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[nWoD] Einstieg in nWoD - Anfängerfragen zum Hintergrund und Konzept

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Nin:
Ich bin mir nicht so sicher, ob wir über "Balacing" (an einer anderen Stelle) diskutieren sollten ... oder ob das aufgrund der unterschiedlichen Spielweise vergebens ist?

Oberkampf:
Soweit ich dass von der Theorie (Lektüre der Regelwerke) her beurteilen kann, funktionieren die Regeln zwar so, dass du übernatürliche Kreaturen verschiedener Fraktionen mit den Regelmechanismen erfassen kannst (eine deutliche Verbesserung zur oWoD), aber ein Balancing ist nicht gegeben. Wenn das dir und deiner Gruppe wichtig ist, hast du da wohl Pech gehabt.  

Die gute Nachricht ist aber: jede einzelne Fraktion (die ich bisher gelesen habe: VtR, WtF, CtL) in der nWoD hat einen eigenen, z.T. wirklich coolen Hintergrund (richtig gruselig imho bei CtL), der Anregungen für eine Menge vielseitiger Abenteuer hergibt. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen, dass die Beschränkung auf eine Fraktion nicht genügend Differenzierungsmöglichkeiten für die Charaktere bieten könnte.

Sephiron:
Pseudohistorische Kampagnen lassen sich leicht bauen:

Wenns nicht 100%ig authentisch sein muss, findet man mMn genug Infos über die Epoche und Gegend bei Wikipedia: Einfach nacheinander die Artikel zu "Mittelalter", zum Jahrzehnt und zur gewünschten Stadt lesen. Das Ganze ein bisschen düster, gemein und paranoid einfärben und fertig.

Ansonsten wären Geschichtsbücher und Fachliteratur natürlich die bessere Wahl.

Eine mittelalterliche Karte der Stadt lässt sich idR mit Google finden & kann ebenfalls gute Inspirationen liefern.

Dark Ages-Kram lohnt sich da deutlich weniger und wäre für meinen Geschmack sowieso viel zu albern, um sich daran zu orientieren.

Humpty Dumpty:
Da schließe ich mich Sephiron an. In der Geschichte der jeweiligen Orte finden sich üblicher Weise bereits so viele coole Hooks, die man für die Ausgestaltung der WoD urbar machen kann: das reicht oft schon. Sonst einfach mal eine Stadt weiter nachlesen und die Klamotten von dort in historisch dreist unkorrekter Form übernehmen.

Herr der Nacht:

--- Zitat von: Nin am  3.06.2011 | 01:30 ---Ich bin mir nicht so sicher, ob wir über "Balacing" (an einer anderen Stelle) diskutieren sollten ... oder ob das aufgrund der unterschiedlichen Spielweise vergebens ist?

--- Ende Zitat ---

Ja, vermutlich passt das nicht in den Thread in aller Ausführlichkeit. Aber für einen Neueinsteiger ist es doch potentiell erwähnenswert, wenn möglicherweise in einer gemischten Gruppe ein Magier bald ALLE Aufgaben im Abenteuer an sich reißt und dies durchs Regelwerk auch noch legitimiert wird. Balancing mißt sich ja nicht nur an irgendwelchen Kampfwerten sondern einfach darin, welche Fähigkeiten für welche Kosten in einem Regelwerk zur Verfügung gestellt werden.

Und deshalb ist es mMn fatal, einer noch nicht ins Regelsystem der WoD eingespielte Truppe zu sagen, sie hätten mit den WoD-Büchern keine Balancing-Probleme bzw dies sei Sache des Spielstils. Dass ist es nämlich nicht. Egal welchen Spielstil man pflegt, ob Storytelling oder Crunch, verteilte Screentime und coole Momenten für JEDEN Mitspieler sind bei allen wichtig für den Spielspaß.

Daher noch mal mein Tipp an den Threadersteller: Nimm das Grundregelwerk und baue dir den Rest durch Wiki+Fantasie, anstatt dich knietief durch dicke Hintergrundbände der alten WoD zu kämpfen oder Hintergründe der neuen WoD-Subsettings zu pauken.

Wir haben über ein Jahr so gespielt und IMMER genügend Inspiration durch Filme, Bücher oder Zeitungsartikel gewonnen. Und das mit wechselnden Spielleitern von denen teilweise nicht mal alle das Grundbuch komplett gelesen hatten, von irgendwelchen Hintergrundbänden ganz zu schweigen.

Sich dann später durch die coolen Hintergründe der Subsettings inspirieren lassen, kann man immer noch.  :)

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