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Political Correctness beim Setting entwickeln
Nocturama:
Ich würde mir da auch nicht zu viele Gedanken drüber machen. Einzig von einer Cthuloiden Ausrichtung, nach der auch alle Verehrer von Jesus automatisch fiese Kultisten und böse sind, würde ich absehen.
Ich selbst finde die Idee eigentlich ganz cool. Gott als böse/inkompetent gab's ja schon mehrmals, aber von Jesus haben (vielleicht mit den gleichen Bedenken wie du) die meisten dann doch die Finger gelassen. Und Quellen? Na ja, meine Güte, es ist ein Fantasysetting. Stimmt halt bei Felis die Bibel nicht, wen stört's.
Wobei ich die Ausrichtung "böser 'Gründer', gute Kirche" schöner finde. Die böse Riesenkirche gibt's in den verschiedensten Settings nun oft genug. Warum sollte die Kirche nicht eine ganz andere Entwicklung eingeschlagen haben, als zu Anfangs beabsichtigt?
Tequila:
--- Zitat von: Nocturama am 29.04.2011 | 08:10 ---Wobei ich die Ausrichtung "böser 'Gründer', gute Kirche" schöner finde. Die böse Riesenkirche gibt's in den verschiedensten Settings nun oft genug. Warum sollte die Kirche nicht eine ganz andere Entwicklung eingeschlagen haben, als zu Anfangs beabsichtigt?
--- Ende Zitat ---
ALso quasi den Gegensatz zum Status quo?
Orkpack:
Ich seh da kein Moralisches Problem. Eher das es ein wenig unintressant werden könnte wenns ofensichtlich wird.
Wenn du es aber gut versteckst mekt es eh keine und es dürfte ....find ich....sehr interessant werden ;-)
Ich mein du wärst ja auch nicht der erste. Narnia zum Beispiel ist auch sehr von jesus Inspiriert, Bspw die auferstehung Aslans.
LöwenHerz:
Mach doch, was Du willst. Pyro hat es schon richtig gesagt:
Du bist ein freier Mensch, mit freien Gedanken :)
Solange Du nicht Dummes, Verletzendes oder Beleidigendes veröffentlichst, sollte alles doch kein Problem sein. Kläre es vor Allem mit Deinen Mitspielern ab, wo deren Grenzen sind.
Aber Gegenfrage: warum muss es Jesus sein? Warum entwickelst Du nicht eine parallel verlaufende Geschichte, welche sich gegen Jesus durchgesetzt hat? Nach dem Motto "dunkler Bruder"...
Wobei die Idee, dass Jesus von Luzifer in seiner weiblichen Form verführt wurde und dann sein Sohn... >;D
korknadel:
--- Zitat von: Pyromancer am 28.04.2011 | 22:25 ---"Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist nützlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von nichts beherrschen lassen." (1. Kor 6, 12)
--- Ende Zitat ---
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)nkackerei[/s]rbrief]
"Ich ermahne euch aber, liebe Brüder, durch den Namen unsers HERRN Jesu Christi, daß ihr allzumal einerlei Rede führt und lasset nicht Spaltungen unter euch sein, sondern haltet fest aneinander in einem Sinne und in einerlei Meinung." (1. Kor 1, 10)
Soviel zu Individualismus :D.
Dann sollte man doch vielleicht auch noch lesen, wie der gute Paulus den 12. Vers im 6. Kapitel, der da so freiheitlich klingt, verstanden wissen will:
"Ich habe alles Macht; es frommt aber nicht alles. Ich habe alles Macht; es soll mich aber nichts gefangen nehmen [=Luther-Übersetzung]. 13 Die Speise dem Bauche und der Bauch der Speise; aber Gott wird diesen und jene zunichte machen. Der Leib aber nicht der Hurerei, sondern dem HERRN, und der HERR dem Leibe. 14 Gott aber hat den HERRN auferweckt und wird uns auch auferwecken durch seine Kraft.
15 Wisset ihr nicht, daß eure Leiber Christi Glieder sind? Sollte ich nun die Glieder Christi nehmen und Hurenglieder daraus machen? Das sei ferne! 16 Oder wisset ihr nicht, daß, wer an der Hure hangt, der ist ein Leib mit ihr? Denn "es werden", spricht er, "die zwei ein Fleisch sein." 17 Wer aber dem HERRN anhangt, der ist ein Geist mit ihm. 18 Fliehet der Hurerei! Alle Sünden, die der Mensch tut, sind außer seinem Leibe; wer aber hurt, der sündigt an seinem eigenen Leibe. 19 Oder wisset ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, welchen ihr habt von Gott, und seid nicht euer selbst. 20 Denn ihr seid teuer erkauft; darum so preist Gott an eurem Leibe und in eurem Geiste, welche sind Gottes" (1. Kor 6, 12-20)
Überhaupt ist gerade der 1. Korintherbrief derjenige, wo man sich fragt, wo es mit der Freiheit geblieben ist, denn er ist voll von Mahnungen, Anweisungen und sogar impliziten Drohungen.
Sehr hübsch finde ich in diesem Zusammenhang:
"Es geht eine gemeine Rede, daß Hurerei unter euch ist, und eine solche Hurerei, davon auch die Heiden nicht zu sagen wissen: daß einer seines Vaters Weib habe. 2 Und ihr seid aufgeblasen und habt nicht vielmehr Leid getragen, auf daß, der das Werk getan hat, von euch getan würde? 3 Ich zwar, der ich mit dem Leibe nicht da bin, doch mit dem Geist gegenwärtig, habe schon, als sei ich gegenwärtig, beschlossen über den, der solches getan hat: 4 in dem Namen unsers HERRN Jesu Christi, in eurer Versammlung mit meinem Geist und mit der Kraft unsers HERRN Jesu Christi, 5 ihn zu übergeben dem Satan zum Verderben des Fleisches, auf daß der Geist selig werde am Tage des HERRN Jesu.
6 Euer Ruhm ist nicht fein. Wisset ihr nicht, daß ein wenig Sauerteig den ganzen Teig versäuert? 7 Darum feget den alten Sauerteig aus, auf daß ihr ein neuer Teig seid, gleichwie ihr ungesäuert seid. Denn wir haben auch ein Osterlamm, das ist Christus, für uns geopfert. 8 Darum lasset uns Ostern halten nicht im alten Sauerteig, auch nicht im Sauerteig der Bosheit und Schalkheit, sondern im Süßteig der Lauterkeit und der Wahrheit.
9 Ich habe euch geschrieben in dem Briefe, daß ihr nichts sollt zu schaffen haben mit den Hurern. 10 Das meine ich gar nicht von den Hurern in dieser Welt oder von den Geizigen oder von den Räubern oder von den Abgöttischen; sonst müßtet ihr die Welt räumen. 11 Nun aber habe ich euch geschrieben, ihr sollt nichts mit ihnen zu schaffen haben, so jemand sich läßt einen Bruder nennen, und ist ein Hurer oder ein Geiziger oder ein Abgöttischer oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit dem sollt ihr auch nicht essen. 12 Denn was gehen mich die draußen an, daß ich sie sollte richten? Richtet ihr nicht, die drinnen sind? 13 Gott aber wird, die draußen sind, richten. Tut von euch selbst hinaus, wer da böse ist." (1. Kor 5, 1-13)
@Topic:
Ich halte das für unbedenklich. Und sollte sich doch jemand verletzt fühlen, dann findet er vielleicht beim individualistisch-freiheitlichen Paulus Trost:
"Denn unsre Trübsal, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit ." (2. Kor 4, 17)
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