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Homefront

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Yerho:

--- Zitat von: Face of Freedom am 28.03.2011 | 15:24 ---Ganz einfach, da Knuddeloffensive meint, dass weil UT3 und ID3 derivat IW4 sich so ähnlich sind sich die spiele auch gleich spielen habe ich ein paar Beispiele aufgezählt, die aufzeigen, dass selbst im selben Engine sich Spielmechanik und Gameplay radikal unterscheiden können... ja sogar in Sachen Grafik.
--- Ende Zitat ---

Ich weiß, dass Spiele bei gleicher Engine grundverschieden sein können. Das Problem ist, dass das etliche Entwickler anscheinend nicht mehr wissen.

Klar gab es schon schlechte Spiele, als sich jedes Studio für jedes Spiel seine Engine selbst schreiben musste. Und sicher bergen fertige Engines nicht nur die Gefahr, dass Kreativität blockiert wird, sondern ermöglichen auch, dass sich die Spielentwickler auf das Spieldesign konzentrieren können. Um so schlimmer ist es aber, wenn sie gerade das nicht tun.

Gerade mit der Unreal Engine wurden ja immer wieder Sachen gemacht, von denen selbst die Engine-Entwickler nie geahnt hätten, dass sie möglich sind - weil die Spielentwickler die Möglichkeiten für neue Module massiv nutzten. Solche Erweiterungen sind nach und nach eingeflossen und haben die Engine zu einer nahezu vollständigen Entwicklungsumgebung gemacht, die für die meisten Vorhaben vorgefertigte Lösungen bietet. So weit, so gut. Es fehlen aber zunehmend die Leute, denen selbst diese Menge vorgefertigter Lösungen nicht genügt, um ihre Ideen umzusetzen. Weil es auf dem rasant gewachsenen Markt zu zu wenig Leute mit Ideen gibt.

Und dabei kommen Dinger wie Homefront oder inflationär viele CoD-Ableger heraus, die sich in Sachen Gameplay und Grafik (-stil) quasi nicht unterscheiden, die man früher als Addon verkauft hätte und die teilweise weniger Umfang als manche Fanmod aufweisen. Nun bin ich niemand, der zwingend Innovation erwartet; wenn mir eine Reihe (wie derzeit CoD) zu langweilig wird, mosere ich nicht herum, sondern kaufe einfach neue Titel nicht mehr, da ich weiß, dass einem Konzept irgendwann selbst beim besten Willen nichts mehr abzuringen ist (ohne dass Konzept komplett zu ändern). Aber wenn jemand trotz der Tatsache, dass er praktisch keinen Programmieraufwand mehr betreiben muss und sich vollkommen auf die kreativen Aspekte der Spielentwicklung konzentrieren könnte, nur uninspirierten, fehldesignten Dreck produziert, sehe ich immenses Rant-Potential. ;D

Phantagor:
Auch obwohl sich CoD 4 und 5 (die beiden modern warfare teile halt...) sich vom gameplay net unterscheiden, fand ich sie trotzdem cool zum spielen, weil einfach auch ne story geliefert wurde, die zwar pro amerikanisch, aber dennoch gut war mMn....aber Homefront is einfach riesen mist...

man kann durch keine tür durch, wenn nicht vorher mr obercool die tür mit nem tritt atomisiert hat (kein witz, das is genau der fall...die pulverisiert komplett...),

die beiden KI Kollegen, bzw alle KI Kollegen, stehen nur dumm rum, ballern auf irgendwas, während man selber dann die gegner tötet...

das ding dauert nicht mal 5 stunden, um es durch zu spielen und hat null wiederspielwert (das haben wenige shooter, aber viele)...

es gibt nicht wirklich die möglichkeit, was anderes zu machen. die taktik ist immer: augen zu und losballern...und hoffe, das man trifft und net getroffen wird, was wie in baldurs gate im hintergrund ausgewürfelt wird...zumindest fühlt es sich manchmal so an...

und die story is so beschissen, das ich mich wirklich frage, ob apocalypse now so verdammt gut war oder sie den kerl betrunken gemacht haben. während er ihr "drehbuch" für das game geschrieben hat...



dabei klang das game ja eigentlich echt interessant...anfangs....

MadMalik:
Joah, COD hat nunmal gigantische Verkaufszahlen, das fordert das nachmachen ja geradezu heraus. Aber lieber gut abgekupfert als schlecht selber gemacht... wobei das ja hier nichtmal der Fall zu sein scheint.  :-\

Sashael:

--- Zitat von: Face of Freedom am 28.03.2011 | 19:56 ---Joah, COD hat nunmal gigantische Verkaufszahlen,
--- Ende Zitat ---
Imho nicht verständlich. Besonders das letzte CoD Black Ops war spielerisch voll Banane. Der Multiplayer war auch nur dämlich. Selbst die "großen" Maps waren ein militärischer Alptraum aus unglaublich verwinkelten Gängen, die man nicht mal mit einem ganze Zug hätte einigermaßen sichern können. In Realität hätte eine Armee jede Map einfach solange zugebombt, bis nichts mehr steht und dann (eventuell) mal Infanterie reingeschickt.
Von der Bevorzugung von Vielspielern red ich erst gar nicht. Bei sowas krieg ich Ausschlag.  ::)

MadMalik:
Mir hat BlackOps laune gemacht, im MP sogar ein Stück mehr als MW2, allerdings erwarte ich auch keinen Milsim Shooter, dafür hab ich Operation Flashpoint, Arma und Arma II.CoD ist schon lange quakestyle Run&Gun Gameplay mit modernem Overlay und absolut übertriebenen Killstreak Bonuswaffen.

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