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Hitman Absolution (a.k.a. Hitman 5)
YY:
--- Zitat von: Ranor am 29.05.2011 | 13:46 ---Bezüglich der Grafik? Sicherlich. Aber was das grundsätzliche Spieldesign und -konzept angeht ist die Hitman-Reihe doch bis heute einzigartig.
--- Ende Zitat ---
Ach, die Grafik war ab Teil 2 in Ordnung, da wird man auch heute nicht blind von.
Aber wenn ich mir überlege, wie ich so ein Spiel heute aufziehen würde, fehlt mir so vieles...
Die Missionen sind ja oft ziemliche Puzzles und man hat zwar mehrere Wege, aber i.d.R. muss man sich ziemlich an einen klaren und recht engen Ablauf halten, damit alles klappt.
Da würde ich mir wünschen, dass das Ganze "sandboxiger" wird; dass die Zielpersonen einen glaubwürdigen Tagesablauf haben und nicht nur im Keller hocken o.Ä..
Das würde z.B. heißen,
dass man sich viel mehr Zeit lassen kann mit Observation und der Auswahl des Vorgehens (und dass umgekehrt richtiger Personenschutz das Ganze auch viel schwerer macht),
dass das Missionsgebiet deutlich größer sein müsste (ginge von der Engine wohl eher in Richtung GTA4) und es nach einer Entdeckung ziemlich viel "Nachspielzeit" geben könnte, bevor die Mission tatsächlich gescheitert ist,
dass die Umgebung freier bearbeitet und genutzt werden kann; also hauptsächlich freiere Bewegung und freiere Zerstörung.
Das waren ja bislang eher gesetzte Hotspots.
dass die NSCs einzeln berechnet werden, d.h. jeder hat seinen eigenen Blickwinkel und Sachstand (!) und kann so z.B. etwas gar nicht mitkriegen oder von den Ereignissen überrollt/verwirrt werden und Fehlentscheidungen treffen. Umgekehrt könnten sich aber auch welche persönlich kennen, dann zieht die Verkleidung nicht usw. usf..
--- Zitat von: Ranor am 29.05.2011 | 13:46 ---Die Gegner-KI ist ja in kaum einem Spiel wirklich gut.
--- Ende Zitat ---
Das ist aber keine Ausrede.
Von mir kam beim Thema RTS ab und zu halb im Scherz die Aussage, dass die Entwickler von C&C Generals eigentlich ausgepeitscht gehört hätten.
So einen Mist darf man nach Z eigentlich nicht mehr abliefern...
Für jedes Genre gibts Beispiele mit guter oder zumindest brauchbarer KI; und trotzdem kriegt man mit schöner Regelmäßigkeit totalen Schrott vorgesetzt.
Bluerps:
Ich fand den allerersten Hitman damals echt klasse, aber aus irgendeinem Grund hat beim zweiten Teil das Prinzip schon nicht mehr angeschlagen, bei mir. Ich weiß nicht mehr genau, was das Problem war, aber ich nehme an, die fehlende Speichermöglichkeit in Kombination mit der rigiden Missionsstruktur hatte damit zu tun. Wobei ich letztere gar nichtmal so schlimm finde, aber nur wenn ich den Anfang der Mission nicht immer wieder wiederholen muss, weil ich in der Mitte nicht weiterkomme. Ich kann mich erinnern, im ersten Teil viel zu oft durch den immer gleichen Dschungel gerannt zu sein, und an einem nächtlichen Hafen viel zu oft dieselben Wachen auf Lagerhallen umgelegt zu haben...
--- Zitat von: YY am 29.05.2011 | 18:49 ---Die Missionen sind ja oft ziemliche Puzzles und man hat zwar mehrere Wege, aber i.d.R. muss man sich ziemlich an einen klaren und recht engen Ablauf halten, damit alles klappt.
--- Ende Zitat ---
Man konnte sich auch einfach durchballern. In der Mission mit dem China-Restaurant bin ich z.B. einfach in das Haus am Ende geschlichen, hab eine der Wachen abgemurkst, mir deren AK-47 geschnappt und hab dann schlichtweg alle dort umgelegt. Das man auch die Suppe von dem Typen vergiften kann, um den Bodyguard auszuschalten, hab ich erst durch einen Walkthrough erfahren. :D
Noch besser war die Mission am Hafen. Da soll man eigentlich eine Autobombe aus einem Lagerhaus holen, mit der man dann das Auto des Ziels verminen kann. Aber stattdessen kann man sich auch einfach dort daneben stellen, eine der Wachen in der Nähe des Ziels erschießen, damit dort alle aufgeschrekt werden, und warten bis der Typ angerannt kommt. Das war insbesondere auch einfacher, als sich bis zu dieser blöden Autobombe vorzuarbeiten...
Bluerps
Ranor:
Zum Durchballern: Es gehört ja zum Konzept, dass man alles auch mit roher Gewalt lösen kann.
Bei Blood Money (dem vierten Teil) waren die Missionen imo ziemlich offen und man hatte sehr viele Möglichkeiten zum Ziel zu gelangen. Und den Vergleich mit Splinter Cell empfinde ich eher als unpassend, da das Leveld- und Spieldesign der Spiele schon arg unterschiedlich ist. Thief (da kommt ja auch ein neuer Teil) hingegen hat tatsächlich einige Gemeinsamkeiten mit der Hitman-Reihe, wobei sich Hitman einfach doch imo ganz anders spielt und "anfühlt".
MadMalik:
Sie sollten allerdings das Belohnungskonzept überdenken.. War's bei Bloodmoney (sorry, lang ney mehr gezockt), aber irgendwo hat man wundervolle Mordgeräte dafür bekommen wenn man möglichst effizient und leise gearbeitet hat.. nur haben die einem nix gebracht wenn man weiterhin leise und effizient arbeiten wollte... wie wär's mit leise und effizient belohnung für's leise und effizient arbeiten.. und die goßen KAWUMM-BUMM-BUMMs gibt's dann wenn ich eine Mission auch so löse :P
So oder so, ich würde es wohl doch releasenah kaufen wenn's nicht schlechter ist als die Vorgänger. Und gerade Splinter Cell: Conviction spielt sich sehr Hitmanish.
Ranor:
--- Zitat von: Face of Freedom am 30.05.2011 | 13:42 ---Sie sollten allerdings das Belohnungskonzept überdenken.. War's bei Bloodmoney (sorry, lang ney mehr gezockt), aber irgendwo hat man wundervolle Mordgeräte dafür bekommen wenn man möglichst effizient und leise gearbeitet hat.. nur haben die einem nix gebracht wenn man weiterhin leise und effizient arbeiten wollte... wie wär's mit leise und effizient belohnung für's leise und effizient arbeiten.. und die goßen KAWUMM-BUMM-BUMMs gibt's dann wenn ich eine Mission auch so löse :P
--- Ende Zitat ---
Das stimmt so nicht ganz. Die coolen Varianten bei Blood Money (Kronleuchter absprengen, Grill manipulieren, etc.) waren zwar auch laut, haben in der Endbewertung aber wie Unfälle gezählt.
--- Zitat ---Und gerade Splinter Cell: Conviction spielt sich sehr Hitmanish.
--- Ende Zitat ---
Bitte? Conviction spielt sich wie ein normaler Third Person-Shooter mit dezenten Stealtheinlagen, bei dem im Spieldesign ein gewaltloses Vorgehen eigentlich nicht vorgesehen ist (Stichwort: Mark & Execute - das Feature, was von den Entwicklern am meisten hervorgehoben wurde).
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