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Thor

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Chief Sgt. Bradley:
Ah okay. Danke für die Erklärung :)

Ranor:

--- Zitat von: alexandro am  5.07.2011 | 22:20 ---Der Comic-Loki ist ein gefährlicher Manipulator, der (mindestens) drei Züge voraus denkt. Der Film-Loki ist ein Kender auf Koks.

--- Ende Zitat ---

--- Zitat ---Im Vergleich zu denen wirkt jemand mit ADS hochkonzentriert.
--- Ende Zitat ---
Und wieder einmal haben wir einen völlig unterschiedlichen Film gesehen. Loki im Film war doch kalt und berechnend. Wo hast du denn da einen ständig völlig überdreht rumspringenden Charakter gesehen (anders lässt sich deine Beschreibung ja nicht interpretieren)?

alexandro:
Kalt und berechnend?

Erst lässt er die Frostriesen nach Asgard
... dann kämpft er gegen die Frostriesen
... dann tickt er aus, weil Odin ihn belogen hat (als ob er sowas wie Moral hätte)
... dann erscheint er Thor, obwohl es dafür keinen Grund gibt (und es auch keine weiteren Auswirkungen hat)
... dann verbündet er sich mit den Frostriesen
... dann schickt er den Warriors Three den Destroyer hinterher
... dann hintergeht er die Frostriesen (hätten diese mehr als 2 g Verstand, hätten sie das kommen sehen müssen, da er bisher noch JEDEN mit denen er zu tun hatte hintergangen hat - Chaotisch Blöd nennt man das wohl)
...und versucht in Asgard als Held darzustehen (nachdem er die Kühlbox unbewacht gelassen hat und den Destroyer gegen ein paar Asen geschickt hat - eher unwahrscheinlich, dass er damit durchgekommen wäre)
... versucht Massenmord zu begehen, um einen distanzierten Vater (der ohnehin alles was Loki tut kritisch beäugt) zu beeindrucken
... lässt sich nicht von Thor retten (wenn ihm irgendwann mal seine Fähigkeit die Fakten zu verdrehen geholfen hätte, dann in der folgenden Anhörung durch Odin), sondern versucht lieber sein Glück beim Sturz in den Weltenbaum (wo er sonstwo landen könnte - Hel, Jotunnheim... kein Ort wo er sich blicken lassen sollte)

Das war alles zu beliebig und das meisste war auch nicht gerade förderlich für seinen "Plan".

der.hobbit:
In meinen Augen machen diese Punkte schon Sinn:
* er kämpft gegen die Frostriesen, weil es zu auffällig wäre, Thor nicht zu begleiten. Er weiß aber genau, dass Thor für diesen Affront richtig Ärger kriegen wird.
* er tickt aus, weil er seinen Vater liebt, und sich von diesem nicht geliebt fühlt (und nun in diesem Glauben bestätigt)
* er erscheint Thor, und setzt diesem den Floh ins Ohr, dass dieser am Tod seines Vater Schuld sei und nimmt ihm damit jegliches Selbstbewusstsein, wieder nach Asgard zu kommen
* er verbündet sich nie mit den Frostriesen, er verarscht sie von Anfang an.
* er schickt den Warriors den Destroyer hinterher, weil er richtig vermutet, dass diese Thor über seine Lügen aufklären
* hintergehen der Frostriesen zählt wie gesagt zum Konzept, und diese sind auch nicht dämlich, immerhin haben sie kaum Vergleichswerte bzgl. Loki und dieser hat ihnen schon ziemlich geholfen, ihnen immerhin den Eis-juwel-thing'a'magic in Reichweite gebracht
* Er will nicht in Asgard als Held dastehen, er will seinem Vater beweisen, dass er ein toller Hecht ist, indem er ihm das Leben rettet.
* Der Massenmord ist die Übersteigerung seines konsistenten Strebens, nachdem der Rettungsversuch nicht gereicht hat
* Das Fallenlassen ist die Erkenntnis, dass er niemals die Anerkennung bekommen wird, die er sucht, und insbesondere will er sich nicht von dem retten lassen, der diese Anerkennung erworben hat.

Sorry, aber ich glaube, wir haben nicht den gleichen Film gesehen.

alexandro:
Das sind Rechtfertigungen für Einzelhandlungen, kein konsistenter Plan. Ist ein häufiges Problem in Filmen (für Watchmen wurde der Plan von Ozymandias ja schon mit Verdummungsstrahlen beschossen, damit Zack Snyder ihn auch versteht :gasmaskerly: ).

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