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[Fantasy-Setting Brainstorm] Schlafende Götter

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Don Kamillo:
Ich dachte, die erwachten Götter sind schon richtig fies... die radieren halt die Schlacht aus, die über ihnen stattfindet, lassen 2 Vulkane los, trennen wie streitenden Parteien grob und legen sich dann wieder hin.. immerhin wollen Sie die Welt erhalten, und wenn das nur durch Dezimierung der einzelnen Parteien geht und dadurch zumindest Respekt & Furcht erschafft und man umsomehr auf die Barden vertraut, weil man nicht möchte, das die wieder wach werden?

Alchemisten & Apotheose klingt auch gut, geht definitv als Plot durch! Die Alchemisten sind ja die Hauptantagonisten.

Funktionalist:
Ah, dann habe ich das bisschen rummarodieren falsch verstanden. So gefallen mir die Götter auch gleich viel besser!

An welche Götterbilder willst Du sie denn anlehnen? Oder sollman versuchen eigene, neue Motivationsstrukturen für die Götter zu schaffen?
Also Welche opfer welche Wirkung auf das Gemüt des Gottes haben und was der Gott eigentlich will etc.

Holothuroid:
Ich würde einbauen, dass man mit träumenden Göttern Pakte schließen kann. Dass müsste nicht unbedint böseTM sein, aber so ein Gott ist eben ein unmenschliches Wesen.

Funktionalist:
Götter, die wach sind könnten ein bestimmtes Wesen suchen, weil es sie:
-verletzt hat
-besonders inbrünstig angefleht hat
-gedemütigt hat
-ohne Grund geweckt hat
-?

asri:
Ich stelle mir vor, dass ein erwachter Gott auch den Schlaf der anderen Götter ziemlich unruhig werden lässt. Dann droht quasi eine Kettenreaktion, und es hilft nicht viel, ein unsicheres Gebiet (Gott kurz vorm Erwachen) zu verlassen, weil es nirgendwo mehr sicher ist.

Welche Interaktionsmöglichkeiten mit erwachten Göttern stellst Du Dir vor (außer sein Leben bei der Begegnung zu verlieren)? Die vier Völker könnten da meinethalben machtlos sein, aber Barden und Alchemisten müssten mehr Potential haben. Singt man einem wachen Gott ein Schlaflied? Unwahrscheinlich. Ich würde eher sagen: Barden können mit einem erwachten Gott durch ihre Musik kommunizieren. Allerdings wird so ein Gott nicht viel mit sich reden lassen. Er zerstört, was ihn stört, hinterlässt tiefen Eindruck und geht dann weiterschlafen.

Alchemisten haben kein Interesse an Kommunikation, sondern wollen etwas von der Materie der Götter: Sie suchen ihre Schlafplätze und versuchen z.B. einem (noch) schlafenden Gott Blut abzunehmen. (Das macht ihn natürlich unruhig.) Sie müssten aber auch wache Götter angreifen können. Vielleicht hat irgendein Alchemistenbund den verrückten Plan, nicht nur ein bisschen Blut, sondern gleich den kompletten Körper eines Gottes einzusacken?

Ich fände es reizvoll, wenn die Götter keine titanischen Riesen sind, sondern nicht anders als Menschen/Elfen/Goblins/Zwerge aussehen - aber eben *viel* machtvoller: ein Gedanke reicht, um ganze Armeen einzufrieren oder zerplatzen zu lassen.

Weitere Ideen:

* Götter können zwar den Stoff der Welt beeinflussen, aber nicht Bewusstsein (Gedanken, Gefühle) manipulieren. Sie können also niemanden friedlich stimmen. Ihre Macht ist nicht subtil, sondern brachial, obwohl ihre Absichten gut und friedlich sind.
* Während der traumatischen Zerstörungswelle vor etwa 100 Jahren floss hier und da auch Götterblut auf den Boden. Mit den Pflanzen und Mineralien aus diesem Erdreich experimentieren die Alchemisten...
* Eine Gruppe von Barden, die "Schule der Offenbarung", ist zu der Überzeugung gelangt, dass die gegenwärtige, unvollkommene Schöpfung ausradiert werden muss, um Platz für eine neue, bessere Welt zu schaffen. Sie planen, alle Götter zu diesem Zweck aufzuwecken.
* Man sagt, es gibt einen Gott, der wach und unerkannt durch die Lande zieht. Einige nennen ihn den Schlafwandler oder den Schlaflosen, andere wollen ihn sogar gesehen haben. Die Barden halten das alles für ein Gerücht. Aber die Alchemisten interessieren sich für die Geschichte...

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