Problem" hat man ja auch bei Pathfinder, da sind durch die Aufwertung der PF-Basisklassen auch diverse althergebrachte WotC-Klassen nicht mehr vergleichbar. Aber T&K geht da nochmal deutlich weiter.

Prinzipiell begrüße ich aber, dass T&K durch ihre massive Aufwertung im Gegensatz zu Pathfinder das größte Manko des Fighters in Angriff genommen haben: nämlich, dass der D&D-Fighter außer Kämpfen _nichts_ kann. Der T&K-Fighter ist nun nicht mehr nur Kämpfer, sondern immerhin auch Skillmonkey.

WotC selber hat das Problem ja in der Endphase von 3.5 noch mit dem Tome of Battle behandelt. Da unken auch manche, dass v.a. der Warblade den Fighter komplett überflüssig macht. Aber wie man ElfenLieds kompakter Auflistung entnehmen kann, hat es dafür nicht erst den Warblade gebracht: der D&D-Fighter war schon vorher komplett überflüssig. Mit dem ToB hat man aber wenigstens die Chance, eine _Nahkampfklasse_ zu spielen, die im Nahkampf tatsächlich _besser_ ist (oder sein kann) als ein beliebiger Vollcaster.

Man kann wohl sagen, dass der Warblade den Fighter CAPed und der Crusader den Paladin. Aber das ist meines Erachtens so gewollt, weil diese beiden Coreklassen halt leider Gottes ziemlich lausig sind.

ElfenLied:

--- Zitat von: Benjamin am 16.03.2011 | 16:14 ---Mich würde hier der Stellenwert von Trollmanns und Ks Tomes interessieren. Ich lese da seit kurzem (lies: gestern) rein und weiß nicht, wo ich das einordnen kann. Sonst jemand?

--- Ende Zitat ---

Frank&K's Tomes balancen alles in etwa auf T1, also eher höheres Powerniveau.

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