Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Antariuk:
Definitiv zum Pathfinder-Monster greifen, wenn möglich.
Es gibt zum einen wirklich sehr viele im d20PFSRD so dass man eigentlich nie in der Verlegenheit kommt nicht wenigstens was ähnliches zum gesuchten Monster zu finden, und zum anderen vermeidet man das Problem dass Fähigkeiten inkompatibel sind oder anders funktionieren als man dachte. Der offizielle Conversion Guide von Paizo ist kostenlos erhältlich, beinhaltet aber auch keine neuen Erkenntnisse außer eine Anleitung wie man am besten umwandelt. Universelle Schnell-Regeln gibt es nicht wirklich, zumindest keine allgemein gültigen, dafür sind die Kreaturen sowohl untereinander im Typ als auch zwischen den Systemvarianten zu unterschiedlich.
Abgesehen von den Save-or-Dies die Feuersänger anspricht gibt es auch Fälle wo einfach das ganze Monster irgendwie anders ist, wie z.B. die Aranea (hier 3.5, hier Pathfinder). Auf den ersten Blick ziemlich ähnlich, erkennt man dann dass die 3.5er Aranea zwar deutlich stärkeres Gift hat, die Pathfinder Aranea dafür mehr hp, bessere Angriffe, bessere Skills und Level-2 Zauber inkl. Invisibility. Bei "gleichem" CR. Und solche Fälle gibt es immer wieder.
--- Zitat von: afbeer am 21.08.2015 | 15:34 ---Die 3.5 Pathfinder Society Scenarien werden offiziell nur mit Ergänzungen des CMD und CMB für Charaktere in der Pathfinder Society Kampagne gespielt.
--- Ende Zitat ---
Naja, solange man inoffiziell spielt würde ich mir das Herumgerechne von CMB und CMD echt sparen wenn möglich, als SL hat man in Pathfinder i.d.R. genug zu tun, warum sich da herumquälen wenn es mehr als 5 Bestiaries kostenlos im PRD gibt?
Mentor:
--- Zitat von: Antariuk am 21.08.2015 | 15:38 ---Naja, solange man inoffiziell spielt würde ich mir das Herumgerechne von CMB und CMD echt sparen wenn möglich, als SL hat man in Pathfinder i.d.R. genug zu tun, warum sich da herumquälen wenn es mehr als 5 Bestiaries kostenlos im PRD gibt?
--- Ende Zitat ---
Mir ist an Aufwandminimierung in der Vorbereitung gelegen. CMB/CMD kann ich on the fly direkt am Spieltisch mit dem MM-Statblock ausrechnen, ist also null Vorbereitung. Monster suchen muss ich vorher (da ich nicht mit Online-Quellen am Tisch spiele), ist also mehr als null Vorbereitung und damit schlechter :) Kuschel-DM, bei dem kein SC stirbt, bin ich auch nicht, also ist potentielle zusätzliche Gefahr schon ok, solange sie im Rahmen bleibt.
Antariuk:
An sich geht es ja auch mit der On-The-Fly Konvertierung, aber ich selber befürchte irgendwann dann Sachen wie z.B. Grab (+4 auf CMB für Grapple) zu vergessen. Auch kein Beinbruch, aber vermeidbar. Ich habe mir die Mühe mit dem Herumrechnen auch schon für das eine oder andere Monster in meinem Hexcrawl gemacht, da einige der späteren 3.5er Bände durchaus coole Monster hatten die ich so wissentlich noch nicht in Pathfinder gesehen hätte. Insgesamt bin ich da aber mittlerweile - auch durch Eigenkonditionierung - faul geworden und nutze manchmal Statistiken von irgendwelchen Monster mit einem simplen Paintjob weils eh keiner rausbekommt :D
Guennarr:
--- Zitat von: CAA am 11.06.2015 | 09:17 ---Gibt es eigentlich zu einem der zahlreichen virtuellen Spieltischen ein passables deutschsprachiges Ruleset?
--- Ende Zitat ---
Kurze Antwort: Nein.
Lange Antwort:
1) Die meistne Software-Lösungen - angefangen bei Charakter-Generatoren im d20-Umfeld sind rein englischsprachig und sehen nicht mal theoretisch das Ergänzen einer zweiten Regelsprache vor.
2) Für Firmen ist das Thema wohl kaum lohnend (gleicher Aufwand wie auf englisch, aber deutlich kleinerer Kundenkreis) und Freiwillige konzentrieren sich zumeist auf gänzlich andere Projekte... vgl. Fanprojektbereich im Ulisses-Pathfinder-Forum.
Antariuk:
News aus der Welt der Computerspiele: Pathfinder Online ist so gut wie tot. Paizo hat bis auf 3 (!) Leute alle Mann von GoblinWorks gefeuert und sucht jetzt neue Investoren. Ryan Dancey, "der Steve Jobs des MMO Marketing", ist angeblich zwei Wochen vorher aus anderen Gründen aus der Nummer ausgestiegen.
Schade für alle Leute die PFO toll fanden (finden), aber dass die Sache erfolgreich ausgeht war von Anfang an so extrem unwahrscheinlich.
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