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[Verlorene_Laender] - Vorstellung
Ein:
--- Zitat von: Schwerthase am 4.04.2011 | 19:44 ---das kann man auch freundlicher - und weniger "niedermachend" - formulieren. nicht jeder hier hat 50 jahre rpg auf dem buckel und 1000 rpgs durchgezockt.
--- Ende Zitat ---
Meistens schreien hier die am Lautesten, die die wenigste Systemerfahrung haben. Von daher einfach ignorieren. Perlen, Säue.
@Mantikor
Ich habe bisher nur die Einleitung gelesen (den Rest werde ich später begutachten). Fantasywelt mit einem großen Krieg und Landstrichen, die in andere Welten versetzt wurden. Sofern man letztere leicht bereisen kann, klingt das durchaus spaßig. Kann mir da tolle Geschichten vorstellen, um Helden die VIPs retten oder gar versuchen ganze Landstriche zurückzubringen.
(Da ich noch nicht weitergelesen habe:)
Wie muss ich mir das vorstellen, wenn so ein Landstrich weg ist? Ist da ein großes Loch oder rückt die restliche Welt zusammen oder ganz was anderes?
Benjamin:
--- Zitat von: Der Fuchs am 4.04.2011 | 22:06 ---KEINE ZUFALLSBASIERTE CHARAKTERGENERIERUNG! KEINE ZUFALLSBASIERTE CHARAKTERGENERIERUNG! KEINE ZUFALLSBASIERTE CHARAKTERGENERIERUNG!
--- Ende Zitat ---
Bullshit. Bullshit. Bullshit.
Wie lange wird das System denn schon eingesetzt? Und wurdenb die Regelsysteme auf Extremwerte abgeklopft?
Ein:
So, bin wieder da und habe es quergelesen.
Rassen/Völker
Viele unterschiedliche Rassen, sehr schön, dass sich Mühe gemacht wurde unterschiedliche Kulturen auch bei den nicht-menschlichen Völkern zu erdenken.
Eigenschaften
Ich finde weder die Anzahl zu hoch, noch hat das Zufallselement eine zu große Rolle. Eigenschaften haben soweit ich das gerade abschätzen kann eh einen relativ geringen Einfluss auf das Spiel.
Talent-Grundwerte
Mir erschließt sich nicht, warum es verschieden wertige Erhöhungen gibt, diese aber eh mehr oder weniger frei verteilt werden dürfen.
Steigerung
Etwas komplex, aber ich hab schon schlimmeres gesehen.
Talente
An DSA-angelehnt mit einigen Erweiterungen. Es gibt Meta-Talente. Klar, warum nicht.
Proben
Ich würde die Eigenschafts- und Talentwerte durch Zehn teilen, damit man nicht immer erläutern muss, dass nur die Zehnerstelle verwendet wird. In den Beispielen (z.B. S. 81) machst du das ja selbst so, ich würde das grundsätzlich für die Werte übernehmen. Exotisch finde ich den Würfelmechanismus aber überhaupt nicht, ich glaube da harperts bei einigen hier an der Lesekompetenz.
Kampfwerte
Deren Ermittlung finde ich aber wirklich nicht schön. Ist zwar nur eine einmalige Sache, aber erscheint mir unnötig kompliziert. Vor allem wird für die Zauber dann ein Durchschnittswert ermittelt.
Kampfsystem
Ich finde den Begriff Kampfrunde unglücklich. Ich würde Kampfrunde in Aktionen/Aktionspunkte umbenennen.
Kampfpunkte und Kampfrunden als Zähler für Aktionen finde ich etwas unnötig.
Gegen was würfle ich eigentlich Angriffe? (Ah, steht bei Parade -- unglücklich)
Der Rest vom Kampfsystem ist mir zu klein-klein mit zu vielen Sonderfällen, aber das ist Geschmackssache.
Pfade
Wirken etwas aufgepfropft. Ich nehme an, dass diese später hinzugefügt wurden. Aber grundsätzlich kann man daran nichts aussetzen.
Resümee
Ich denke, dass Verlorene Länder durchaus Potential hat, allerdings sollten die Regeln und vor allem auch die Darstellung noch einmal gründlich überarbeitet werden.
Momentan liest es sich wie ein Rollenspiel, das sich aus einer Hausregelsammlung zu DSA4 entwickelt hat (was vermutlich auch der Fall ist). Die Regeln sollten gestrafft und vereinheitlicht werden und vor allem klarer dargelegt werden. Dem Regelwerk fehlt der innere Aufbau, der rote Faden, der dem Leser hilft sich darin klar zu finden.
Ich würde empfehlen das Regelwerk noch einmal komplett auseinander zu nehmen und systematisch neu aufzubauen, vom Allgemeinen zum Speziellen, vom Groben zu den Details.
Sid:
Hi
Ich finde es immer großartig wenn sich Menschen einer Sache widmen und kenne auch das Gefühl nur allzu gut: "Das Baby herzeigen zu wollen".
Ich befürchte dein Baby ist noch nicht ganz reif.
Das es das wird, ist vielleicht auch ein Grund warum du dein Werk zugänglich machst.
In der Ankündigung liest es sich allerdings wie ein fertiges Produkt und das ist vermutlich auch einer der Gründe für ein paar harsche Worte.
Hättest du geschrieben, ich bräuchte bitte einmal Betha-Leser für ein neues System oder ähnliches, wären die Kommentare sicher anders ausgefallen. (Das ist keine Entschuldigung für Flame)
Bitte definitiv mindestens einen Menschen der Dich mag darum deinen Text auf Fehler zu überprüfen.
200 Seiten ist ne Menge Holz, vielleicht kannst du sie aufteilen, 50 Seiten auf vier Freunde?
Einiges erinnert an DSA, der Meisterbegriff, manches an den Mechanismen und auch die Welt an sich. Wäre es nur eine Sache, wäre es wahrscheinlich wenigen aufgefallen. :)
Was du brauchst sind Alleinstellungsmerkmale, besonders in deiner Welt. Ich glaube du möchtest in einer Welt spielen die DSA, dem Tolkinuniversum ähnlich ist. Das ist vollkommen ok und viele Spielen gern in solch einer Welt. Die Herausforderung für dich ist einen Clue zu erfinden, warum die Spieler deine Welt ausgefeilten Universen a la DSA vorzuziehen ist.
Frag dich selbst:
Was magst du an deiner Welt sehr gern und behalte es.
Was findest du an DSA doof und mach es anders.
Schau auch über den Tellerand. Was findest du an Starwars oder an Harry Potter gut und frage möglichst viele Leute was sie mögen und was sie nervt.
Vörschläge:
Landstriche die in andere Welten versetzt werden klingt interessant. Daraus könnte man eine Mechanik entwickeln. Wie wäre es mit regelmäßigen und unregelmäßigen Verschiebungen und Versetzungen.
Daraus lässt sich wunderbar Stoff für Konflikte stricken.
-Simple Rohstoffstreitigkeiten über verschobene Gebiete
-Die ständigen Gebietsverschiebungen machen politische und wirtschaftliche Überlegungen ständig neu von Nöten. Bündnisse und Handelsabkommen haben nur wenig bestand.
-Die uralte Bedrohung von der man weiß, dass sie bald wieder in die Reiche der Menschen fadet.
Du scheinst ein Freund des Zufallssystems zu sein.
Wie wäre es wenn du die Landstriche, ihre Verteilung und Verschiebungen per Zufall bestimmen lässt, bzw. definitiv einen Baukasten dafür anbietest.
Wenn du schon dem Zufall das Ruder überlässt dann auch richtig. ;)
Eine Welt die sich den ständig ändernden Gegebenheiten anzupassen versucht ist definitiv ein Alleinstellungsmerkmal.
LG
Sid
Waldviech:
--- Zitat ---Schau auch über den Tellerand.
--- Ende Zitat ---
Sehr sehr wichtiger Punkt ! Gerade bei der Sache mit den Anderswelten. Gerade, wenn du eh schon mit anderen Welten operierst und die Kernwelt "klassische Fantasy" ist, wäre es ziemlich wichtig, dass eben nicht alle Welten nach dem "Elfen-Zwerge-Orks-Prinzip" funktionieren, sondern tatsächlich auch nach anderen Welten aussehen. Dabei müsstest du nicht einmal das Genre wechseln, denn Fantasy allein kann schon wesentlich mehr hergeben, als das ewig gleiche pseudo-tolkiensche Grundmuster.
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